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des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur!

Jubiläumsjahr 2016: 25 Jahre LMG


Große Ereignisse werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus: Gesucht werden u.a. Beiträge für unsere Festschrift sowie natürlich zahlreiche Musikerinnen und Musiker für die geplante Festwoche im Oktober 2016. Mehr dazu lesen Sie hier.

"Musik to go", Wandelkonzert in Montabaur am 3. Juli


(BEU, 20.06.2016) Das Landesmusikgymnasium wird sich mit einem besonderen Konzert an den Feierlichkeiten zum 725-jährigen Stadtjubiläum von Montabaur beteiligen:

Schülerinnen und Schüler des 11er Geschichte Leistungskurses bringen am 3. Juli 2016 in ein Konzert sowohl ihre musikalischen als auch ihre historischen Fähigkeiten ein. Dabei musizieren sie teils selbst, haben aber auch viele Mitschüler fast aller Jahrgangsstufen zum Mitspielen gewinnen können. Das Besondere an dem Konzert ist, dass die beteiligten Ensembles an verschiedenen Standorten der Innenstadt jeweils im Halbstundentakt kurze Teilkonzerte spielen werden, während sich das Publikum, um das gesamte Programm zu hören, in den Spielpausen von einem zum anderen Standort bewegen muss.

Das Programm von acht Instrumental-Gruppen vollzieht dabei in insgesamt etwa zweieinhalb Stunden eine zeitliche und räumliche Wanderung durch die Stadtgeschichte nach. So wird mit der Eröffnung um 14 Uhr durch Fanfaren am alten Rathaus zeitgleich auch in der Fröschpfort-Anlage an der Stadtmauer mittelalterliche Musik erklingen, während auf dem Weg zum Schloss Barock-Klänge zu hören sein werden. Und so geht es weiter in der katholischen Kirche St. Peter mit "evangelischen" Orgelwerken von J.S. Bach, beim ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit preußischen Märschen, am ehemaligen Standort der Synagoge mit Klezmer-Rhythmen und auf dem Konrad-Adenauer-Platz mit innovativer Musik eines klassischen Streicherquartetts. Ein Highlight dieses Wandelkonzerts wird sicher die Einweihung eines Denkmals für einen 1919 am Wolfsturm abgestürzten amerikanischen Piloten sein, bei dem die Jazzer ihr Bestes geben werden.

An jedem Aufführungsort wird zudem über den historischen Zusammenhang und die Bedeutung für die Stadtgeschichte informiert, so dass die Zuhörer beim Besuch einiger oder aller Aufführungen einen Eindruck von den die Stadtgeschichte prägenden Epochen und ihrer Musik bekommen.

Download des Flyers "Musik to go trifft Geschichte"








Eine spektakuläre Operninszenierung in Basel - und was das LMG damit zu tun hat


(PAB, 27.06.2016) Ganze sechs Stunden dauert die Oper "Donnerstag" von Karlheinz Stockhausen (1928-2007) aus seinem Zyklus "Licht", die am 25. Juni am Theater Basel ihre Schweizer Erstaufführung erlebte. Was da auf der Bühne - zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder in Europa - zu sehen und zu hören war, wurde am Ende vom Publikum, so berichtet die "Neue Musikzeitung", "heftig beklatscht" (http://www.nmz.de/online/auf-die-erde-gestellt-karlheinz-stockhausen-donnerstag-aus-licht-am-theater-basel). Der große Erfolg der Inszenierung ist der jungen amerikanischen Regisseurin Lydia Steier und ihrem Team zu verdanken. Sie konnte sich für diesen "Meilenstein der Stockhausen-Rezeption" ("Neue Zürcher Zeitung" http://www.nzz.ch/feuilleton/buehne/stockhausen-revival-in-basel-um-die-welt-mit-dem-kleinen-karlheinz-ld.91727) die bemerkenswerten Ergebnisse der Recherchen von Lisa Quernes (Abitur 2014) zunutze machen. In drei verschiedenen Arbeiten mit unterschiedlicher Akzentsetzung hatte Lisa als Oberstufenschülerin am LMG die Biografie der Mutter des Komponisten genau untersucht, die 1941 in der Tötungsanstalt Hadamar von den Nazis ermordet wurde. Die Bedeutung des "Gastods der Mutter" ("Neue Zürcher Zeitung") für Stockhausen und seine Oper "Donnerstag" hat erst Lisa Quernes ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Zu ihren Forschungen wurde sie, inzwischen Studentin an der Universität Maastricht, vor wenigen Monaten von der "Westdeutschen Zeitung" befragt (http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-langenfeld-und-monheim/ich-habe-eine-familientragoedie-aufgedeckt-1.2123440). Es ist wohl noch nie vorgekommen, dass die Geschichtsarbeit einer angehenden Abiturientin eine international beachtete Operninszenierung so stark beeinflusst hat wie dies aktuell in Basel der Fall ist.

Stufenkonzert der MSS 12 am Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:30 Uhr


(MSS12, 19.06.2016) Nach den spektakulären Ereignissen des letzten Jahres gibt es nun "Voll auf die 12!". Mit dem Überstehen des verflixten 7. Jahres widmen wir uns nun unserem nächsten großen Kampf.

Wir laden euch herzlichst zu einem sensationellen Abend ein. Einlass ist um 19:00 Uhr und los geht es um 19:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und gute Laune ist vorprogrammiert.

Let's geht ready to rumble!

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen.

Eure/Ihre MSS 12!

Benefizkonzert für Uganda


(MOS, 19.6.2016) Am Sonntag, dem 26.06.2016 geben unsere Schüler wieder ein Benefizkonzert für unser Patenschulprojekt in Uganda. Es spielen u.a. das Bläservororchester, das Symphonische Blasorchester, ein Saxophonquartett, der Gospelchor "born again" und eine Combo mit der Solistin Nora Beisel.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten und gehen zu 100% an den Verein "Idela Uganda e.V.", der eigens für dieses Projekt gegründet wurde und sicherstellt, dass alle Spenden ohne Abzüge an der Partnerschule für sinnvolle und notwendige Projekte genutzt werden.

Der Beginn des Konzerts wurde mit Rücksicht auf die Fußballfreunde auf 15 Uhr verschoben.

Deutscher Orchesterwettbewerb 2016 - zum Nachhören in SWR2


(MEL, 19.06.2016) SWR2 sendete am Samstag, 18. Juni ab 20.03 Uhr einen ausführlichen Querschnitt des 9. DOW in Ulm mit ersten Preisträgern aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Mit dabei war unser Gitarrenensemble cantomano unter der Leitung von Volker Höh, das neben Flautastique mit 23 Punkten einen ersten Preis und das Prädikat "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen" erhielt. Ab Montag, 20.6. wird die Sendung zum Nachhören online gestellt: http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/aus-dem-land/tag-der-musik-2016-swr2-aus-dem-land-musik/-/id=658700/did=17332078/nid=658700/sdpgid=1259649/kq1l0f/index.html

Folgende Ensembles sind in dieser Sendung zu hören:

  • Gitarrenensemble cantomano, Ltg: Volker Höh: M. Praetorius: Tänze aus Terpsichore sowie Techno-Funky von Jürg Kindle
  • Junge Bläserphilharmonie Ulm, Ltg. Josef Christ
  • Brass Cats , Ltg. Malte Müller
  • Akkordeonorchester Untergrombach, Ltg. Wolfgang Pfeffer, Uwe Höhn
  • Orchester I des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe, Ltg. Hans-Jochen Stiefel
  • UniBigBand Kaiserslautern, Ltg: Thomas Weithäuser
  • Percussion-Ensemble Herrenberg e.V., Ltg: Grogor Daszko
  • Bläserphilharmonie der Stadt Blaustein, Ltg: Manuel Epli
  • Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar, Ltg: Thomas Kalb

Ein Einblick in die Welt eines jungen Künstlers


(Julian R. Müller, 9a, 19.06.2016) ... lautet das Motto seiner ersten Ausstellung am Sonntag, den 26.06.2016 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Kirche zu Höchstenbach.

Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen!





Festliches Wandelkonzert im Schloss Oranienstein


(SCH, 12.06.2016)Am Samstag, dem 11.06.2016 fand das diesjährige Wandelkonzert unserer Schule in Zusammenarbeit mit den Konzerten Oranienstein im Schloss Oranienstein / Diez statt, das im Hinblick auf die künstlerische und organisatorische Leitung in Eigenregie von den Schülern der MSS 11 (Musikleistungskurs Schawaller) durchgeführt wurde.

Sowohl an verschiedenen Orten im Schloss als auch im Garten präsentierten sich die Kammerphilharmonie "musica viva", das Querflötenensemble "flautastique", ein Trompetenquartett, zwei Vokalensembles und eine Jazzcombo im barock-festlichen Ambiente. Das Trompetenquartett eröffnete das Wandelkonzert im Ehrenhof des Schlosses mit einer festlichen Fanfare von Jan Dismas Zelenka, gespielt vom Balkon des Kommandantenzimmers. Nach der anschließenden Begrüßungsrede durch zwei Schüler der MSS 11 konnten die Besucher an den verschiedenen Vortragsorten den unterschiedlichen Beiträgen lauschen: An diesen musikalischen Orten begrüßten die Organisatoren jeweils die Zuhörenden und führten ihre Gäste in die folgende künstlerische Darbietung ein. Zwischen den Beiträgen hatten die Besucher die Gelegenheit, sich frei - über das sonst mögliche Maß hinaus - im Schloss und im Garten zu bewegen und die Architektur und das Interieur des Schlosses zu genießen. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen auch bestens gesorgt. Überdies konnten sich alle Anwesenden an der aktuellen Skulpturenausstellung des deutschen Stahlbildhauers Georg Friedrich Wolf im Schlosspark vor und nach dem Wandelkonzert im Schlosspark erfreuen.

Nach diesem sowohl musikalisch als auch organisatorisch rundum gelungenen Wandelkonzert begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Ensembles und der MSS 11 beschwingt in Richtung Heimat oder nutzten die Gelegenheit, dem Abendkonzert mit Albrecht Mayer und dem Schumann Quartett zu lauschen.

Konzert "Al alva venid" - 500 Jahre Alte Musik aus Spanien


(MEL, 08.06.2016) am Mittwoch, dem 15.06.2016, findet um 19 Uhr im Kaminzimmer des Internats ein Kammerkonzert mit spanischer Musik aus dem Mittelalter, der Renaissance und des Barock statt. Interpreten sind mit Laia Blasco Lopez (Blockflöte, Gesang) und Octavio Lafourcade Senyoret (Laute und Barockgitarre) ausgewiesene Experten der Alten Musik. Octavio Lafourcade Senyoret war Professor für Laute und Alte Musik an der Musikhochschule in Madrid. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles "Capella de Ministrers" mit dem er mehr als 25 CD's aufgenommen und weltweit Konzerte gegeben hat.

Der Eintritt ist frei. Details zum Programm finden Sie hier.






Wilfried Maria Danner. Works. Friends


Portraitkonzert Neue Musik

(MEL, 08.06.2016) Anlässlich des 60. Geburtstages unseres Kompositionslehrers Wilfried Maria Danner findet am Sonntag, den 26.06.16, um 17 Uhr in der Kölner Trinitatiskirche ein Portraitkonzert mit Werken aus seiner Feder statt. Neben einer Reihe renommierter Interpreten (Wuppertaler Streichtrio, das Percussionsensemble des Landesmusikrats NRW etc.) wirkt auch ein Vokalensemble des Landesmusikgymnasiums mit, nämlich Hanna Schäfer (Sopran), Johanna Melchiori (Alt), Henner Peda (Bass), Batyr Ataev (Klavier).











Konzert der Kompositionsklasse Wilfried Maria Danner und Ensemble Ars Nova 21 (Leitung: Markus Schwind)


Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:30 Kaminzimmer

(MEL, 31.05.2016) Eine Stunde voller spannender neuer Klänge - nicht nur für Freunde zeitgenössischer Musik!

Zu erleben sind: Ein eigens für den Wettbewerb "Jugend musiziert" komponiertes Werk unseres Kompositionslehrers Wilfried Maria Danner, mit großem Erfolg beim Bundeswettbewerb zuletzt aufgeführt und demnächst auch in Köln zu hören, zwei Stücke aus der Feder unseres mehrfach ausgezeichneten Jungkomponisten Markus Radke (Abi 2016), ein Stück des erst 13-jährigen Alban Matthiaß und zum Abschluss ein schon 40 Jahre altes Stück von Louis Andrissen. Der Eintritt ist frei. Genauere Angaben zum Programm finden Sie hier.

Anbei finden Sie das Programm des Konzerts als Download.

Ein Wandelkonzert in einem Juwel von Barockschloss - was wäre eine angemessenere Umgebung für ein Konzert der ganz besonderen Art?


Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Landesmusikgymnasiums laden in Zusammenarbeit mit den Oraniensteiner Schlosskonzerten ganz herzlich am Samstag, dem 11. Juni von 16.00 bis 18.00 Uhr alle Musikfreunde ins Barockschloss Oranienstein / Diez ein.

Auf dem außergewöhnlichen Programm steht Musik für Flöten-, Jazz-, Vokal- und Trompetenensembles sowie der Kammerphilharmonie "musica viva"; alle Gruppen werden an ausgesuchten Orten im Schloss - bei gutem Wetter auch im Garten - erklingen. Unter den Musizierenden sind teilweise vielfache Preisträger von Orchester- und anderen großen Musikwettbewerben.

Durch das "Wandeln" von Raum zu Raum kann man eine kleine musikalische Zeitreise durch die verschiedenen Epochen der Musikgeschichte erleben und ganz nebenbei zusätzlich sowohl das barocke Schloss mit seinen wertvollen flämischen Fresken und Stuckdecken als auch die Gartenanlage genießen.

Der Eintrittspreis beträgt pro Person 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, inklusive Kaffee und ein Stück Kuchen. Für den Einlass wird der Personalausweis benötigt, da das Schloss Oranienstein auf dem Gelände der Kaserne Schloss Oranienstein liegt.

Die Adresse lautet: Schloss Oranienstein 1, 65582 Diez.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 würden sich freuen, auch dieses Jahr möglichst viele von Ihnen, liebe Musikfreunde, begrüßen zu dürfen!

Weitere Informationen und Ticketbuchung über diesen Link: http://oraniensteiner-konzerte.de/termin/wandelkonzert-im-schloss/.

Auf hohem Nivau eindrucksvoll musiziert LMG-Stipendiaten der Sparkasse Westerwald/Sieg gaben Dankeschön-Konzert in Montabaur


(MEL, HPM, 02.06.2016) Die Sparkasse Westerwald/Sieg (vormals KSK Montabaur) vergibt im Rahmen ihres Kulturförderprogramms alljährlich Stipendien an besonders begabte Schülerinnen und Schüler des LMG. Gewissermaßen als Zeichen des Dankes gaben 13 der 14 Stipendiaten am 31. Mai ein hochkarätiges Konzert in der Sparkasse in Montabaur, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Ein Glanzpunkt folgte dem anderen und die mit flammender Begeisterung musizierenden jungen Leute scheuten auch nicht höchste Anforderungen an die instrumentalen oder gesanglichen Werke.

Sparkassen-Vorstandsmitglied Andreas Görg betonte bei der Begrüßung, dass das Institut die Tradition auch unter dem neuen Namen Sparkasse Westerwald/Sieg weiterführen werde.

Schulleiter Richard Moser versäumte es natürlich nicht, der Sparkasse seinen Dank für die großzügige Unterstützung von insgesamt 6000 Euro zu überbringen. Große Anerkennung zollte er auch den musikalischen Pädagogen am LMG, denn die herausragenden Leistungen der Schüler seien in dem außergewöhnlichen Engagement der Lehrer begründet, die es verstünden, die Balance zwischen Fördern und Fordern zu halten.

Die diesjährigen Stipendiaten: Leon Sauer (Gitarre), Irina Tarase (Klavier), Pauline Smusch (Harfe), Anisa Dababi (Klarinette), Sarah Marie Schreiber (Gesang), Hannah Wilhelmi (Klavier), Julia Weinmann und Iuri Archer (Saxofon), Leon Milajev (Klarinette), Jan Milajev, Emma Reichert und Luis Halter (Violoncello), Naemi Reuscher und Batyr Ataev (Klavier).

Steine gegen das Vergessen


(PE, Pauline Hasdenteufel, 10b, 01.06.2016) Am 19. Mai unternahmen wir, die Klasse 10 b, im Rahmen der Unterrichtseinheit "Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg" eine kurze Exkursion zu zwei der in Montabaur platzierten "Stolpersteine".

Bei den Stolpersteinen handelt es sich um ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, an dem sich mehrere deutsche Städte beteiligen. Jeder der Stolpersteine trägt den Namen und eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Schicksals der Opfer auf sich. Wir erfuhren, dass einige Städte das Projekt ablehnen, da sie der Ansicht sind, man würde die Stolpersteine "mit Füßen treten", da sich diese auf Gehwegen befinden. Auf der anderen Seite steht das Argument, dass man auf die Steine im Alltag aufmerksam wird, was daran erinnern soll, dass auch die ermordeten Menschen aus ihrem Alltag gerissen wurden. Auch kann argumentiert werden, dass man durch die Platzierungen der Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer viel eher eine Verbindung zwischen den Verstorbenen und den Städten herstellen kann. Die Steine sollen ein Zeichen gegen das Vergessen der unzähligen Opfer des sogenannten "Dritten Reichs" setzen und daher hat die Stadt Montabaur sich entschieden, an besagtem Projekt teilzunehmen.

Gemeinsam mit unserer Geschichtslehrerin Frau Peda besuchten wir den Vorderen Rebstock, in dem sich die Stolpersteine von Albert und Billa Kahn befinden. Wir erfuhren etwas über ihre Geschichte: Das Ehepaar lebte im Vorderen Rebstock 24 und beide wurden 1941 zur Zwangsarbeit nach Friedrichssegen gebracht. Von dort wurden sie mehrfach deportiert und schließlich in Treblinka ermordet. Sie hatten eine Tochter und zwei Söhne: Erna, Ernst und Werner Kahn. Auch Erna sowie deren Tochter wurden umgebracht. Die Söhne überlebten, da sie ihre Heimat früh genug verließen.

Wir beendeten unsere Exkursion mit dem symbolischen Putzen der Steine, bei dem, obwohl Frau Peda ausdrücklich betonte, dass dies freiwillig sei, sich die ganze Klasse beteiligte. Ich denke, die Konfrontation mit konkreten Schicksalen führte uns allen den Schrecken des Holocausts noch deutlicher vor Augen. Zum Schluss nahmen wir uns alle einen Moment Zeit, um das Andenken der Toten zu würdigen.





JuMu-Preisträgerkonzert im Rittersaal von Schloss Montabaur


(MEL, 31.05.2016) In diesem Jahr konnten sich 44 Schülerinnen und Schüler des Landesmusikgymnasiums für den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" qualifizieren und haben dort in einer Konkurrenz von 2.400 Teilnehmern 33 Preise erspielt. Das ist eine großartige Leistung!

Als Dank für dieses enorme erbrachte Engagement veranstaltet das Landesmusikgymnasium alljährlich ein Konzert im Rittersaal des Schlosses Montabaur, bei dem ausgewählte Preisträger dieses Bundeswettbewerbs noch einmal in erlesenem Rahmen einen Ausschnitt ihres Programms darbieten dürfen. Es erklingen Werke für Soloinstrumente, aber auch Duo- und Ensembleliteratur aller Gattungen und Stilistiken, von Renaissance bis Pop-Gesang auf höchstem Niveau.

Zu diesem breit gefächerten Konzertabend am Sonntag, den 05.06.2016, um 18 Uhr sind alle Musikfreunde sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Deckung der Unkosten wird gebeten.
Unter www.musikgymnasium.de finden Sie das Programm dieses Musikabends.

Anbei das Programm dieses Musikabends als Download.

Gospel-Konzert in Westerburg mit "born again"


(MEL, 29.05.2016) Am Sonntag, 12. Juni um 20 Uhr gastiert das junge Ensemble "born again" in der Liebfrauenkirche Westerburg. Der Chor präsentiert sich jung, dynamisch und farbenfroh, der Gesang reicht von atemberaubend und mitreißend bis zutiefst emotional, sodass dem Zuhörer hie und da eine Gänsehaut auf den Körper gezaubert wird.

Viele Solisten bereichern die vielfältigen Facetten des Ensembles, das von einer eigens zu diesem Zweck engagierten Band begleitet wird. Der Gospelchor des Landesmusikgymnasiums wurde 2015 auf Schülerinitiative gegründet - wobei der Name "born again" nicht etwa dem musikalischen Leiter Walter L. Born geschuldet ist, sondern einem wunderbar schwungvollen Gospel aus dem reichhaltigen Repertoire des Chores. Das Projekt wurde und wird bis heute mit großer Begeisterung seitens der Schüler wahrgenommen. Unschwer kann man beim Zuhören und Zuschauen erkennen, mit welcher Freude die jungen Damen und Herren musizieren, tanzen, mitswingen - und das auf gewohnt hohem LMG-Niveau.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Impressionen vom ersten gemeinsamen Studientag des Gymnasial- und Instrumentalkollegiums


(MEL, 29.05.2016) Am 25. April nahmen sich alle Lehrkräfte des LMG einen ganzen Tag Zeit, um Möglichkeiten und Strukturen einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen den Kollegien zu erarbeiten - eine notwendige Voraussetzung, um gemeinsam möglichst jedem Schüler und jeder Schülerin gerecht zu werden. Dazu bedarf es wiederum einer optimalen Zusammenarbeit und sehr gut funktionierender Kommunikationskanäle zwischen dem Gymnasial- und Instrumentalkollegium sowie dem Internat. Dies sollte durch ein gesteigertes "Wir-Gefühl" und ein besseres gegenseitiges Kennenlernen gestärkt werden.

Mit Hilfe des Moderators Herrn Ullrich Beumer (Inscape-Gruppe Köln) wurden im Laufe des Tages durch vielfältige Methoden Einblicke in die jeweiligen Arbeitsbereiche und deren Problemfelder ermöglicht, ein wertschätzender Umgang gefördert und Veränderungsmöglichkeiten aufgezeigt. Bei aller Kritik im Detail waren sich jedoch alle von Anfang an einig, dass es ein Privileg ist, an einer Schule wie dem LMG zu arbeiten.


Jazzcombo "onCue" erfreut mit karibischen Klängen


(Born, 23.05.2016) Ein außergewöhnliches Chorprojekt, bei dem der Spaßfaktor für Chor und Band oberste Priorität haben soll, haben Christoph Hilfrich und Walter Born ausgeheckt. Als gelungen betrachten beide ihre Mission, wenn der Funke aufs Publikum überspringt und die musizierten Rhythmen sich im Hüftschwung der Zuhörer widerspiegeln.

Zu diesem Zweck trifft am Samstag, den 04. Juni um 20.00 Uhr in der Kulturhalle Niederbrechen das Projekt-Chorensemble Chanterelle unter Leitung von Christoph Hilfrich auf die von Walter Born geführte Jazzcombo "onCue" des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz.

Gespielt wird, was lateinamerikanisch und/oder karibisch daherkommt, sei es über die Texte, die Rhythmen oder auf beiderlei Weise. Entfremdungen, Eigenkompositionen und ab und zu auch einige Originalversionen sind hierbei gestattet. Auch mit einem Augenzwinkern darf so manch ein musikalischer Beitrag kommentiert werden.

Dem Publikum mit Surdo, Tamborim, Agogo, Snare, Repinque so richtig einzuheizen, das haben sich die Sambistas der Rhythmusgruppe Ramba-Samba aus Elz auf die Fahne geschrieben, die in zwei Auftritten das Programm hörbar bereichern werden. Bei einem Cocktail aus der Bar der Cocktail-Runners und einem warmen Imbiss von und mit Bello Bello sollten die Sinne der Anwesenden umfassend gekitzelt werden.

Konzert der Sparkassen-Stipendiaten des LMG


(MOS, 22.05.2016) Seit vielen Jahren können wir alljährlich mit großzügiger Unterstützung durch die Sparkasse Westerwald-Sieg (vormals KSK Montabaur) Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die sich durch besondere musikalische Leistungen ausgezeichnet haben, mit Stipendien bei der Beschaffung von Instrumenten oder der Finanzierung von Meisterkursen etc. finanziell unterstützen.

Gewissermaßen als Zeichen des Danks geben diese Stipendiaten ein Konzert in den Räumen der Sparkasse in Montabaur.

Zu dieser Veranstaltung, die mittlerweile ein echter Geheimtipp im Kulturleben der Stadt geworden ist, laden wir Sie sehr herzlich ein.

Termin: Dienstag, 31.05.16, 19 Uhr

Karten sind bei der Sparkasse, im Landesmusikgymnasium und an der Abendkasse erhältlich.

Bundeswettbewerb Jugend musiziert auf höchstem Niveau


(MEL, 18.05.2016) Nach mehr als einer Woche ist am vergangenen Mittwoch der 53. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Kassel zu Ende gegangen. Die Bilanz aus lokaler Sicht kann sich wieder einmal sehen lassen: 44 LMG-Schüler hatten sich für den Bundesentscheid qualifiziert - 4 davon gleich in zwei Wertungskategorien - und konnten insgesamt 17 dritte Preise, 12 zweite Preise und sogar 5 erste Preise mit nach Hause nehmen - und das bei einer Gesamtteilnehmerzahl von mehreren Tausend!

Viel wichtiger als die Punktzahl ist den jungen Musikern jedoch die Erfahrung, eine Woche in die Wettbewerbsatmosphäre einzutauchen, sich mit Gleichaltrigen auf bundesweit höchstem Niveau zu messen, voneinander zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern. In diesem Sinne sind alle Bundeswettbewerbsteilnehmer definitiv Gewinner und die Schulgemeinschaft gratuliert sehr herzlich zu ihren tollen Erfolgen!

Hier die Gesamtübersichten der Ergebnisse:

Ergebnisse der Schüler/innen des LMG

Ergebnisse aller Teilnehmer/innen des RW Montabaur

Die Blueberries sind auch national auf Erfolgskurs


Jüngste Big Band ist Preisträger bei Jugend jazzt

(Steffens/MEL, 12.05.2016) Das Blueberry Jazz Orchestra, die Nachwuchs-Bigband am Landesmusikgymnasium, hat bei der Bundesbegegnung Jugend jazzt Anfang Mai in Kempten (Allgäu) die zweite Wertungsrunde als eine der sechs besten Jugend-Bigbands Deutschlands erreicht - und das als jüngste Teilnehmerband des gesamten Wettbewerbs mit einem Durchschnittsalter von knapp 16 Jahren.

Eingeladen waren elf Bigbands aus ganz Deutschland im Alter bis 24 Jahren - allesamt Gewinner der Jugend jazzt-Landeswettbewerbe -, die in einem ersten Wertungsspiel jeweils ein Programm von ca. 20 Minuten einer fünfköpfigen Jury (Marko Lackner (Jury-Vorsitz), Julia Hülsmann, Harald Rüschenbaum, Johannes Herrlich und Christian Elsässer) vorspielten. Die sechs besten mussten dann in einem zweiten Wertungsspiel erneut ihr Können unter Beweis stellen. Aus ihnen wurde der Sieger gekürt - die Bigband des Gymnasiums Berenbostel aus Niedersachsen.

Die anderen fünf wurden mit Konzert- und Workshop-Preisen belohnt. So gewannen die Blueberries einen Konzertpreis beim Jugendmusikfestival in Sachsen-Anhalt.

Congratulations - and keep swinging!

GemEinsame Spitze beim 9. Dt. Orchesterwettbewerb in Ulm


Drei Ensembles des LMG vertreten RLP mit hervorragenden Leistungen

(MEL, 09.05.2016) Über 4500 Musiker, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet, trafen sich vom 30. April bis 8. Mai beim Deutschen Orchesterwettbewerb. Insgesamt 115 Sinfonie- und Kammerorchester, Zupf-, Blas- und Akkordeonorchester und nicht zuletzt auch Big Bands aus allen Bundesländern hatten sich für ihren großen Auftritt bestmöglich vorbereitet. - Gemeinsam alles geben, sich an den Besten messen; das vereint, ist der Antrieb für herausragende Leistungen.

Das Landesmusikgymnasium war gleich mit drei Ensembles vertreten, die allesamt über sich hinausgewachsen sind: Das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Philipp Hebgen erreichte bei seiner Wettbewerbspremiere mit 20 Punkten das Prädikat "mit gutem Erfolg teilgenommen". Das Gitarrenorchester Cantomano (Ltg. Volker Höh) und das Flötenensemble Flautastique (Ltg. Karoline Schaeferdiek) erhielten mit 23 bzw. 23,4 Punkten gar die Auszeichnung "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen". Damit beweist das Landesmusikgymnasium einmal mehr die Qualität seiner musikalischen Ausbildung, die sich in besonderer Weise in der Ensemblearbeit niederschlägt.

Der Deutsche Orchesterwettbewerb findet seit 30 Jahren im olympischen Turnus von vier Jahren statt. Austragungsorte seit seiner Gründung durch den Deutschen Musikrat 1986 waren bislang Würzburg, Berlin, Goslar, Gera, Karlsruhe, Osnabrück, Wuppertal und Hildesheim.

Der DOW wird finanziell getragen von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Hauptförderer sind die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Zentrales Anliegen des DOW ist die Förderung Zeitgenössischer Musik. Dirigierseminare und Stipendien für Dirigenten garantieren eine nachhaltige Förderung über den Wettbewerb hinaus. CD-Dokumentationen und Literaturlisten unterstützen dieses Ziel.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Flautastique, Cantomano und dem SBO sowie deren Ensembleleitern ganz herzlich zu ihren großartigen Erfolgen!

Mädchenchor laFilia erneut international erfolgreich


(MEL, 08.05.2016) 32 Mädchen des Landesmusikgymnasiums kehren erschöpft aber glücklich vom europäischen Jugendmusikfestival in Neerpelt zurück. Hinter ihnen liegen drei Tage der Begegnung und des Austauschs mit Chören aus aller Welt sowie zwei Konzerten. Nicht zuletzt beinhaltet ein Festival dieser Größenordnung auch einen Wettbewerb, bei dem laFilia in der Kategorie der Auslesechöre für gleiche Stimmen erneut einen hervorragenden ersten Preis "ersingen" konnte.

Das Wettbewerbsprogramm war entsprechend anspruchsvoll für die Mädchen aus Montabaur, deren Durchschnittsalter gerade mal bei 14,5 Jahren liegt. Neben dem Pflichtstück, das von einem belgischen Komponisten eigens für diesen Wettbewerb geschrieben wurde, sang laFilia noch eine weitere Uraufführung aus der Feder seines Dirigenten Martin Ramroth mit dem Titel "Full of Energy", die höchste Ansprüche an die Mädchen stellte.

Chorleiter Martin Ramroth: "Es ist immer wieder erstaunlich, welche Quantensprünge in puncto Leistung und musikalische Interpretation sich regelmäßig bei unseren Mädchen in letzter Minute einstellen. Doch auch die Atmosphäre des Festivals und die großartige Gastfreundschaft in den belgischen Gastfamilien haben viel zum Gelingen beigetragen."

Trotz des Wertungssingens vor einer strengen, international besetzten Jury stand bei den jungen Sängerinnen niemals der Konkurrenzaspekt im Vordergrund; dafür sorgte allein schon das internationale Flair und die Feierstimmung, die von den vielen Chören in Form von Paraden durch die Stadt ausging. Zahlreiche "Verbrüderungskonzerte" und das große Open-Air-Konzert mit Feuerwerk als Festival-Eröffnung trugen ein Übriges zu der einzigartigen Atmosphäre bei. Ein weiteres Highlight für die Mädchen von laFilia war ein Chorauftritt im Rahmenprogramm zusammen mit dem Gastgeberchor "De Piccolos", der die Anstrengungen der zwei Tage völlig vergessen ließ.

Und so lautete das allgemeine Fazit: "Es hat Spaß gemacht und war ein großartiges Erlebnis, an das wir uns noch lange zurückerinnern werden. Neerpelt, wir kommen wieder!"

Offener Brief an die Verantwortlichen der Bauleitplanung und des Denkmalschutzes


(BEU, 14.04.2016) Offener Brief an die Verantwortlichen der Bauleitplanung und des Denkmalschutzes bei der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur und der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises:

Zur Dokumentation der Bau- und Zerstörungsgeschichte der Montabaurer Synagoge

Sehr geehrte Damen und Herren,
über Monate habe ich Stadt-, Verbandsgemeinde- und Kreisverwaltung informiert und bekniet, zu Tage tretende Baureste und Zerstörungsschichten auf der Baustelle am Standort der 1938/1940 zerstörten Montabaurer Synagoge zu dokumentieren und mögliche Sachüberreste zu sichern. Ich wurde von allen zuständigen Stellen trotz meiner Schlussfolgerungen aus den Bauunterlagen und der Zerstörungsgeschichte der Synagoge immer wieder beruhigt, erstens "sei da nichts mehr" und wenn doch, dann gebe es da die Vorschriften zum Denkmalschutz usw. usw. usw. (siehe Text unten). Ich habe von niemandem Unterstützung und vom Bauherren trotz mehrfacher Nachfrage kein Betretungsrecht für die Baustelle erhalten. Jetzt wurden beim Abziehen der Oberfläche wie zu erwarten die Umrisse der Synagoge sichtbar, was ich Ihnen gemeldet habe. Trotz meiner sofortigen Intervention beim Bauherren wurde das Gelände auf Entscheidung der Bauleiter der Firmen Manns und Leidig umgehend nivelliert und versiegelt, ohne dass irgendjemand das verhinderte. Der Zerstörungsschutt wurde ohne Untersuchung auf etwaige Sachüberreste abtransportiert.

Ich bin entsetzt von diesem Umgang mit unserer (Stadt-)Geschichte, unserem kulturellen Erbe und unserer historischen Verantwortung. Und ich bin zutiefst enttäuscht von der Hinhaltetaktik und den Lippenbekenntnissen der Bauleitplanung der Stadt-/Verbandsgemeindeverwaltung und der für den Denkmalschutz Verantwortlichen der Kreisverwaltung in einem derart sensiblen Bereich. Nachträglich eine Gedenktafel (wieder) anzubringen, ist nicht mehr als eine billige Pflichtübung.

Ich bitte Sie jetzt um Auskunft, wie Sie auf diesen offensichtlichen Verstoß gegen die von Ihnen aufge-führten Anzeigepflicht und Garantie von Untersuchungsmöglichkeit reagieren, und wie Sie vielleicht doch noch Ihrer Pflicht zur Dokumentation der historischen Bausubstanz nachkommen.

Bisher hatte ich es aufgrund vielfacher Versicherungen aller Seiten für völlig unnötig und kontraproduktiv gehalten, zur Unterstützung meines Anliegens die Öffentlichkeit zu suchen. Das war naiv und falsch. Seien Sie versichert, dass ich jetzt, wenn auch leider eigentlich zu spät, versuchen werde, die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken. Und ich werde die überlebenden jüdischen Montabaurer Mitbürger der Verfolgungen der 30er-Jahre bzw deren Nachkommen über Ihr beschämendes, unfassbar unsensibles Verhalten informieren.

Ich rechne mit einer zeitnahen Auskunft und verbleibe mit freundlichen Grüßen

C.P. Beuttenmüller, Geschichtelehrer am Landesmusikgymnasium in Montabaur, 14.04.2016




Fotos: Synagogenstandort 2016 (links); Synagoge um 1929 (rechts)


Antwort der Kreisverwaltung vom 12.01.2016:
"... Die Pflicht Funde anzuzeigen bzw. wie mit einem Fund umgegangen wird, ergibt sich aus den §§ 16-21 des Denkmalschutzgesetzes. Sollten "Gegenstände" bei den Baumaßnahmen entdeckt werden, von denen anzunehmen ist, dass sie Kulturdenkmäler sind oder als solche gelten, ist dies unverzüglich der Denkmalfachbehörde (Generaldirektion Kulturelles Erbe RLP in Mainz) mündlich oder schriftlich anzuzeigen. Die Anzeige kann auch bei der unteren Denkmalschutzbehörde sowie der Gemeinde- oder der Verbandsgemeindeverwaltung erfolgen. Von dort wird die Anzeige dann unverzüglich an die Denkmalfachbehörde weiter geleitet.

Anzeigepflichtig sind der Finder, der Eigentümer / Besitzer des Grundstücks, sonstige über das Grundstück Verfügungsberechtigte sowie der Leiter der Arbeiten, bei deren Durchführung der Fund entdeckt wurde.

Nach Anzeige des Fundes sind Fund und Fundstelle bis zum Ablauf von einer Woche nach Erstattung der Anzeige im unverändertem Zustand zu erhalten und soweit zumutbar, in geeigneter Weise vor Gefahren für die Erhaltung des Fundes zu schützen. Die Denkmalfachbehörde entscheidet, ob eine fachmännische Bestandsaufnahme und Dokumentation durchgeführt wird, ob der Fund nach der Bestandsaufnahme gesichert und konserviert wird, bzw. ob es sich um ein Kulturdenkmal handelt, das an Ort und Stelle zu verbleiben hat.

Sollten also noch vorhandene Teile des Fundaments der Synagoge (oder auch andere Funde) während der Bauarbeiten gefunden werden, ist dies wie beschrieben, unverzüglich anzuzeigen, Fund und die Fundstelle sind zu sichern und es ist auf die Entscheidung der Denkmalfachbehörde über das weitere Vorgehen zu warten. ..."

Kompositorischer Spitzennachwuchs


Musikalisch kreatives Talent beim Bundeswettbewerb "Jugend komponiert" ausgezeichnet

(Danner, 13.04.2016) Musikalisch kreativ! Der 19jährige Markus Radke aus Welschneudorf gehört zu den Förderpreisträgern des Bundeswettbewerbs "Jugend komponiert". Der von der Jeunesses Musicales Deutschland veranstaltete Wettbewerb ist die höchste Auszeichnung für junge Komponierende in Deutschland. In mehreren Altersgruppen und Kategorien wurden 2016 insgesamt 13 Bundespreise und 17 Förderpreise vergeben.

Anstelle von Preisgeldern besteht die Auszeichnung in einem hochwertigen Stipendium für die Teilnahme an einer Kompositionswerkstatt auf Schloss Weikersheim: Vom 28.03. bis 03.04.2016 war Markus Radke zusammen mit 15 weiteren jungen Komponierenden aus dem gesamten Bundesgebiet in Weikersheim zu Gast, wo sich die Jugendlichen zusammen mit Dozenten über ihre Kompositionen austauschten und wertvolle Anregungen für ihre musikalische Kreativität erhielten. Ihre ausgezeichneten Kompositionen wurden von Preisträgern des Deutschen Musikwettbewerbs auf CD eingespielt und in einem Abschlusskonzert uraufgeführt. Zweimal im Jahr ist diese Werkstatt das Forum des Spitzennachwuchses im Bereich Komposition, eine individuelle, ihre weiteren Schaffensweg prägende Förderung junger Talente durch die Jeunesses Musicales Deutschland.

Der Bundeswettbewerb "Jugend komponiert" findet 2016 bereits zum 31. Mal statt und hat in der Zeit seines Bestehens viele Erfolgsgeschichten geschrieben: Durch eine konsequente Förderung führt die Jeunesses Musicales Deutschland junge Talente auf ihrem Weg in eine mögliche professi-onelle Laufbahn zum Erfolg, und für viele mittlerweile etablierte Komponisten hat der Wettbewerb die Bedeutung einer Initialzündung. Stellvertretend seien Enno Poppe, Benjamin Schweitzer und Charlotte Seither genannt.
Der Bundeswettbewerb Jugend komponiert wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Partner ist der Deutsche Musikrat.

"Aus über 200 Einsendungen haben die Juroren der Jeunesses Musicales Deutschland eine Komposition von Markus Radke ausgewählt, weil sie der Meinung sind, dass sie zu den 30 besten Werken gehört, die Jugendliche in diesem Jahr in Deutschland komponiert haben.", so Frau Anja Knab von der Projektorganisation Jugend komponiert. Erwähnenswert wäre noch, dass diese Auszeichnung die zweite von "Jeunesses Musicales" für Markus Radke ist, vor einem Jahr wurde er schon einmal als Bundespreisträger ausgezeichnet !

Informationen zu Jugend komponiert unter www.jugend-komponiert.org

7. Montabaurer Musiktage 2016


Nach dem erfolgreichen Start der Musiktage Montabaur in den vergangenen Jahren lädt das Landesmusikgymnasium nun zum siebten Mal ambitionierte jugendliche Musikerinnen und Musiker ab 14 Jahren nach Montabaur ein. Unsere Partner sind die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. und die Landesmusikräte mit dem Landeswettbewerb Jugend musiziert in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Saarland und Nordrhein-Westfalen.


Nähere Informationen finden Sie hier.


Download des Flyer.








Bigbandkonzert bei der Stommel Stiftung am Sonntag, den 24.04.2016


(MOS, 12.04.2016) Die Big Band "Swing and More" gehört zu den Ensembles, mit denen die Stommel Stiftung besonders gerne zusammenarbeitet: Orchestersound auf hohem Niveau und interessante Entdeckungen aus dem Werk bekannter Jazzkomponisten garantieren immer wieder einen gelungenen Konzertabend. Auf dem Programm stehen diesmal Swingtitel u.a. von Count Basie, Duke Ellington und Glenn Miller. Bekannte und beliebte Vokalnummern von Frank Sinatra, Ella Fitzgerald und Anderen runden das Programm ab.

Besonders schön ist es natürlich, wenn gute Freunde neue Freunde mitbringen: Mit dabei ist diesmal als Special Guest das Blueberry Jazz Orchestra, die Nachwuchsbigband des Landesmusikgymnasiums in Montabaur.

Das Blueberry Jazz Orchester spielt einen Ausschnitt aus seinem aktuellen Programm, das aus Swing-, Latin- und Jazzrockstücken besteht. Nachdem sie im vergangenen Jahr den Landeswettbewerb "Jugend jazzt" in der Kategorie Big Band gewonnen haben, vertreten sie das Land Rheinland-Pfalz beim diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend jazzt" für Jazzorchester Anfang Mai in Kempten (Allgäu).

Seien Sie also gespannt auf ein außergewöhnliches Konzertprogramm! Wann? Sonntag, 24.04.2016, 17.30 Uhr. Wo? Bürgerhaus Urbar, Bornstraße 23. Karten zum Preis von 9,- Euro gibt es an der Abendkasse oder unter: www.stomel-siftung.de.

Querflötenensemble "FlutEmotion" gibt Konzert am 16.04.


(K. Schäferdiek, 11.04.2016) Liebe interessierte Konzertbesucher und Querflötenfreunde, am Samstag, 16.04.2016, findet um 18h in der Evangelischen Kirche von Ransbach-Baumbach (Rheinstr. 35) ein besonderes Konzert statt:

Das professionelle Querflötenensemble "FlutEmotion" aus Darmstadt, in dem auch zwei Lehrkräfte des Landesmusikgymnasiums mitwirken, wird ein spannendes Konzert geben.

Mit Piccolo, Querflöten, Altflöten, Bassflöten, Kontrabassquerflöte und Streich-Kontrabass, wird ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Originalkompositionen und klangvollen Bearbeitungen geboten werden.

Dabei werden die 11 Musikerinnen Johann Sebastian Bach genauso zum Klingen bringen, wie jazzige und modernere Kompositionen.

"FlutEmotion" besteht aus 10 Flötistinnen und einer Kontrabassistin und hat seit seiner Gründung im Jahr 2008 bereits eine Vielzahl von fesselnden Konzerten gegeben.

Seien Sie gespannt auf Querflöten, wie Sie sie noch nicht gehört haben. (Bitte beachten Sie auch angehängten Flyer)

Deutsch-französischer Austausch: Ein Fest für die Sinne


(PAB, 10.04.2016) Bürgermeisterin Gabi Wieland (CDU) geriet ins Schwärmen: Der Austausch mit Frankreich, an dem sie selbst als Jugendliche teilgenommen habe, und der persönliche Gewinn, den sie daraus zog, seien ihr noch immer ganz gegenwärtig. Das sagte sie beim Empfang der Stadt für 14 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 des Collège du Bugey in Belley (Département Ain), einer Gemeinde 100 Kilometer östlich von Lyon, und ihre Lehrerinnen Bernadette Brisa und Sonia Missmahl. Begrüßen konnte sie dazu auch Schulleiter Richard Moser, den Fachbereich Französisch des Landesmusikgymnasiums sowie die Klasse 9a des LMG, die es sich nicht nehmen ließ, ihren französischen Gästen vierstimmig ein formidables musikalisches Ständchen darzubringen, dirigiert von Chorleiter und Musiklehrer Martin Ramroth.

Mit diesem Gegenbesuch aus Belley wurde die erste Runde des neu geschaffenen deutsch-französischen Schüleraustauschs abgeschlossen, dem noch 2016 zwei weitere Begegnungen folgen werden. Eine Woche lang gab es für die französischen Westerwald-Besucher viel zu hören, zu sehen - und zu schmecken. Auf dem vielfältigen Programm standen neben Abstechern in die Region unter anderem Ausflüge nach Köln zum Abenteuermuseum "Odysseum", zum Dom und zum Schokoladenmuseum, ferner nach Bonn ins "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" und zu Haribo.

Nach ereignis- und abwechslungsreichen sechs Tagen kam der Abschiedsabend für die meisten viel zu früh. Von den deutschen Schülerinnen und Schülern mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Eltern liebevoll und umsichtig vorbereitet, endete auch er in perfekter Harmonie, als Jung und Alt fleißig miteinander das Tanzbein schwangen.

Das Landesmusikgymnasium freut sich mit allen Beteiligten, dass es in seinem Jubiläumsjahr den deutsch-französischen Schüleraustausch so erfolgreich etablieren konnte. Für die Zukunft hat der Fachbereich Französisch sich viel vorgenommen. Eine Fortsetzung wird es bereits Ende Mai in Belley geben.


Da stimmte einfach alles: Deutsch-französisches Gruppenbild vor dem Schloss in Montabaur.

Hajime! Sozialkompetenztraining auf Japanisch in der Klasse 7a


(SIL, 07.04.2016) Am Landesmusikgymnasium finden bereits seit mehreren Jahren Sozialkompetenztrainings in unterschiedlichen Formen und auch Klassenstufen statt. Während ein erlebnispädagogischer Schwerpunkt auf der Klassenfahrt der Klassenstufe sechs bereits seit Jahren Teil des Schulprofils ist, wurde im vergangenen Jahr beschlossen, dass in der Klassenstufe sieben zukünftig ein Sozialkompetenztraining durchgeführt wird.

Für die Klasse 7a stand dieses Training am Donnerstag, 06.04.2016 in der schuleigenen Turnhalle auf dem Programm. Doch statt der am Landesmusikgymnasium bereits bekannten Anbieter wurden die Schülerinnen und Schüler von dem Präsidenten des Judoverbandes Rheinland, Carl Eschenauer begrüßt. Neben einer Einführung in die Sportart Judo durch Eschenauer, der neben seiner Tätigkeit als Lehrer in Hessen im Judoverein Bad Ems als A-Lizenz-Trainer arbeitet und den schwarzen Gürtel (4.Dan) besitzt, standen viele gruppendynamische Übungen im Wechsel mit Judoeinlagen auf dem Programm.

Hajime! - japanisch: kämpft! - für viele Schülerinnen und Schüler der Klasse eine neue Erfahrung. In der anschließenden Reflexion beschrieben die Schüler, wie das anfangs seltsame Gefühl, den Mitschüler oder Mitschülerin "auf die Matte schicken zu sollen" nach und nach einer Vertrautheit gewichen ist und durch die ständigen Partnerwechsel auch das Klassengefühl als ein Ganzes gestärkt worden sei. So konnte auch der ein oder andere blaue Fleck das breite Lachen auf vielen Gesichtern nicht schmälern, besonders, da auch die finale Rückmeldung Carl Eschenauers an die Klasse ("Eine tolle Truppe!") entsprechend positiv ausfiel.

Wood Vibrations - Bethmann und Bass am 13.4. um 19 Uhr im Kaminzimmer


(Bethmann, 05.04.2016) Kontrabass trifft auf Saxophon - mal energetisch und rhythmisch, mal zart und filigran, immer überraschend und frisch.

Hanns Höhn (Kontrabass) und Thomas Bethmann (Tenor Saxophon) präsentieren ihr neues Programm, bestehend aus Bearbeitungen von Pop- und Jazztiteln, welche in dieser Form noch nicht zu hören waren. Dabei stellen die Vollblutmusiker virtuos unter Beweis, welche Möglichkeiten im Dialog dieser beiden fantastischen Instrumente liegen.

Höhn und Bethmann lernten sich schon zu Studienzeiten an der FMW Frankfurt kennen, spielten zunächst gemeinsam in verschiedenen größeren Besetzungen, bis sie 2015 Wood Vibrations gründeten. Das erklärte Ziel war es, ein Ensemble zu formen, welches, trotz seiner minimalistischen Besetzung, den Zuhörer niemals ein Schlagzeug oder Harmonieinstrument vermissen lässt. Darüber hinaus wollte man mobil sein, um überall und flexibel musizieren zu können. Eine spannende und kurzweilige Mischung.

Es groovt, es tönt, es schwingt dank Holz - "Wood Vibrations"!

Thomas Bethmann - Tenorsaxophon
Hanns Höhn - Kontrabass


Video:
St.Thomas
https://youtu.be/ibB8C1cuUAE


Weitere Termine (keine Anmeldung erforderlich):

Do 07.04.2016 Nastätten Optiker Hollweg, Römerstraße 4-6 56355 Nastätten, Beginn 19.00 Uhr, Eintritt frei, um Spende wird gebeten

Fr 15.04.2016 Tenshinkai Dojo Köln, Holbeinstraße 6 50733 Köln-Nippes, Einlass 20.45 Uhr, Eintritt frei, um Spende wird gebeten

So 24.04.2016 Eröffnung der Koblenzer Gartenkultur, Schloss Koblenz, 11-14.00 Uhr, Eintritt frei

"Menschen, die andere verachten, werden nie haltmachen!"


Dr. Fred Konrad

(Zoe Esch, MSS 11, 03.04.2016): In unserem Landtagsbesuch am 18. Februar haben wir uns mit dem Thema Asyl und Flüchtlinge auseinandergesetzt.

Um einen tieferen Einblick in unsere momentane politische Lage zu erhalten, haben wir uns zu Beginn mit Grundinformationen und Eckdaten beschäftigt. Überraschend für viele, haben wir beispielsweise erfahren, wie lang dieses "Flüchtlingsproblem" doch schon besteht und wie lange Deutschland nichts gemacht hat und die Außenstaaten der EU alleine gelassen hat.

Mit einem sehr schönen Beispiel wurde uns deutlich gemacht, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern bislang nun wirklich nicht viele Flüchtlinge aufgenommen hat.

Wir Deutschen, mit achtzig Millionen Menschen, haben eine Million Flüchtlinge aufgenommen, wohingegen Libanon, wo fünf Millionen Menschen leben, auch eine Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat.

"Stellt euch vor, ihr wärt auf einer Feier mit 80 Mann. Einer kommt dazu, merkt niemand. Stellt euch dann vor, ihr seid auf einer Feier mit 5 Menschen. Einer kommt dazu, merkt jeder. Warum beschweren wir uns dann also?", warf Miguel Vicente in den Raum.

Nach einem feinen (aber für manche auch kleinen) Mittagessen bei einem Griechen um die Ecke ging es zurück in den Landtag, wo für uns nun ein Ausschussbesuch anstand.

Die gesamte Stufe war sich einig, die Sitzung war definitiv anders als erwartet. Es war zwar geordnet und strukturiert und überraschender Weise auch sehr emotionslos, doch gegenseitiges Zuhören und Interesse schien uns nicht erkennbar zu sein. Handys und Tablets, auf die ständig eingetippt wurden, sowie Unterhaltungen mit dem Tischnachbarn über ein scheinbar ganz anderes Thema waren an der Tagesordnung. Endlose Monologe, etwas primitive Einwände oder auch zahlreiche Wiederholungen förderten dieses Verhalten.

Zusammenfassend hat uns die Sitzung nicht vom Hocker gerissen, was aber das darauffolgende Gespräch mit den Politikern Dr. Fred Konrad (Grüne), Hedi Thelen (CDU) und Jochen Hartloff (SPD) deutlich ausbügeln konnte. Mit Fragen wie "Haben Sie Angst vor erneut starkem Extremismus in Deutschland?" oder "Wie ist mit der momentanen Situation in den Kriegsgebieten umzugehen?" beschäftigten wir uns ausgiebig.

Dieses Gespräch animierte uns alle ein Stück weit zum Nachdenken. Da die Abgeordneten sehr freundlich waren und auch mit uns sehr menschlich, offen und ehrlich gesprochen haben, konnten wir Politik von einem ganz anderen Standpunkt betrachten.

Am Ende des Tages kam ich zum selben Entschluss wie Dr. Konrad: "Krieg wird nie zu Frieden führen!"

Also lasst uns alle etwas menschlicher werden, jeden so akzeptieren wie er ist und einander Frieden schenken!

Fotos von oben nach unten: Abgeordnete Hedi Thelen (CDU), Abgeordneter Dr. Fred Konrad (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Abgeordneter Jochen Hartloff (SPD).

Macht man am Landesmusikgymnasium eigentlich nur Musik?


(SIL, 06.04.2016) "Hejo, spann den Wagen an" - mit diesem musikalischen Gruß begannen am Dienstag, 05.April, vier Schülerinnen und Schüler der MSS 12 sowie eine Sextanerin des Landesmusikgymnasiums ihren Besuch an der Grundschule Augst in Neuhäusel. In drei Unterrichtsstunden stellten Annalena Kobiela, Felix Kuhl, Chantal Ortynski, Mareike Thomé und Paula Reinecke den drei dritten Klassen und deren Musiklehrerinnen Frau Czaia und Frau Schrank ihre Instrumente vor, spielten verschiedene Stücke und erzählten auch einiges von ihrer Schule.

"Macht ihr da eigentlich nur Musik oder lernt man auch was Anderes?" Diese Frage konnte genauso geklärt werden wie der Grund, warum ein Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gehört, obwohl es so gar nicht nach Holz aussieht, wie die Kinder der Augst-Schule feststellten. Frau Stratmann, die als Fördervereinsvorsitzende den Besuch von Seiten der Augst-Schule organisiert hatte, bedankte sich abschließend bei der Gruppe des Landesmusikgymnasiums herzlich für den Besuch.

Am Schluss wurde dann noch ein gemeinsames Stück getrommelt, was den Grundschülern und -schülerinnen sichtlich Freude bereitete und die Hoffnung erweckt, dass zukünftig mehr Kinder den Weg zur Musik und vielleicht auch ans Landesmusikgymnasium finden.

Begegnung der MSS 11 mit Flüchtlingen


(JAE, 17.03.2016) Am Montag, den 15. Februar waren 2 Flüchtlinge in den Religionskursen und in dem Ethikkurs der MSS 11 im Landesmusikgymnasium zu Besuch. Frau Lilav Hussen war mit ihrem Baby Miran und ihrer Mutter Frau Felek Kamal, wohnhaft in Montabaur, zu Besuch. Der Kontakt war dankenswerterweise zustande gekommen durch Frau Inge Rocco, die als Pastoralreferentin in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe an St. Peter in Ketten tätig ist.

Die Schüler hatten im Vorfeld bereits Fragen vorbereitet. Das Treffen war Teil einer Unterrichtsreihe, die als Vorbereitung für den Besuch des Tagesseminars "Flucht, Asyl und Integration in Rheinland-Pfalz", durchgeführt vom Landtag Rheinland-Pfalz, diente. Sie berichtete sehr eindrücklich von ihrem Alltag in Montabaur, ihrer Flucht und ihrem Leben in Syrien. Im Gespräch erfuhren die Schüler auch mehr über die Ursachen ihrer Flucht und über Erlebnisse während der Flucht. Schockiert war sie über den Zustand in den Übergangsheimen in Bulgarien und über den unmenschlichen Umgang mit schwangeren Frauen dort. Ob sie und ihre Familie nach dem Bürgerkrieg in Syrien in ihre Heimat zurückkehren werden, sei, so Frau Hussen, noch unsicher. In Montabaur seien sie und ihre Familie von Beginn an sehr gut aufgenommen worden. Frau Rocco betonte noch einmal, wie wichtig der Familiennachzug sei. Aufgrund ihrer Erfahrungen der letzten Zeit habe sie gemerkt, dass er integrationsfördernd sei, denn die Flüchtlinge würden sich untereinander stärken. So sei es sehr hilfreich, dass die Mutter ihre Tochter beispielsweise beim Schulbesuch begleite und sich um das Baby kümmere, denn nur so sei ein Gespräch möglich. Ein Beispiel für eine schrittweise Integration.

Durch dieses Gespräch wurden den Oberstufenschülern die Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen in Montabaur deutlich. Spontan nach der Veranstaltung äußerten Schüler ihre Bereitschaft, an Begegnungen mit Flüchtlingen in Montabaur teilzunehmen.

Der Besuch hat realistische Perspektiven aufgezeigt, dass Schüler der MSS 11 mit Geschwistern und anderen Verwandten von Frau Hussen zusammen Musik machen. Eine gute Gelegenheit böte sich sicherlich im Rahmen des Stufenkonzertes der MSS 11 im Sommer an.


Bild: Lilav Hussen, ihre Mutter Felek Kamal und das Kind Miran. Frau Inge Rocco von St. Peter in Ketten hatte diese Begegnung ermöglicht.

Freudige Abschiedssinfonie von dichten(den) Denkern


46 Schülerinnen und Schüler des LMG haben Abiturzeugnis in der Tasche

(MEL, 13.03.2016) Getreu ihrem Motto "Meist Dichter als Denker" feierte der diesjährige Abiturjahrgang des Landesmusikgymnasiums zunächst festlich, dann ausgelassen das Ende der Schulzeit und die bestanden Prüfungen. Überglücklich nahmen die 46 Abiturienten am Freitag ihre Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife entgegen. Natürlich standen dabei auch nach mehr als acht Jahren noch einmal Musik und Gesang im Mittelpunkt. Sogar die Eltern brachten als Projektchor dem Nachwuchs ein Ständchen.



Schon beim morgendlichen Gottesdienst lag die musikalische Gestaltung in den Händen der Abiturientia. Bei der sich anschließenden Abiturfeier in der Turnhalle der Schule bescheinigte Schulleiter Richard Moser den scheidenden Schülern, dass sie insbesondere im musikalischen Bereich ein außergewöhnlich guter Jahrgang waren, was sich nicht nur in zahlreichen Wettbewerbserfolgen widerspiegelt, sondern zugleich wichtige Schlüsselqualifikationen fördert: die Fähigkeit des Aufeinander-Hörens, hohe Sozialkompetenz, Durchhaltevermögen etc. Dies wiederum wirkt sich laut einer Umfrage unter den Abiturienten unmittelbar auf das familiäre, gewaltfreie Lern- und Schulklima insgesamt aus. Moser erinnerte unter anderem an viele gemeinsame Projekte in der Jahrgangsstufe und dankte allen für ihren Einsatz.

Für die Studienstiftung des deutschen Volkes wurde Markus Radke als Jahrgangsbester vorgeschlagen, der genau wie der Zweitplatzierte Tobias Klersy einen Notendurchschnitt von 1,0 erreichte. Der Preis der Kultusministerin für vorbildlichen Einsatz für die Schulgemeinschaft ging an Hannah Dany, die Coubertin-Medaille an Niklas Wetzlar. Ehrungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erfuhren Nikolai Schneider, Judith Huck, Markus Radke und Niklas Wetzlar. Dank des Fördervereins des LMG (VEFF) konnten 6 Buchpreise an musikalisch und sozial besonders engagierte Abiturienten vergeben werden: Selina Elting, Nina Klein, Carina Merg, Markus Radke, Johannes Schaaf und Carolin Welter.

Die Stammkursleiter Susanne Schawaller, Julian Ulmen und Dr. Mathias Charton gaben einen humorvollen Rückblick über zahlreiche zumeist außerunterrichtliche Aktivitäten der letzten Jahre und wünschten ihren Schützlingen für die Zukunft Mut, Zuversicht und Gottvertrauen. Letzteres sogar in Form einer Arie aus einer Kantate von J.S. Bach "Auf Gott steht meine Zuversicht" gemeinsam mit Instrumentalisten des Abiturjahrgangs.

Für den Abijahrgang selbst berichteten Hannah Dany und Johannes Schaaf von den prägenden Erlebnissen in ihrer Schullaufbahn und dankten ihren Eltern, Lehrern und allen weiteren Mitarbeitern für ihre stets großzügige Unterstützung. Für die Schülervertretung skizzierte Mareike Thome aus der MSS 12 kurz die "besondere" Beziehung der beiden ältesten Jahrgangsstufen, um abschließend festzustellen, dass man die lebenslustige Truppe der 13er doch sehr vermissen wird. Als Vorsitzender des Schulelternbeirates blickte Christoph Quernes nicht nur auf viele hochkarätige Konzerte und Auftritte der Stufe zurück, sondern verwies auf die damit einhergehende hohe Organisations- und Sozialkompetenz, die sich seiner Erfahrung nach sogar bereits in Unternehmerkreisen herumgesprochen hat, die LMG-Schüler bevorzugt einstellen. Zugleich wünschte er den Eltern der Abiturienten (und damit sich selbst) Gelassenheit, um die ersten Schritte ihrer Kinder in ein Leben jenseits des sicheren Horts Schule zu begleiten. Für die passende Musik sorgte ein Gesangs- und ein Flötenquartett des Abiturjahrgangs, die Zwölferband mit einem eigens geschriebenen Song, die Sängerinnen Anna Eufinger und Anna Overbeck sowie der Chor des Abiturjahrgangs.

Am Abend wurde das Feiern beim Abiball in Meudt mit einem attraktiven Programm fortgesetzt. An der hohen Qualität der Beiträge wurde schnell klar, warum fast die Hälfte der Schüler ihre musikalischen Erfahrungen in ihr Berufsleben einbringen wollen.

Die Abiturientia des Landesmusikgymnasiums RLP in Montabaur:
Miriam Adolf (Hachenburg); Hanna Böhmer (Höhr-Grenzhausen); Josephine Buchholz (Wirzenborn); Theresa Buß (Gemünden); Michael Clarida (Boden); Hannah Dany (Härtlingen); Selina Elting (Mogendorf); Anna Katharina Eufinger (Bad Camberg); Simon Fels (Krefeld); Florian Geier (Höhr-Grenzhausen); Elena Göddertz (Koblenz); Pierre Goldhausen (Girod); Johanna Hehl (Müschenbach); Kathrin Herrmann (Polch); Judith Huck (Daun); Paula Kaever (Limburgerhof); Lucia Kießling (Kemmenau); Nina Klein (Daubach); Tobias Klersy (Montabaur); Maria Lechner (Rothenberg); Insa Leukel (Niedererbach); Henrike Melcher (Montabaur); Carina Merg (Dorsheim); Laura-Melissa Müller (Montabaur); Judith Nothnagel (Bad Hönningen); Alexander Nückel (Hillscheid); Anna Overbeck (Wallmerod); Anne-Kathrin Pörtner (Hundsangen); Manuel und Markus Radke (Welschneudorf); Luka Radosevic (Niederahr); Samira Reuscher (Weroth); Johannes Rodloff (Marienrachdorf); Lisa Rudolf (Prath); Madeleine Sabel (Girod); Johannes Schaaf (Niederelbert); Kilian Schardt (Limburg-Offheim); Dana Schardt (Hundsangen); Nicolai Schneider (Biedesheim); Johanna Schrödter (Wallmerod); Michaela Stepanjan (Koblenz); Vanessa Weinand (Steinefrenz); Carolin Welter (Mehring); Tobias Werzlau (Höchst); Niklas Wetzlar (Ötzingen); Laura Winnekes (Girgenrath)

"Musik bewegt" - Ein Spaziergang durch die Jahreszeiten


(FRI, 15.03.2016) Am Montag, den 22. Februar 2016 war es wieder einmal soweit: Die Musik-AG, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Berggartenschule und des Peter-Altmeier-Gymnasiums in Montabaur, präsentierte das Ergebnis ihrer monatelangen Arbeit.

Zu Beginn des Schuljahres hatten sich die Teilnehmer der AG darauf geeinigt, dass sie sich diesmal musikalisch mit den Jahreszeiten beschäftigen wollten. Die Idee hatte sich aus der Auseinandersetzung mit einem Volkslied ergeben, das einen Erntevorgang im Sommer thematisiert: der Kanon "He, ho, spann den Wagen an!" Von da aus ergaben sich schnell Verbindungen zu weiteren Volksliedern, die man zu jahreszeitlichen Themen finden kann, und schließlich schälte sich der Gedanke heraus, dass man die Jahreszeiten selbst zum Thema machen könnte.

Auch hierzu fanden sich geeignete Lieder, die zum Teil erst einmal neu erlernt werden mussten. Es wurde experimentiert, wie man diese Lieder instrumental begleiten könnte. Wie kann man zum Beispiel den Wind darstellen, der über die Felder weht, oder wie macht man den fallenden Schnee hörbar? Wie "klingen Sonnenstrahlen", die im Frühling durch die noch kahlen Äste und Zweige der Bäume scheinen?

In spannenden und zum Teil auch lustigen Experimentierphasen wurden Geräusche ausprobiert und eine Begleitung entwickelt und es entstand ein Ablauf, der die Zuschauer vom Frühling über den Sommer und Herbst musikalisch bis zum Winter geleiten sollte. Temperamentvoller Abschluss war eine mit Papierkugeln gespielte "Schneeballschlacht". Voller Spannung erwarteten alle den Aufführungstag.

Als die Aula sich mit den Schülern der unteren Klassen zu füllen begann, stieg das Lampenfieber und schließlich erklang der erste Ton. Mit der Frühlingsmusik von Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" marschierten die Musiker zu einer Polonaise auf, bevor sie sich danach auf ihre Plätze und zu den Instrumenten begaben.

Es war schön zu erleben, mit welch großer Spannung die Zuschauer dem Konzert folgten. In den ruhigen Phasen zwischen der Musik hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Bis zum Schluss herrschte eine konzentrierte Ruhe und schließlich wurden dann die Akteure mit großem Beifall belohnt.

In einer abschließenden Runde stellten sich dann noch einmal alle Musikanten mit ihren zum Teil ungewöhnlichen Instrumenten vor. Noch einmal erklangen die Töne einer Vogelpfeife und des sonoren Fagotts, die feinen Klänge wassergefüllter Gläser oder metallisch klingender Stäbe, aber auch Melodiestücke der Geigen und der Xylophone. Conga, Cajon und Djembe lieferten rhythmische Klänge, untermalt vom Klackern der Rührtrommel. Ähnlich anmutende Instrumente, wie z.B. Klarinette und Sopransaxophon, ertönten in ihren unterschiedlichen Klangfarben, und nicht zuletzt lieferte das Keyboard ein verlässliches und vertrautes Melodiegerüst.

Alles in allem eine gelungene Aufführung, die allen Beteiligten große Freude bereitet hat.

Hervorragende Ergebnisse beim Landeswettbewerb Jugend musiziert


(MEL, 14.03.2016) Zwischen dem 10. und 13. März fand der diesjährige Landeswettbewerb an der Musikhochschule in Mainz statt. Qualifiziert hatten sich 90 Schülerinnen und Schüler des LMG, teilweise gleich in mehreren Kategorien.

Die Bilanz ist erneut außerordentlich: Alle Teilnehmer haben sich hervorragend präsentiert und sind mit unzähligen ersten und zweiten Preisen belohnt worden. Außerdem sind erneut 37 LMG-SchülerInnen zum Bundeswettbewerb Mitte Mai in Kassel zugelassen, fünf davon gleich zweifach. Damit zählen alle definitiv zu den Besten im Land Rheinland-Pfalz, unabhängig davon, ob sie zum Bundeswettbewerb weitergeleitet wurden oder nicht.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Erfolgen und wünschen den weitergeleiteten Solisten, Begleitern und Ensembles gutes Gelingen beim Bundeswettbewerb!

Alle Ergebnisse unserer SchülerInnen finden Sie hier oder unter der Webseite des Jugend Musiziert Landesausschuss Rheinland-Pfalz.

Sportlicher Einsatz wurde belohnt: 250 Sportabzeichen wurden vergeben


(MEL, 08.03.2016) Im Rahmen der Initiative der Sparkasse Westerwald-Sieg "5000 Sportabzeichen für den Westerwald" waren neben zahlreichen Sportvereinen auch Schulen aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Landesmusikgymnasium prozentual überaus präsent: 60 % aller LMG-Schüler sind neben ihren zahlreichen musikalischen Aktivitäten über sich hinausgewachsen und haben das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold erworben. Dieser Erfolg wäre undenkbar ohne die geballte Initiative unserer Sportlehrerinnen und -lehrer, denen an dieser Stelle im Namen der Schulgemeinschaft ein herzlicher Dank ausgesprochen werden soll!

Die Sparkasse Westerwald-Sieg fördert jedes erfolgreich abgelegte Sportabzeichen mit zehn Euro, die der Schule für sportbezogene Anschaffungen und Projekte zur Verfügung stehen sollen. Somit kamen dem LMG insgesamt 2.600 Euro zugute, die einstweilen vom VEFF verwaltet werden. So können auch in Zukunft motivierende Anreize geschaffen werden, sich sportlich zu betätigen - eine Win-win-Situation für alle Beteiligten!

Fürs nächste Jahr plant das LMG in Kooperation mit dem VEFF, schulinterne Preise für die drei besten Klassen (+ Lehrer) zu vergeben, um die Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler weiter zu erhöhen.

Die Yellow Tones arbeiten mit Krzysztof Penderecki


Die Big Band des LMG als Gastensemble beim 2. Mainzer Komponistenportrait

(MEL, 6.3.2016) Ein Wochenende der Musik, vorgestellt und interpretiert vom Komponisten: An diesem, nun zum zweiten Male stattfindenden Projekt wirken führende Kulturinstitutionen des Landes Rheinland-Pfalz zusammen. Das Mainzer Komponistenportrait widmet sich in Zusammenarbeit des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der SWR2 Landesmusikredaktion Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des Staatstheaters Mainz, des Kulturfonds Peter E. Eckes und des Landesmusikrates Rheinland-Pfalz einem bedeutenden Komponisten der Gegenwart in Orchester- und Kammerkonzerten sowie einer Diskussionsrunde. 2016 steht der große polnische Komponist Krzysztof Penderecki im Mittelpunkt, der u.a. als Dirigent im Mainzer Dom zu erleben sein wird.

Krzysztof Penderecki gehört zu den am häufigsten Geehrten seiner Generation. Zahlreiche Länder und Institutionen in Ost und West zeichneten ihn für seine Verdienste für die Musik und die Völkerverständigung aus. Er ist zudem Ehrendoktor und -professor vieler internationaler Universitäten. "Ich habe Jahrzehnte damit verbracht, neue Klänge zu suchen und zu finden. Gleichzeitig habe ich mich mit Formen, Stilen und Harmonien der Vergangenheit auseinandergesetzt. Beiden Prinzipien bin ich treu geblieben ... Mein derzeitiges Schaffen ist eine Synthese."

Das besondere Interesse des Komponisten gilt den musikalischen Großformen, insbesondere der Gattung Sinfonie. Aber auch auf dem Gebiet der Konzertliteratur und der Kammermusik hat er ein gewichtiges OEuvre geschaffen, das oft unmittelbar in Zusammenarbeit mit herausragenden internationalen Solisten entsteht. So ist der Maestro auch beim Werkstattkonzert persönlich anwesend, wenn das Yellow Tone Orchestra unter der Leitung von Andreas Steffens mit Beteiligung des JugendEnsembleNeueMusik unter der Leitung von Walter Reiter sein Werk Actions am 19. März um 11:30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Mainz probt und aufführt. Auszüge des Konzerts werden sowohl vom SWR als auch von Arte gesendet.

Zuhörer aus unserer Schulgemeinschaft sind ausdrücklich erwünscht und eingeladen, die Yellow Tones zu begleiten. Es gibt noch eine Reihe von Plätzen im Bus - Abfahrt am LMG wäre am 19.03. um 8:00 Uhr, Rückkehr gegen 14:30; Fahrt und Eintritt sind kostenfrei!! Eine verbindliche Anmeldung bei Herrn Steffens ist erforderlich.

Zu Besuch im Institut français de Mayence


(CAS, Ulrike Krämer MSS11, 03.03.2016) Im Rahmen des deutsch-französischen Entdeckungstages begab sich der aufgestockte Grundkurs Französisch der Jahrgangsstufe 11 zusammen mit seinem Kursleiter, Herrn Casper, am 23. Februar 2016 auf Exkursion nach Mainz ins Institut français.

Im Foyer des Institut français in Mainz

Nach herzlicher Begrüßung durch Herrn Triqueneaux, Attaché für Sprache und Bildung in Rheinland-Pfalz und Hessen, und anschließender Führung durch das barocke Palais Schönborn, das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, nahmen wir in einem der Unterrichtsräume Platz und erfuhren im Rahmen eines sehr informativen Vortrags über die vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten des Instituts, dessen primäres Ziel es ist, die französische Sprache und Kultur zu vermitteln. Es war besonders interessant zu erfahren, welche Möglichkeiten sich uns nach dem Abitur eröffnen: Von Praktika in Frankreich bis hin zum Wahrnehmen von Auslandssemestern, die für unterschiedlichste Studiengänge angeboten werden.

Nach der Mittagspause konnten wir in einem eigens für uns organisierten Atelier zum Thema cinéma, das von zwei Praktikantinnen des Institut moderiert wurde, unser Wissen zu Filmgenres und -analyse erweitern. Dazu sahen wir uns die Trailer dreier französischer Filme des Regisseurs Cédric Klapisch an.

Zum Abschluss unseres Besuches führte uns die Bibliothekarin durch die umfangreiche Bibliothek, die vor allem dank ihrer digitalen Mediathek etwa 15.000 französischsprachige Dokumente umfasst.

Unser Dank gilt den Mitarbeitern des Institut français und Herrn Casper für eine spannende und lehrreiche Exkursion.

Neue musikbegabte Schüler aufgenommen


Das Landesmusikgymnasium freut sich über Nachwuchs

(MEL, 01.03.2016) Zum Jubiläums-Schuljahr 2016/17 kann sich das Landesmusikgymnasium nicht über fehlenden Nachwuchs beklagen. Ganz im Gegenteil ist mit insgesamt 48 neuen Fünftklässlern, die in zwei Parallelklassen unterrichtet werden, die Basisarbeit gut gesichert. Die musikalischen Eignungstests zeugten von einem beachtlich hohen Niveau der Grundschulkinder, die überwiegend aus dem Westerwälder Raum kommen, mit Ausnahme einiger InternatsschülerInnen. In spielerischer Form stellten die Kinder ihre sängerischen Qualitäten, ihre Hörfähigkeit sowie allgemeines musikalisch-rhythmisches Empfinden unter Beweis. Wie in den vergangenen Jahren konnten auch wieder einige Kinder aufgenommen werden, die noch kein Instrument spielen, sondern dieses erst am Landesmusikgymnasium zu lernen beginnen.

Auch die insgesamt 17 Seiteneinsteiger in die höheren Klassen konnten sich auf ihren jeweiligen Instrumenten sehr gut präsentieren. So sind die Ensembleleiter guten Mutes, dass die "Neuen" die empfindlichen Lücken, die die diesjährigen Abiturienten hinterlassen, schnell wieder mit frischem musikalischen Esprit und Können füllen.

Da die Sprache der Musik ja eine universale ist, ist es nur natürlich, dass zum neuen Schuljahr neben einem koreanischen Pianisten auch zwei junge Talente aus Syrien aufgenommen und entsprechend unterstützt werden. Sie werden die Schulgemeinschaft sicherlich besonders bereichern.

Jugend musiziert Regionalwettbewerb 2016


(MEL, 01.02.2016) Wir gratulieren allen Jugend musiziert-Teilnehmern zu ihren Erfolgen am vergangenen Wochenende und wünschen den weitergeleiteten Solisten und Ensembles gutes Gelingen für den Landeswettbewerb!

Außerdem bedanken wir uns im Namen der ganzen Schulgemeinschaft bei allen Juryhelfern, Aufbauhelfern und der MSS 12 für ihre großartige Hilfe und Unterstützung während der beiden Wettbewerbstage. Ihr habt für optimale Rahmenbedingungen gesorgt, sodass sich eine entspannte Atmosphäre ergeben hat, in der sich alle wohl gefühlt haben. Das wird insbesondere von den Juroren überaus geschätzt und gewürdigt. Vielen Dank!!

Ein weiterer Dank gilt den vielen engagierten Eltern, die durch zahlreiche Sach- und Geldspenden ganz entschieden zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Der diesjährige Wettbewerb fiel mit 182 Teilnehmern etwas kleiner aus als in den Vorjahren, dennoch war das Niveau in den einzelnen Kategorien exorbitant hoch. Mit insgesamt 150 ersten Preisen, 31 zweiten Preisen und 88 Weiterleitungen zum Landeswettbewerb nach Mainz hat der Regionalwettbewerb Montabaur einmal mehr eine hervorragende Bilanz aufzuweisen, die nicht zuletzt der überaus engagierten Vorbereitungsarbeit der Instrumentallehrer zu verdanken ist! Die komplette Ergebnisübersicht finden Sie unter www.musikgymnasium.de/jumu

Jugend musiziert-Preisträgerkonzert mit Urkundenverleihung


(MEL, 16.02.2016) Mit einem hochkarätigen Preisträgerkonzert in Form eines Wandelkonzerts durch die Ausstellungsräume des Keramikmuseums Höhr-Grenzhausen endete am vergangenen Sonntag der Regionalwettbewerb Jugend musiziert. Es musizierten zahlreiche Solisten und Ensembles aller Altersgruppen und Kategorien und bildeten so einen festlichen Rahmen für die Urkundenverleihung an alle Teilnehmer des Wettbewerbs, die, so Frau Melchiori, alle über sich hinausgewachsen seien und sich somit allesamt als Gewinner fühlen dürften.

Der Kreisbeigeordnete des Westerwaldkreises Herr Thomas Roth konnte durch seine anerkennenden Grußworte sowie seine aktive Teilnahme bei der Urkundenverleihung die jugendlichen Wettbewerbsteilnehmer unmittelbar erreichen. Auch die Leiterin des Keramikmuseums Frau Monika Gass freute sich über so viel hochkarätige und abwechslungsreiche Musik in ihrem Museum. Die soeben eröffnete Ausstellung "Tonjuwelen" symbolisierte für sie das beeindruckende Zusammenwirken der Künste - und tatsächlich waren Tonjuwelen an diesem Tag in höchstem Maße zu sehen und zu hören.

Buntes Treiben am LMG: Die Kappensitzung, organisiert von der MSS 11


(MEL, 08.02.2016) Ein immer wieder umstrittener und doch nicht wegzudenkender Bestandteil des Schuljahres ist die aktive Brauchtumspflege in Form der traditionellen Kappensitzung am Schwerdonnerstag. Dabei ist die ganze Schulgemeinschaft involviert, alle Klassen und Stammkurse leisten ihren Beitrag in Form von Sketchen, Tänzen oder (mehr oder weniger peinlichen) Wettspielen, und jeder blamiert sich, so gut er kann. Die MSS 11 stellt den Elferrat, die Band, das Motto und die dazugehörige Deko. Auch das leibliche Wohl kommt dabei nicht zu kurz. Ein paar Impressionen zur diesjährigen Kappensitzung finden Sie anbei.

 
 

The Yellow Tone Orchestra meets "Ensemble Folkwang"


Mi. 10.02.2016 19.30 Uhr am Landesmusikgymnasium in Montabaur

Gemeinsames Konzert des Yellow Tone Orchestra mit dem Ensemble Folkwang

(MEL, 28.01.2016) Am Mittwoch, dem 10.02., gastiert ein Nonett der Jazzabteilung der Folkwang Universität der Künste/Essen bei uns am Landesmusikgymnasium in Montabaur. Unter der Leitung des international renommierten New Yorker Trompeters Ryan Carniaux - seit 2013 Professor für Jazztrompete in Essen - spielen Studentinnen/Studenten klassischen und zeitgenössischen Jazz in extra für diese außergewöhnliche Besetzung geschriebenen Arrangements. Ein besonderer Focus auf die Improvisation mit- und Interaktion untereinander zeichnen die Musik dieses hervorragenden Ensembles aus.

Mit dabei ist auch ein ehemaliger Schüler des Landesmusikgymnasiums - Nico Zöller aus Holler.
Nico, Abiturjahrgang 2010, Tenorist im Yellow Tone Orchestra (mit ihm gewann er auch 2010 den Bundesjazzpreis für Jazzorchester) studiert nun Saxophon an der Folkwang Universität der Künste in Essen und ist Mitglied im Landesjugendjazzorchester NRW.

Die Besetzung :

  • Ryan Carniaux, Navid Rezaiam, Trompeten
  • Anna Pittelkau, Altsaxophon
  • Nico Zöller, Baritonsaxophon
  • Kai Trimpler, Tenorsaxophon
  • Philipp Schittek, Posaune
  • Javier Grau,Klavier
  • Duy Luong, Bass
  • Michel Schallenberg, Drums

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Informationen für die Anmeldung am LMG


Neue Jahrgangsstufe 5

Die Anmeldung zur Klasse 5 für das Schuljahr 2016/17 ist von Montag, 18.01.2015 bis Freitag, 22.01.2016 im Sekretariat möglich. Alle erforderlichen Informationen und Dokumente dazu finden Sie hier. Der musikalische Begabungstest findet dann am 02. und 03.02.2016 statt.
Wir freuen uns darauf, Sie und Euch dort kennenzulernen!

Der Seiteneinstieg in die Klassen 7-11

Gerne nehmen wir auch regelmäßig ab Klasse 7-11 interessierte Seiteneinsteiger auf, insofern es unsere Kapazitäten zulassen und die nötigen Aufnahmebedingungen erfüllt werden.
Voraussetzung ist natürlich die bestandene Aufnahmeprüfung, in der die musikalische Begabung am Instrument und die nötigen Kenntnisse in der Musiktheorie festgestellt worden sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

JugendMusiziert Regionalwettbewerb Montabaur


für die Kreise Rhein-Lahn und Westerwald

(MEL, 18.01.2016) Am 30. und 31. Januar findet am LMG der alljährliche Regionalwettbewerb Jugend musiziert statt. Circa 200 jugendliche Teilnehmer präsentieren dort ihr Können und stellen sich dem Votum einer fachkompetenten Jury. Bei freiem Eintritt können Interessierte musikalische Spitzenleistungen in folgenden Kategorien hören:

  • Streicher solo
  • Akkordeon solo
  • Percussion solo
  • Gesang (Pop)
  • Duo Holzblasinstrument / Klavier
  • Duo Blechblasinstrument / Klavier
  • Vokalensemble
  • Gitarrenduo / Zupfensemble
  • Harfenensemble
  • Klavier Kammermusik

Die genauen Zeitpläne finden Sie hier oder unter www.musikgymnasium.de/jumu

Chorleiter aus ganz Deutschland zu Gast am LMG


(SIM, 20.01.2016) Am Samstag, dem 23.01. und Sonntag, dem 24.01. dürfen wir an unserer Schule über 300 Chorleiter aus ganz Deutschland begrüßen!

Der Chorverband Rheinland-Pfalz und der Fachverband Deutscher Berufschorleiter veranstalten ein großes Symposium mit 17 Workshops und mehreren hochkarätigen Konzerten. So werden neben Robert Sund - dem weltberühmten schwedischen Chorleiter- auch das international renommierte Gesangsquartett "Quartonal" und der seit Jahren überaus erfolgreiche Arrangeur Carsten Gerlitz erwartet.

Nicht umsonst haben die Veranstalter sich das Landesmusikgymnasium als Veranstaltungsort ausgesucht - bietet es doch optimale Voraussetzungen und eine tolle Ausstattung für Workshops zu Themen wie "Choreografie von Chorauftritten" , "Gehörbildung" oder auch "Popmusik im gemischten Chor".

Wir wünschen allen Teilnehmern ein erfolgreiches und schönes Wochenende mit toller Musik an unserer Schule!

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Chorverbands Pheinland-Pfalz e.V. .

"Ein tolles, schönes Kinoglück" von einem Ehemaligen des LMG


(Pab, 18.01. 2016) Am Dienstag, den 19. Januar, 22.25-23.50 Uhr, ist auf 3SAT die vielfach preisgekrönte deutsche Liebeskomödie "Love Steaks" (2013) zu sehen, co-produziert von dem ehemaligen LMG-Absolventen Golo Schultz (Abi 2009). Als Producer wie als Komponist und Live-Musiker erfolgreich (goloschultz.com), hat Golo Schultz auch den Soundtrack zu diesem Film beigesteuert, den die "TAZ" nach der Uraufführung als "ein tolles, schönes Kinoglück" bezeichnete.

1. Worum geht es in "Love Steaks"?
"Love Steaks" erzählt die Geschichte von Clemens, einem introvertierten Masseur, und Lara, einer Auszubildenden aus der Küche, in einem Luxushotel. Eine Geschichte voller Spaß und Härte, mitten durch die heutige Arbeitswelt und die skurrile Wellnessgesellschaft.

2. Was ist das Besondere an der Ästhetik und den Entstehungsbedingungen des von der Kritik einhellig und sehr gelobten Films, Stichwort "Fogma"?
Wir haben uns im Team gemeinsam sehr viel spezifische Gedanken um das "Wie" gemacht und dazu unter anderem auch Regeln (fogma.de) formuliert, an die wir uns christlich gehalten haben - d.h. eben auch mal nicht. Und das zieht sich durch die verschiedenen Arbeitsphasen, sei es das "vorhanden-nichtvorhandene" Drehbuch mit improvisierten Dialogen, die Musik oder die echten MitarbeiterInnen des Hotels, die im Film mitspielen.

3. Was hat dir die Zeit am LMG gebracht, gibt es irgendetwas, das du nach eigener Einschätzung spezifisch der Ausbildung am LMG zu verdanken hast? Woran denkst du gern zurück - und woran eventuell nicht so gern?
Das LMG ist schon ein einzigartiges Gymnasium, denn es schult nicht nur Deinen musikalischen Weg für die eventuelle Profikarriere. Selbst wenn Du ihn nicht einschlägst: die Vereinbarkeit des musikalischen und des gymnasialen Zweiges ist nicht nur für die Lehrenden, sondern auch für die SchülerInnen eine sehr große Herausforderung, die es in so jungen Jahren zu meistern gilt. Das macht echt hart fürs Leben (lacht). Ich denke gerne an die Zeit mit der Big Band, den Ensembles, meiner Klavierlehrerin und dem Internat zurück - und vielleicht auch an die ein oder andere Mathestunde ... Die Frage birgt eine komplexe Antwort, die ich hier aus Zeit-/Platzgründen nur anreißen kann.

Mehr Infos zu "Love Steaks" unter http://www.lovesteaks.de sowie der deutsche Trailer auf YouTube

Impressionen vom Mini-Meisterschafts-Schulentscheid des LMG


(BEU, 20.01.2016) Seit Anfang des Schuljahres wird in der Ganztagesschule auch wieder Tischtennis gespielt, professionell angeleitet von Hans-Martin Scheugenpflug.

Am 16. Dezember 2015 veranstaltete die Projektgruppe in der Schulturnhalle eine Mini-Meisterschaft. Mehrere Duzend Teilnehmer hatten viel Spaß mit dem kleinen Zelluloidball und vielleicht findet ja der ein oder andere auch den Weg in einen der TT-Vereine der Umgebung.

Sollten weitere Veranstalter Interesse an so einem Event haben, können sie sich gerne an Hans-Martin Scheugenpflug (hscheuge@rz-online.de) im Regionalverband wenden. Solche Ortsentscheide sind noch bis Ende Frebruar 2016 möglich. Mitte April findet dann in Wirges der Regionalentscheid der besten Spielerinnen und Spieler statt.

 
 

Toutes nos félicitations - DELF 2015


(CAS, 21.12.2015) Endlich war es soweit. Nachdem die diesjährigen DELF-TeilnehmerInnen im Juni ihre Prüfungen abgelegt hatten, überreichte Herr Moser ihnen am Freitag, den 11. Dezember 2015 ihre Zertifikate. Alle waren sichtlich stolz auf ihre Leistungen. Mehr dazu lesen Sie hier.




Neu am LMG: die AG Geschichte ist Verbrechen auf der Spur


(PAB, 18.12.2015) Ermutigt durch das Beispiel ihrer früheren Mitschülerin Lisa Quernes, die, wie die überregionale Presse schreibt, mit ihrer Besonderen Lernleistung über Gertrud Stockhausen ein Opfer der NS-Krankenmorde "dem Vergessen entrissen" ("Rheinische Post"/Düsseldorf, 28. Juli 2015) und "unbekannte Dokumente entdeckt" habe ("Kölner Stadt-Anzeiger", 28. Oktober 2015), fand sich im September 2015 eine Projektgruppe der MSS 12 zusammen, um die Biografien von drei Verfolgten der Nazi-"Euthanasie" zu rekonstruieren, über die man fast nichts weiß. Gründungsmitglieder der AG Geschichte sind Matthea Born, Noa Hoffmann, Anna-Lena Kobiela, Konstantinos Papa und Anna Theis.

In seiner Gemeinschaftsarbeit beschäftigt sich das Forscher-Quintett 1. mit Berta Ebeling (1901-1941) aus Saarbrücken, die knapp zwei Wochen nach Beginn der Massenvergasungen in Hadamar umgebracht wurde. Ihre "Zwangstötung" und ihr Name, erstmals 1953 in einer historischen Zeitschrift kurz erwähnt, sind spätestens seit Costa-Gavras' Spielfilm "Amen" (2002) international bekannt. Doch noch nie hat jemand ihre (wahre) Geschichte aufgearbeitet. Das gilt 2. auch für Louise Issel (1860-1943), eine Rentnerin aus Hamburg. Sie starb in der "zweiten Mordphase" in Hadamar und war die Schwiegermutter des Schriftstellers Hans Fallada. 3. rücken die Fünf Leben und Tod von Maria Rowek (1931-1943), einem kleinen Mädchen aus dem Ruhrgebiet, in den Fokus, auf das sie durch Hape Kerkelings Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft. Meine Kindheit und ich" (2014) aufmerksam wurden.

Auf der Basis einer Vielzahl von neu ermittelten Quellen aus verschiedensten öffentlichen und Familien-Archiven leistet die Gruppe mit ihrem spannenden Projekt einen fundierten und originellen Beitrag zur Aufklärung über die nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen, denen wie Berta Ebeling, Louise Issel und "Mariechen" Rowek insgesamt rund 300.000 Menschen zum Opfer fielen.

Inzwischen hat sich mit Mareike Thome (MSS 12) die Schulsprecherin des LMG als weiteres Mitglied der AG Geschichte angeschlossen und will eine eigene, sehr interessante Arbeit schreiben. Darin wird sie die authentische Geschichte einer frommen katholischen Hausfrau aus der Nähe von Limburg erzählen, die von 1942 bis 1944 in den KZs Ravensbrück und Auschwitz eingesperrt war, nur weil sie in einer privaten Mitteilung die Befürchtung geäußert hatte, ihre psychisch kranke Tochter könnte ebenfalls abgeholt und auf dem Mönchberg in Hadamar ermordet werden. Des angeblich "staatsfeindlichen Inhalts" ihres Briefes wegen wurde sie ausgerechnet von einem ehemaligen katholischen Ordenspriester denunziert und von der Gestapo verhaftet.

Weihnachtskonzerte des Landesmusikgymnasiums


(MEL, 03.12.2015) Auch dieses Jahr lädt das Landesmusikgymnasium in Montabaur herzlich zu seinen drei großen Weihnachtskonzerten ein.

Sie finden am 15., 16., und 17. Dezember jeweils ab 19.30 Uhr im Haus Mons Tabor statt.

Man darf sich auf drei abwechslungsreiche abendfüllende Konzertprogramme freuen, die von den zahlreichen Ensembles der Schule gestaltet werden: Sinfonieorchester, Kammerorchester, Sinfonisches Blasorchester, Big Bands, mehrere Chöre, verschiedene Kammermusikensembles. Sie alle, aber auch einige Solisten, zeigen die Bandbreite der Ausbildung und das hohe musikalische Niveau der Schule, das in diesem Jahr erneut durch eine Reihe von Preisen bestätigt wurde. Aber auch der Unterhaltungsfaktor und die stilistische Vielfalt werden groß geschrieben, sodass sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei sein wird.

Die Publikumsresonanz ist jedes Jahr aufs Neue enorm, aber es gibt ein Restkontingent von Karten für den freien Verkauf zu 10 bzw. 5 Euro unter 02602-13498-0.

HIER finden Sie das detaillierte Programm der drei Konzerte, um eine gezieltere Auswahl treffen zu können.

Schulgemeinschaft freut sich über neuen Schulbus samt Anhänger


(MEL, 14.11.2015) Am Freitag, dem 13.11. (in diesem Falle sicherlich ein Glückstag!) wurde das Landesmusikgymnasium RLP stolzer Besitzer eines nagelneuen Mercedes-Sprinters mitsamt Anhänger. In Anwesenheit aller Schüler, Lehrer, der Presse und vieler Sponsoren nahm Schulleiter Herr Moser in der großen Pause das neue Gefährt offiziell in Empfang. Eine musikalische Umrahmung durfte natürlich auch nicht fehlen - das Blechbläserensemble des LMG unter der Leitung von Martin Balser gab zwei schwungvolle Stücke zum Besten. Höhepunkt der Veranstaltung war ohne Frage die Einfahrt des sehr schicken und individuell gestalteten roten Sprinters auf den Schulhof. Am Steuer saß der Vorsitzende des Fördervereins (VEFF), Herr Ulrich Schwark, dessen unermüdlichem Wirken es zu verdanken ist, dass insgesamt 45.000 Euro von bekannten und neuen Sponsoren zusammengekommen sind, z.T. in Form von Werbefläche. Davon wurde ein nagelneuer Sprinter angeschafft, der Anhänger neu lackiert, die Werbung und das Outfit gestaltet sowie die Folien produziert. D.h. es mussten keinerlei sonstige Mitgliedsbeiträge oder allgemeine Spenden dafür verwendet werden - ein Kraftakt sondergleichen für alle Beteiligten!

Ihm und allen Sponsoren sowie der Grafikerin Frau Angela Sayn ein herzliches Dankeschön im Namen der ganzen Schulgemeinschaft!

      

Informationstag am 14.11.2015


Am 14.11.2015 findet in der Zeit von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr der nächste Infotag an unserer Schule statt. An diesem Samstagvormittag sind alle interessierten Eltern und ihre Kinder herzlich eingeladen, unsere Schule näher kennenzulernen. Sowohl unser Instrumental- als auch der Gymnasialbereich stellen sich vor und viele Räume stehen offen. Viele Kollegen werden als Ansprechpartner für alle Fragen rund um unsere Schule im Allgemeinen und das Anmeldeverfahren im Besonderen bereit stehen.

Das Landesmusikgymnasium nimmt ab Klasse 7-11 auch gerne interessierte Seiteneinsteiger auf, insofern es die Kapazitäten zulassen und die nötigen Aufnahmebedingungen erfüllt werden. Insbesondere SchülerInnen mit Hauptfach Posaune, Tuba oder Fagott dürfen sich ermutigt fühlen, sich zu bewerben! (Kleinere) Lücken in der Musiktheorie, die beim Seiteneinstieg fast die Regel sind, können im ersten Jahr durch begleitende Stützkurse aufgearbeitet werden.

Wichtige Informationen zur Anmeldung am LMG finden Sie auch hier.

Hier können Sie den Zeitplan und das Gesamtprogramm des Informationstages am LMG 2015 downloaden.

Noch nie war das Interesse an Frankreich so groß


(PAB, 13.10.2015) "Man lernt sehr viel dazu. Mein Eindruck ist auf jeden Fall sehr positiv, und ich kann es jedem empfehlen", sagt Maya Schaeferdiek. Und Viktoria Boulton ergänzt: "Ich finde den Austausch interessant, weil man unter anderem manchmal Wörter beschreiben muss, die man noch nie beschreiben musste, was meistens sehr lustig werden kann." Das sieht auch Linda Brüggemeyer so: "Zudem ist es sehr spannend, meine Französischkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Außerdem macht es viel Spaß, meiner Austauschpartnerin die deutsche Sprache beizubringen."

Die drei gehören zu den insgesamt 28 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9, die in diesem Jahr am Schuman-Austauschprogramm zwischen dem Landesmusikgymnasium in Montabaur und verschiedenen Schulen vor allem in Lothringen, aber diesmal auch in Luxemburg und Belgien teilnehmen. Noch nie war das Interesse des LMG, sich auf das Abenteuer eines deutsch-französischen Austauschs einzulassen, so groß.

Die jungen französischen Gäste haben sich am LMG sehr wohl gefühlt: "Die Schule ist wunderbar. Es herrscht eine gute Atmosphäre in den Klassen", stellt Eugénie Meyer-Pionnier fest, und auch Camille Gachenot "mag das deutsche System sehr, es ist sehr modern." Darüber hinaus schwärmen die Französinnen von der Gastfreundschaft der Deutschen und der Möglichkeit, eine so herausfordernde, interkulturelle Erfahrung machen zu dürfen. In nur drei Wochen findet der Gegenbesuch in Frankreich und Luxemburg statt. Nach Belgien geht es sogar schon früher. Alle freuen sich darauf. Bon voyage!

Vier Ensembles des LMG erfolgreich beim Landesorchesterwettbewerb


(MEL, 11.10.2015) Beim 9. Landesorchesterwettbewerb in Kaiserslautern am 10./11. Oktober konnte man auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und die Qualität des rheinland-pfälzischen Musiklebens bewundern. Insgesamt 22 Laienorchester stellten sich in zehn verschiedenen Kategorien dem Votum einer Fachjury; die Bandbreite reichte hierbei vom Zupforchester über Blasorchester, Streich- bzw. Kammerorchester bis zum Sinfonieorchester, außerdem Big Bands sowie offene Besetzungen. Wie der Präsident des Landesmusikrats Peter Stieber in seiner Rede anlässlich der Preisverleihung betonte, kann das Land Rheinland-Pfalz sehr stolz auf die Ergebnisse sein, die im Bereich des Laienmusizierens erzielt werden, zumal diese (zumeist ehrenamtliche) Arbeit auch eine immense Rolle spielt für das soziale Leben und nicht zuletzt das Fundament bildet für die Spitzenkulturförderung. Insofern dürfen sich die mehr als 600 aktiven Instrumentalisten allesamt als Gewinner fühlen, unabhängig von der erreichten Punktzahl ihres Orchesters.

Das Landesmusikgymnasium war gleich mit vier Ensembles angetreten: das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Philipp Hebgen erreichte mit 21,6 Punkten das Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen" und eine Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb im Mai. Ebenfalls Kategoriesieger und damit weitergeleitet zum DOW wurden das Gitarrenensemble Cantomano (Ltg. Volker Höh) mit 23 Punkten und das Flötenensemble Flautastique (Ltg. Karoline Schaeferdiek) mit 22,6 Punkten. Die Option zur Weiterleitung hat sich das Kammerorchester Musica viva unter der Leitung von Tobias Simon erspielt; es erzielte mit 23,4 Punkten das Prädikat "hervorragend".

Die Schulgemeinschaft gratuliert allen Teilnehmern zu ihren hervorragenden Ergebnissen, die die weitere Probenarbeit sicherlich beflügeln!

Neuauflage der Kompositions-AG


(W.M. Danner, 28.09.2015) "Composers combine notes, that's all" - mit diesen Worten eines großen russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts gestalten wir den Unterricht in Komposition - spielerisch, erfinderisch; erarbeiten kompositorische Techniken, Satztechniken der gesamten Musikgeschichte, -entwicklung bis zur Moderne, zu Neuester Musik, Trends, Entwicklungen, Elektronische Musik, Analysen, komponieren eigene Stücke.

...Fantasie anregen, neue Klangräume definieren, erfinden, "in Tönen reden", Faszination, wie ein neues Stück entsteht, etc... - begleiten und bereichern den alle vierzehn Tage stattfindenden Unterricht im Raum M 102 von 17:00 - 18:30 Uhr.

Eingeladen sind alle am Komponieren, am Erfinden und Gestalten neuer Musikstücke interessierte Schülerinnen und Schüler aller Klassen, insbesondere der Oberstufe. Beginn: Do, 08.10.2015 um 17 Uhr

Themen: Herbst 2015
a) Kunstlied
b) Streichquartett
c) kompositorische Techniken, Satztechniken der Klassik und Romantik wie auch des 20./21. Jahrhunderts
d) Instrumentation

Themen: Frühjahr 2016
a) Arie
b) kompositorische Techniken, Satztechniken der Klassik und Romantik wie auch des 20./21. Jahrhunderts

The Yellow Tone Orchestra meets - Alexandra Lehmler, Franck Tortiller, Patrice Héral, Matthias Debus


Workshop und Konzert mit international renommierten Jazzmusikern am LMG

(Steffens/MEL, 24.09.2015) Am Donnerstag, dem 15.10. findet nachmittags ein Workshop mit dem Yellow Tone Orchestra und den Musikern der Alexandra Lehmler-Band statt und abends ab 19.30 Uhr ein gemeinsames Konzert in der Turnhalle.

Alexandra Lehmler war von 1995 - 2000 Schülerin am LMG und gehörte zum ersten Abiturjahrgang des Musikgymnasiums. Ihre künstlerische Arbeit wurde 2014 mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg belohnt. Außerdem war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und wurde mit dem GBG Förderpreis für kulturelle Bildung ausgezeichnet.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Besetzung: Alexandra Lehmler - Saxophone; Franck Tortiller - Vibraphon; Matthias Debus - Bass; Patrice Héral - Drums

Die Band, die von Alexandra Lehmler zusammengestellt wurde, bringt eine selten gehörte Energie und viel Leidenschaft auf die Bühne. Tortiller und Héral, in Frankreich gefeierte Jazzmusiker und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, sind beide Meister ihrer Instrumente und blicken auf Konzerte rund um den Globus zurück. Ihre Ausstrahlung und Erfahrung sind unvergleichlich und paaren sich, als würden sie schon immer zusammen gehören, mit der Musik der beiden gebürtigen Rheinland-Pfälzer Lehmler und Debus. Das Debütkonzert wurde als "triumphaler Erfolg" gefeiert, weitere erfolgreiche Konzerte folgten. Inzwischen hat die Band ein Album aufgenommen, welches im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll.

Alexandra Lehmler ist deshalb am (Jazz-) Puls der Zeit, weil sie nicht zum x-ten Mal die Klassiker der Jazzliteratur zum Besten gibt, sondern weil sie am liebsten eigene Kompositionen spielt. So haben sie und Bassist Matthias Debus der Band maßgefertigte Stücke auf den Leib geschneidert, die so bunt sind wie ihre musikalischen Einflüsse. Mal schimmern bunte Farbtöne der Weltmusik durch, manchmal funkeln klassische Elemente, manchmal wird es rockig, dreckig, derb.

Alexandra Lehmlers Musik ist der klingende Gegenbeweis, dass Jazz, so wie sie ihn versteht, in irgendwelche Schubladen passt. Jazz ist eben das, was man daraus macht ... Jazz ist Energie, er drängt nach vorne. Jazz ist Musik fürs Publikum, das bei Alexandra Lehmlers Konzerten diese Magie schon nach wenigen Momenten spüren kann.

Die neue MSS 11 lernt sich kennen


(STA, 17.09.2015) Wir, die MSS 11, übten uns am Mittwoch, den 10.09.2015, unter dem Motto "Kommunikation, Koordination und Kooperation" in sozialen Kompetenzen. Der Tag wurde von unseren Stammkursleiterinnen Frau Stanke, Frau Jäger und Frau Hannappel organisiert und geleitet, mit dem Ziel, die neue MSS-Stufe zusammenwachsen zu lassen.

In den ersten beiden Stunden lernten wir uns durch einige pädagogische Spiele unterschiedlicher Art ganz neu kennen, sprachen einander an und entdeckten Gemeinsamkeiten. In der folgenden Stunde debattierten wir, in Gruppen eingeteilt, über die Problematik von Mobbing, dessen mögliche Auswirkungen und Prävention. Die Schüler präsentierten die Ergebnisse in unterschiedlichen Formen.

Die vierte und fünfte Unterrichtsstunde verbrachten wir in der Sporthalle und machten anspruchsvolle Spiele, mithilfe denen wir lernten, uns zurückzuhalten, zuzuhören und uns zu arrangieren. Besonders gefallen hat uns hierbei eine Übung, in der wir uns dicht an dicht auf eine Plane gestellt und versucht haben, diese umzuklappen. Zu guter Letzt sammelten wir unsere Eindrücke, Vorsätze und Ergebnisse, die wir an diesem Tag erlangen konnten, mündlich und schriftlich.

Wir bedanken uns bei unseren Stammkursleiterinnen für diese unterhaltsamen und erfahrungsreichen Erlebnisse.

Lisas exzellente Recherchen: Eine Absolventin des LMG in der Sonntags-FAZ


(PAB, 06.09.2015) Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) erreicht Wochenende für Wochenende weit über 300.000 Leser. Wer die Ausgabe vom 26. Juli 2015 aufschlug, stieß ganz vorne im Politik-Teil auf einen ganzseitigen Artikel von Dr. Uwe Ebbinghaus, in dem auch das LMG vorkam: (Link). Für seinen Beitrag über den Fall Gertrud Stockhausen und die entscheidenden Verdienste "einer Schülerin des Landesmusikgymnasiums in Montabaur" um dessen Aufklärung (siehe dazu Jahrbuch 2013, S. 58-63, und drei frühere Beiträge auf unserer Homepage (Link)) hatte der Journalist mehrere Interviews mit Lisa Quernes (Abitur 2014) geführt. Seinem Text lagen ganz wesentlich Informationen zugrunde, die er von ihr persönlich und aus ihrer 2013 abgeschlossenen BLL über die 1941 in Hadamar vergaste Gertrud Stockhausen erhalten hatte.

Der FAS-Artikel fand in den sozialen Netzwerken große Beachtung, allein auf Facebook wurde er fast 800 Mal geteilt. Beiträger eines englischsprachigen Stockhausen-Diskussionsforums (Link) wiesen ganz besonders auf "Lisa's excellent research" hin. Sie ist in dem Artikel der FAS nicht weniger als sechs Mal erwähnt.

Gemeinsam mit dem Musiker Markus Stockhausen, einem Enkel von Gertrud Stockhausen und Sohn des Komponisten Karlheinz Stockhausen, tritt Lisa Quernes am 10. September 2015 in einem Gesprächskonzert in Aachen auf, um über die Ergebnisse ihrer Nachforschungen zu Gertrud Stockhausen zu berichten. Die Veranstaltung findet im Begleitprogramm der international beachteten und gezeigten Wanderausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde statt (Schirmherr: Bundespräsident Joachim Gauck). In ihr ist auch Lisa Quernes zu hören und zu sehen: (Link).

Das Comeniusprojekt geht, die Ausrüstung bleibt


(SIL, 06.09.2015) Mit dem Ende des vergangenen Schuljahres hat auch das erste Comeniusprojekt des Landesmusikgymnasiums unter der Leitung von Marzena Stanke ein Ende gefunden. Was bleibt, sind viele tolle Erinnerungen der Schülerinnen und Schüler bei den Projektbesuchen in Beaune, Prudnik, Kladno und hier in Montabaur.

Neben diesen Erfahrungen ebenfalls geblieben ist die von Frau Stanke ursprünglich für das Projekt angeschaffte Kletterausrüstung. Diese wird im kommenden Schuljahr wieder Verwendung finden, wenn Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen des Landesmusikgymnasium gemeinsam mit Herrn Silberbauer die Klettergebiete in der Eifel und den Klettersteig bei Boppard besuchen, und somit einen zusätzlichen bleibenden Wert schaffen.

Frühere Beiträge finden Sie im Archiv.


Ankündigungen, Veröffentlichungen und Berichte aus vorangehenden Schuljahren finden Sie im Archiv.
Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz | Humboldtstraße 6 | 56410 Montabaur | Telefon: (0 26 02) 13 49 80 | Fax: (0 26 02) 13 49 81 11