Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Kategorie Archiv: Startseite


IMG_0022_2

Mathematikum Gießen begeistert am Landesmusikgymnasium Montabaur

(GEC, 18.06.2024) Vom 04. bis 14. Juni machte das Mathematikum Gießen Station am Landesmusikgymnasium Montabaur und bot „Mathematik zum Anfassen“. Besucherinnen und Besucher konnten mathematische Phänomene direkt erleben – keine Gleichungen, Formeln oder Rechenaufgaben, sondern Seifenblasen, Kugelbahnen, Knobelspiele und Puzzles luden zum Staunen und Mitmachen ein. Das Motto lautete: „Hands on“. Durch reale Erfahrungen näherten sich die Besucher der Mathematik und erlebten diese ohne formale Sprache und Theorien. Am Ende des Besuchs waren sich alle einig: „Mathe macht glücklich!

Über 40 Schulklassen aus verschiedenen Schulformen und über den Westerwaldkreis hinaus nutzten das Angebot der Mitmachstationen. Besonders beliebt war die Riesen-Seifenblasenhaut, die viele Besucher faszinierte.

IMG_0039Auch viele Familien nutzten am Wochenende und an den Nachmittagen die Gelegenheit, Mathematik begreifbar und für jedes Alter motivierend zu erleben. Viele erlebten Aha-Effekte…und selbst die begleitenden Mathematiklehrkräfte konnten sich nur schwer von der Ausstellung trennen, da manche Knobelaufgabe sich der mathematischen Logik entzog.

Für die Grundschulklassen war der Besuch ein doppeltes Vergnügen. Neben den Mathestationen bot Musiklehrer Herr Hebgen mit seinem 11er-Musik-LK ein mathematisches Musik-Mitmach-Projekt an, das von dem Pippi-Langstrumpf-Song inspiriert war. Viele Grundschülerinnen und Grundschüler waren so begeistert, dass sie beschlossen: „Ich komme wieder…“

Das Mathematikum Gießen hat auch unseren SchülerInnen des LMGs gezeigt, dass Mathematik nicht nur aus Zahlen und Formeln besteht, sondern Spaß und Freude bereiten kann. Eine spannende und motivierende Zeit liegt hinter uns…wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch der „Mathematik zum Anfassen“.

 

IMG_0036_2 IMG_0034 IMG_0030_2

 

 

 

 

 

 

 

 

IMG_0028_2 IMG_0024_2 IMG_0025

A3_logo-demokratietag-rheinland-pfalz

Demokratie-Projekttag am 21.06.: LemaS-Projekt von SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9

csm_Podcast_Lemas_8d61304bed(GEC, 06.06.2024) Im Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) haben engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 den Wunsch geäußert, sich über den Unterricht hinaus für ein Demokratie-Projekt zu engagieren. Sie haben diesen Wunsch im Drehtürmodell während einzelner Sozialkundestunden und in ihrer Freizeit von der Idee über die Planung und Organisation bis zur Durchführung selbstorganisiert umgesetzt.

Nicht erst seit der Teilnahme an der bundesweiten Initiative LemaS ist es das Ziel unserer Schule, alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entdeckung und Förderung von Talenten, Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler.

Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9b ist es gelungen, mit Unterstützung der projektbetreuenden Lehrkräfte Frau Peda und Frau Stanke einen Unterrichtstag zur Demokratie zu entwickeln. Dieser besondere Tag findet am 21.06. für die Jahrgänge der Mittelstufe 7-10 statt. Um verschiedene Einblicke in das „Leben von Demokratie“ zu ermöglichen, wird es interaktive Stationen in verschiedenen Klassenräumen geben. Im Mittelpunkt stehen Modell- und Planspiele sowie Diskussionsrunden.

Ein besonderes Highlight des Demokratietags wird die Diskussionsmöglichkeit mit der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Tanja Machalet sein. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Chance, direkt mit einer Politikerin über aktuelle Themen und Fragen zur Demokratie zu sprechen.

Der Demokratietag soll den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie wichtig Demokratie ist und wie sie aktiv gelebt werden kann. Wir sind stolz auf das Engagement und die Eigeninitiative unserer Schülerinnen und Schüler und freuen uns auf einen inspirierenden und lehrreichen Tag.

Juniorwahl am LMG

(STA, 06.06.2024) Es ist mittlerweile Tradition, dass am LMG in der Woche vor den Landtags-, Bundestags- oder Europawahlen die s.g. Juniorwahl stattfindet. Dieses Projekt soll den jungen Menschen verdeutlichen, welche Rolle den Wahlen in der parlamentarischen Demokratie zukommt. Durch die politische Grundlagenbildung und zugleich die Partizipation soll die Demokratie erfahrbar gemacht und die Jugendlichen dazu motiviert werden, sich mit politischen Fragen zu befassen und sich vor Ort zu engagieren.

Im Vorfeld der Juniorwahl setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-12 u.a. im Rahmen des Sozialkundeunterrichts mit den Themen „Demokratie“, „Europäische Union“, „Europawahlen“ auseinander und nahmen die zugelassenen Parteien und sonstige politische Vereinigungen sowie ihre Programme genauer unter die Lupe.

In den Wochen direkt davor bereiteten die fleißigen Helfer aus der Klasse 10b die Wahlbenachrichtigungen und Wahllisten vor. Auch am Wahltag selbst sorgten sie mit großem Engagement und der nötigen Sorgfalt für den reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe. Unterstützt wurden sie dabei von den SchülerInnen des Ethikkurses neun. Zeitweise war der Andrang nämlich ziemlich groß. Ihre Stimme gaben insgesamt knapp 82% der Wahlberechtigten ab. Diese votierten mit unterschiedlicher Anzahl an Stimmen für 24 von 34 zur Wahl stehenden Parteien. Die genauen Wahlergebnisse werden am Sonntagabend veröffentlicht. 

Für die engagierte Organisation und Durchführung dieser Form der Demokratieerziehung bedankt sich das LMG herzlich bei Frau Stanke und den SchülerInnen der Klasse 10b.

Download der Ergebnisse zur EU-Wahl

BreakDanceBanniereDE_NL960x540px

Breakdance-Projekt „En Route Vers Paris 2024“ begeistert Schülerinnen und Schüler

(JAE, 03.06.2024) Im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele hat das Projekt „Breakdance, en route vers Paris 2024“ Schülerinnen und Schüler rund um den Sport und die Frankophonie zusammengebracht. Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Paris ist Breakdance erstmals eine olympische Disziplin, weshalb die französische Botschaft und das Institut Français den Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Abdel Chouari, bekannt als B-Boy Abd-L, ausgeschrieben haben. Dieser Wettbewerb förderte den interdisziplinären Austausch an der Schule, insbesondere zwischen den Französisch- und den Sportlehrkräften.

Abdel Chouari, ein viermaliger Weltmeister im Breakdance, unterstützte das Projekt durch die Erstellung von Video-Tutorials, die den Schülerinnen und Schülern Breakdance näherbrachten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aufgefordert, ein Video ihrer Breakdance-Choreografie einzureichen, inspiriert von Chouaris Tanzschritten. Zudem sollte in den Videos die Werbung für Französisch, Frankreich oder die Frankophonie deutlich werden. Jede Gruppe reichte einen Crew-Namen ein und schrieb einen kurzen Text über ihren Bezug zum Wettbewerb. Die Tänze wurden zu Musik von DJ Victaz aufgeführt.

Die Französischlehrerin Frau Jaeger war von dieser Idee begeistert und fand Unterstützung durch die Sportlehrerin Frau Gutmann. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b waren ebenfalls sehr motiviert und einige Gruppen schickten ihre einstudierten Choreografien ein.

Wir gratulieren herzlich den Gewinnergruppen der Silbermedaille: „Passion Béats Crew“ mit Maja Hebel, James Schlichenmaier, Vuk Jankovic, Pauline Reusch und Michael Späth sowie „Les Flammes dansantes“ mit Alice Hoffmann, Alina Hüttenbrauck, Paula Oslislok und Johanna Schughart. Diese Gruppen dürfen bald einen Olympiastützpunkt besuchen.

Ein tolles Projekt, das die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b inspirierend umgesetzt haben und das den interdisziplinären Austausch und die Begeisterung für die Frankophonie und den Sport gefördert hat.

Plakat Lebensmelodien Selters 2024

Lebensmelodien am 14.06.2024 in Selters

(SMU, 29.05.2024) „Lebensmelodien“ – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung, zwischen Leben und Tod, sind diese Melodien entstanden. Die Musik hat geholfen in den Ghettos und Lagern zu überleben – oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen. Hinter den Lebensmelodien, die im Zeitraum 1933–1945 komponiert oder gesungen, gespielt, manchmal auch aufgeschrieben wurden, verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale.

In einem Bildungsprojekt haben Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz in Montabaur einige dieser Melodien ausgewählt, sie neu arrangiert und mit ihren Ensembles einstudiert.

Ihr musikalisches Vorbild, Nur Ben Shalom, der das von der Bundesregierung geförderte Projekt ins Leben gerufen hat, erzählt über die Beweggründe, die ihn zur Gründung dieses Projektes veranlasst haben:

„In meiner Familie gab es einen Brief meiner Großtante Salomea, den Sie kurz vor ihrem Tod geschrieben hatte:

‚Meine Teuren!

Bevor ich von dieser Welt gehe, will ich Euch meine Liebsten einige Zeilen hinterlassen. Wenn Euch einmal dieses Schreiben erreichen wird, bin ich und wir alle nicht mehr da. – Unser Ende naht. Man spürt es, man weiß es. Wir sind alle, genauso wie die schon hingerichteten, unschuldigen, wehrlosen Juden zum Tode verurteilt. … Leider gibt es für uns keinen Ausweg, diesem grauenhaften, fürchterlichen Tode zu entrinnen. … Es ist nicht leicht, Abschied für immer zu nehmen, aber wir gehen schon lachend in den Tod. … Lebt wohl, lasset es Euch recht gut gehen und wenn Ihr könnt, dann nehmt einst RACHE!‘

RACHE – dieser Begriff ruft viele Assoziationen hervor. Aber was bedeutet er eigentlich? Können die Grausamkeiten des Dritten Reiches überhaupt gerächt werden? Und wie kann man der Aufforderung von Rache heute begegnen? Mit diesen Fragen setzte ich mich auseinander. Ich erkannte, dass mein Weg mit Salomeas Bitte umzugehen, nur der sein kann, die Stimmen derer, die zum Schweigen gebracht wurden, wieder erklingen zu lassen.

Als Musiker sehe ich meine Aufgabe darin, die Musik, die die jüdischen Meschen im Angesicht des nahenden Todes bewegt hat, zusammen mit ihren Lebensgeschichten, bekannt zu machen.

Dies ist eine Transformation der Rache – ein Weg, um die eigentlich zum Schweigen gebrachten Stimmen wieder zum Leben zu erwecken und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.“

 

Am Landesmusikgymnasium haben wir uns dazu entschieden, Nur Ben Shalom bei dieser Form der RACHE zu unterstützen! In jedem Jahr erarbeiten wir ein Konzert aus den Melodien, die uns zugänglich sind, recherchieren die Lebensgeschichten zu den Melodien und bringen diese in Konzerten zu Gehör.

So kommen wir am Freitag, den 14.Juni auch nach Selters!

Unser Konzert findet um 19.30 Uhr in der Ev. Kirche statt.

Der Eintritt ist frei!

Wir bitten um Spenden für die Weiterarbeit an unserem Projekt!

 

Dekratietag

Projekttag zur Demokratie am Landesmusikgymnasium: Ein Blick in die Vergangenheit und Lehren für die Zukunft

(GEC/PAB, 23.05.2024) Am 04.06.2024 findet am Vormittag am Landesmusikgymnasium ein bedeutsamer Projekttag zur Demokratie für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 statt. Dieser Projekttag, der anknüpfend an den Verfassungstag am 23.05. mit „75 Jahre Grundgesetz – Bewährtes Fundament der Gesellschaft“ organisiert wurde, verspricht tiefgehende Einblicke in die deutsche Geschichte und die Bedeutung demokratischer Werte.

Die Klassen 10a und 10b, unter der Leitung von Frau Pabst, haben diesen Tag im Geschichtsunterricht intensiv vorbereitet. Dabei setzten sie sich mit den dunklen Kapiteln des Nationalsozialismus und des Holocaust auseinander und beschäftigten sich eingehend mit dem Buch „Arthur Venn, ein deutscher Journalist“.

Zudem erarbeitet die Jahrgangsstufe 10 am LMG traditionell fachübergreifend in Musik, Geschichte und Religion das Projekt „Lebensmelodien“ vor. Dies sind Lieder, die in den Jahren 1933 bis 1945 in den Ghettos und Lagern entstanden sind. Diese Musikstücke halfen den Verfolgten und Ermordeten, in den unmenschlichsten Situationen Trost zu finden oder sich von dieser Welt zu verabschieden. Sie erzählen von den Lebensgeschichten jüdischer Schicksale und werden im Rahmen des Projekts präsentiert.

Im Zentrum des Projekttags wird die Auseinandersetzung mit der Biografie des Journalisten Dr. Arthur Venn sein. Arthur Venn (1905-1979) war ein langjähriges Mitglied der NSDAP, Redakteur einer NSDAP-Parteizeitung und freiwilliger Angehöriger der Waffen-SS. Trotz seiner tiefen Verstrickung in das NS-Regime gelang es ihm, nach dem Krieg eine Karriere im Nachkriegsdeutschland aufzubauen.

Um ein umfassendes Bild von Arthur Venns Leben und Karriere zu zeichnen, werden der Historiker Ralph Klein und der Rechtsanwalt Nikolai Venn, Enkel von Arthur Venn, zum ersten Mal gemeinsam an einem Tisch sitzen und befragt werden. Ralph Klein ist ein renommierter Historiker und Autor des Buches „Arthur Venn, ein deutscher Journalist. SS-Kriegsberichter, Himmlers Pressereferent, Leiter der Wittener WAZ-Redaktion“. Nikolai Venn wird Einblicke in die familiäre Auseinandersetzung mit der NS-Biografie seines Großvaters geben.

Die Veranstaltung knüpft an ein früheres Podiumsgespräch mit Dr. Harald Wieser an, der 2017 über den Fall des Journalisten Werner Höfer berichtete. Höfer hatte während der Nazizeit einen Artikel verfasst, in dem er die Hinrichtung des Musikers Karlrobert Kreiten bejubelte.

Ziel des Projekttags ist es, die Geschichte eines typischen Vertreters der sogenannten Funktionselite des Nationalsozialismus zu beleuchten und zu verstehen, wie Familien mit der belastenden NS-Vergangenheit ihrer Vorfahren umgehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen aus dieser Auseinandersetzung Lehren für die Gegenwart und Zukunft ziehen, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten, um damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Stärkung demokratischer Werte zu leisten.

IMG_8972

Ein Denkmal der Verbundenheit: Die Abiturientia 2024 hinterlässt bleibenden Eindruck

(GEC, 17.05.2024) Die Abschlussjahrgänge des LMGs hinterlassen oft ihre Spuren…nicht nur in Gedanken sondern meist in Form von Mottos auf den Wänden. Doch die Abiturientia 2024 entschied sich für einen anderen Weg, um der Schule ein unvergessliches Geschenk zu machen. Die Nathan Zoth und Mateo Loheide schufen ein Denkmal der Verbundenheit und Gemütlichkeit, das die Schulgemeinschaft noch lange begleiten wird. Mit viel Engagement und harter Arbeit bauten sie eine massive Sitzbank aus Westerwälder Baumstämmen. Es war nicht nur ein Akt der Kreativität, sondern auch ein Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Schule und den kommenden Generationen von Schülern.

Die Bank wurde nicht einfach irgendwo platziert, sondern an einem zentralen Ort auf dem Schulhof, wo sie sofort ins Auge springt und zum Verweilen einlädt. Es ist nicht nur eine Bank; es ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Erinnerung. Hier können Schülerinnen und Schüler sich treffen, sich austauschen und gemeinsame Erlebnisse teilen. Es ist ein Ort, der die Gemeinschaft stärkt und verbindet.

Die Schulgemeinschaft des LMGs möchte sich daher herzlich bei den Abiturienten 2024 und insbesondere bei Nathan Zoth und Mateo Loheide für dieses außergewöhnliche Geschenk und Erinnerungsstück bedanken. Möge die Bank aus Westerwälder Baumstämmen nicht nur ein Ort der Ruhe und Entspannung sein, sondern auch ein Symbol für die Verbundenheit und den Zusammenhalt, der die Schule auszeichnet.

HOPI-PLAKAT-A4

Die Genesis der HOPI – Sinfonisches Bühnenprojekt am 21. und 22.06.

(GEC, 14.05.2024) In einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen dem Sinfonieorchester des Landesmusikgymnasiums (LMG) und dem Mädchenchor La Filia, verstärkt durch talentierte DarstellerInnen der Rudolf-Steiner-Schule Mittelrhein, erwacht die jahrhundertealte Weisheit der HOPI, der indigenen Bevölkerung Nordamerikas, zu neuem Leben. Unter der musikalischen Leitung von Winfried Vögele präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker eine ergreifende Interpretation der HOPI-Schöpfungsmythen, die das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die vier Welten mitnehmen.

Die Komposition, eigens für Orchester und Chor geschaffen von Winfried Vögele, entfaltet sich am 21. und 22. Juni auf der Bühne der Stadthalle Ransbach-Baumbach jeweils ab 19:00 Uhr in einer eindrucksvollen Inszenierung aus Eurythmie, Sprechchor und Rezitation. Vögeles langjährige Erfahrung als Leiter des Sinfonieorchesters und als früherer Bratschist beim Rundfunkorchester verleiht dieser Aufführung eine besondere Tiefe und Ausdruckskraft.

Unterstützt von Silvia Vögele in der künstlerischen Gesamtleitung und Raimond Spogis bei der Inszenierung des Chors, entführt das Ensemble die Zuschauer in die Welt der HOPI, wo die großen Mythen und Geschichten des Menschwerdens zum Leben erweckt werden. Mitreißend und bewegend zugleich, wird das Publikum von der energiegeladenen Begeisterung der jungen Darstellerinnen und Darsteller mitgerissen.

Erleben Sie dieses außergewöhnliche Konzert, das nicht nur musikalisch, sondern auch kulturell inspiriert und berührt. Karten sind im Vorverkauf für 13€ (ermäßigt 9€) erhältlich, an der Abendkasse für 16€ (ermäßigt 12€). Sichern Sie sich Ihr Ticket im Sekretariat des Landesmusikgymnasiums oder bestellen Sie bequem telefonische über die Stadthalle Ransbach-Baumbach. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der HOPI und lassen Sie sich von der Magie ihrer Schöpfungsmythen verzaubern.

 

 

 

Mathematikum in Giessen.

Das Mathematische Mitmachmuseum. Museum Mathematik 

Naturwissenschaft. Logik. Denken Zahlen.

Foto: Wegst

Mathematik zum Anfassen – Mathematikum am Landesmusikgymnasium

Logo Mathematikum MzARiesenseifenhaut 2(GEC, 07.05.2024) Das Mathematikum Gießen ist unterwegs – und macht Station am Landesmusikgymnasium in Montabaur. Hier gibt es „Mathematik zum Anfassen“ – mathematische Phänomene können direkt erlebt werden. Keine Gleichungen, Formeln und Rechenaufgaben warten auf den Besucher, sondern Seifenblasen, Kugelbahnen, Knobelspiele und Puzzles laden Klein und Groß dazu ein, sich mit einer der ältesten Wissenschaften auseinanderzusetzen. „Hands on“ heißt die Devise. Man nähert sich der Mathematik mit realen Erfahrungen, nicht mit formaler Sprache und Theorien. Am Ende des Besuches werden Besucher sagen: „Mathe macht glücklich!“.

Penrose-Puzzle 1Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ wurde vom Mathematikum Gießen entwickelt und tourt durch Deutschland, Europa und die Welt. Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Es begeistert jährlich etwa 120.000 Besucher. Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ präsentiert eine Auswahl der beliebtesten Experimente. Die Zusammenstellung der interaktiven Exponate eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einen neuen, spielerischen Zugang zur Mathematik und spiegelt eine große Themenvielfalt der Mathematik wider. Die Besucher erwartet eine Mischung aus Aktion und Konzentration, aus Handeln und Denken, aus Einsicht und Vergnügen. Die Ausstellung richtet sich an alle Menschen ab acht Jahren. Sie ist ideal für Schulklassen- aber auch Privatbesuche geeignet.

„Selber machen und selber denken“, lautet das Erfolgsgeheimnis, verrät Prof. Albrecht Beutelspacher, Direktor und Initiator des Mathematikums. „Wer die transportable Brücke von Leonardo da Vinci nachbaut, hantiert plötzlich mit Winkeln. Wer den Textverschlüsselungen des römischen Feldherren Julius Cäsar nachspürt, landet unversehens in der spannenden Welt der Kryptografie. Jeder darf so weit gehen, wie er möchte“, erläutert Beutelspacher. Das heißt im Umkehrschluss: Wer den mathematischen Formeln nicht weiter auf den Grund gehen will, belässt es bei seinen Erfahrungen mit dem Experiment.

Mozart_Das musikalische WürfelspielDas Mathematikum gastiert vom 04. – 14. Juni am LMG und öffnet die Ausstellung täglich von 08:00 – 16:00 Uhr für Besucher (am Wochenende von 09:00 – 15:00 Uhr).

Zur Unterstützung der Kostendeckung bitten wir um eine Spende bei Besuch der Ausstellung.

Melden Sie sich für einen Besuchstermin bitte frühzeitig im Sekretariat an, sodass ein reibungsloser Ablauf vor Ort gewährleistet werden kann: info@musikgymnasium.de oder 02602 134980.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gerne an Frau Gecks (gecks@musikgymnasium.de).

 

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse und Ihren Besuch am Landesmusikgymnasium.

Europapreis_30.04.24

Europapreis-Vergabe in der Staatskanzlei RLP

(SMN, 02.05.2024) Zum wiederholten Male durften Schülerinnen und Schüler unserer Schule im großen Festsaal der Staatskanzlei in Mainz eine feierliche Preisvergabe mitgestalten.

Unter dem Motto „In Europa zählst Du – Europawahl ab 16 Jahren“ beteiligten sich landesweit zahlreiche rheinland-pfälzische Schulen, Gruppen und Initiativen mit über 30 Videobeiträgen am Europapreis 2024. Im Mittelpunkt der Europapreis-Ausschreibung stand der Aufruf, Reels oder Videos für Social Media zu produzieren, die besonders junge Erstwählerinnen und Erstwähler für die Europawahl sensibilisieren und zur Stimmabgabe ermutigen.

Die Preisvergabe fand am 29. April im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz statt und eine Combo aus Mitgliedern unseres „Yellow Tone Orchestras“ unter der Leitung von Andreas Steffens  begleitete die feierliche Zeremonie mit mehreren Beiträgen. Die LMG-ler erhielten so nicht nur eine außerunterrichtliche Einführung in das neue Europa-Wahlrecht, sondern zusätzlich auch noch einen guten Einblick hinter die Kulissen der rheinland-pfälzischen Politikzentrale.

Nicht nur Staatssekretärin Heike Raab war anschließend voll des Lobes: „Ihre Schülerinnen und Schülern haben entscheidend zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen. Vielen Dank!“

 

(Foto: Staatskanzlei RLP / Schäfer.)