Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Kategorie Archiv: Aktivitäten – Exkursionen


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Französisch mal anders. Die 7a auf „Wörterrallye“

(Pab, 2020) In der Regel kurz vor den Weihnachtsferien unternimmt die 7. Klasse eine spannende „Expedition in den Alltag“.

Ausgestattet mit einem Fragebogen, den ihre Lehrerin Frau Pabst erstellt, einem Stift und einem Block, begeben sich die SchülerInnen zu „NORMA“, um in die Welt der französischen Bezeichnungen für Lebensmittel und Haushaltswaren einzutauchen. Dies nicht nur, weil der Supermarkt „um die Ecke“ des LMG liegt, sondern auch, weil diese Ladenkette u.a. Filialen in Frankreich hat und deshalb einen Großteil seiner Produkte mit zweisprachigen Bezeichnungen versieht. Dank der FilialleiterInnen, die es freundlicherweise gestatten, dass die 14 SchülerInnen eine Stunde lang alle möglichen Waren aus den Regalen nehmen und untersuchen, um die Wörterrallye zu bewältigen, können sie in mehreren Gruppen alle Fragen beantworten. Zurück in der Schule, tragen die SiebtklässlerInnen stolz ihre Ergebnisse vor. Das ist immer ein schöner Abschluss des Themas Essen in Deutschland und Frankreich und ein erfolgreicher Unterrichtsversuch außer Haus.

Schnappschüsse von der ersten Exkursion 2014:

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Mampf

„MAMPF“

(SMU/Jakob Liebe, 8b, 11.02.2020) Am 19.12.2019 fuhren wir, eine Gruppe von Schülern aus der ev. Religionsgruppe der Stufe 8 mit unserem Lehrer, Pfarrer Schamuhn, zum Obdachlosenrestaurant „MAMPF“.

Jedoch begann alles schon einige Wochen davor, als Mia aus der 8b Herrn Schamuhn fragte, ob man mit der Religionsgruppe in der Weihnachtszeit etwas Gemeinnütziges machen könnte. Dafür suchte Herr Schamuhn das Obdachlosenrestaurant „MAMPF“ aus, da er einen Artikel darüber in der Zeitung gelesen hatte. Am 18.12. sammelten wir Spenden im Religionsunterricht. Es kamen einige Dosen mit Plätzchen und insgesamt 60€ zusammen.

Am folgenden Tag fuhren dann Mia, Esther und Jakob in der 5. Und 6. Stunde nach Koblenz, um die Spenden beim Mampf vorbeizubringen.

Als wir in der Gartenstraße  12 in Koblenz, wo sich das „MAMPF“ befindet, ankamen, war es ziemlich voll. Empfangen wurden wir von Uli Britten, der uns ins Büro führte. Dort erklärte er uns, heute sei Weihnachtsfeier. Deshalb waren ca. 70 bis 80 Obdachlose im Restaurant.

Hinter Herrn Britten standen viele Pakete, die später verlost werden sollten. Sie waren alle mit unterschiedlichen praktischen und alltagsnotwendigen Dingen gefüllt, wie beispielsweise Taschenlampen, Kosmetik, Rasierer, Strümpfe etc.

Deswegen muss ausgelost werden, damit sich keiner benachteiligt fühlt. Nach der Verlosung und dem Auspacken beginnt dann ein intensives Tauschen, bis alles sinnvoll umverteilt ist.

Als wir die Spenden überreichten, sagte Uli Britten, sie würden sich über jede Spende sehr freuen, da die Kosten für Personal, Miete und Essen recht hoch sind.

Die Kosten für das warme Mittagessen werden von den Kirchen und der Stadt Koblenz finanziell unterstützt. Die Obdachlosen müssen aber auch 1,50€ für ein warmes Essen zahlen.

Von einen im Büro anwesenden Suchtberater erfuhren wir, dass die Rate der Suchtkranken unter den Obdachlosen bei ca. 80% – 90% liegt. Nahezu alle rauchen, trinken regelmäßig Alkohol und viele konsumieren auch Drogen.

Das macht es schwer für Obdachlose, von der Straße runterzukommen.

Die Eindrücke lassen uns darüber nachdenken, wie wir vielleicht mit besonderen Aktionen die Arbeit des „MAMPF“ regelmäßig unterstützen können.

 

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Ein Workshoptag in Hadamar

Hadamar-Workshop2020_01(SMU, 16.01.2020) Die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe verbrachten am Donnerstag, den 16.01.2020 eine Tag in der Gedenkstätte in Hadamar.

Hadamar war in den Jahren 1941/42 ein Puzzlestück im Netzwerk der sogenannten T4-Aktionen.

Hadamar war eine Tötungsanstalt, in der in den genannten Jahren in zwei Phasen 15 Tausend Menschen umgebracht wurden.

Menschen, denen aufgrund ihrer vornehmlich psychischen Erkrankungen, das Lebensrecht abgesprochen wurde, kamen nach Hadamar und wurden in der ersten Mordphase direkt nach der Ankunft in den berüchtigten grauen Bussen ins Gas geschickt und getötet. Anschließend wurden die Leichen verbrannt.

So wurden innerhalb von einem dreiviertel Jahr zehntausend Menschenleben ausgelöscht.

Eine Reihe von Predigten, die der Bischof von Münster Graf von Galen hielt, führten dazu, dass dieses grausame Euthanasie-Programm des NS-Regimes öffentlich wurde.

Die Machthaber waren zunächst gezwungen, das Programm einzustellen.

Nach einer gewissen Zeit hat man dann die Vernichtung sogenannten „lebensunwerten Lebens“ in anderer Weise wieder aufgenommen: In der zweiten Phase wurden die Patienten der Landesheilanstalt schließlich durch Hunger und Überdosierung von Medikamenten getötet.

Hadamar-Workshop2020_04Dieser Tötungsart sind schließlich rund 5000 Menschen zum Opfer gefallen.

Die SuS wurden in einer interaktiven Führung durch die Gedenkstätte mit diesen historischen Fakten konfrontiert. Dabei kamen schon während der Führung Fragen auf, die später in den Gruppenarbeiten eine wichtige Rolle spielen sollten.

Nach der Mittagspause hatten die SuS eine große Anzahl von Täter-/Opfer-Biographien mit den entsprechenden historischen Dokumenten zur Verfügung.

Sie sollten damit in Kleingruppen ihre persönliche Begegnung mit dem Ort und den Biographien darstellen.

Ein paar Ergebnisse sind hier abgebildet.

Nach der Vorstellung der Gruppenergebnisse würdigten die SuS in einer ausführlichen Feedback-Runde den Tag in äußerst positiver Weise.

 

 

 

 

Hadamar-Workshop2020_02Textcollage erstellt von Lara Hundorf und Julius Bendel

„Sonntag ist wieder einmal und ich benutze die Zeit, meinem Mädel zu schreiben. Es ist meine einzige Erholung, das kannst du mir glauben, denn meine Gedanken weilen ja immer bei dir.“

Paula Bottländer, kam am 9. Mai 1941 nach Hadamar und wurde noch am selben Tag in der Gaskammer der Tötungsanstalt ermordet.

http://www.gedenkstaette-hadamar.de/webcom/show_article.php/_c-1149/i.html

 

„(und ich sagte schon:) sie schlafen, essen, trinken, sind unrein, erschlagen zuweilen Kranke; das ist das einzige, was die Leute vom Leben haben.“

Adolf Wahlmann, in den Jahren 1942 bis 1945 war Dr. Wahlmann der einzige Arzt in Hadamar.

http://www.gedenkstaette-hadamar.de/webcom/show_article.php/_c-1168/_nr-1/_lkm-1415/i.html

 

Hadamar-Workshop2020_05„… hier handelt es sich um Menschen, unsere Mitmenschen, unsere Brüder und Schwestern. Arme Menschen, kranke Menschen, unproduktive Menschen meinetwegen. Aber haben sie damit das Recht auf das Leben verwirkt?“

August Graf von Galen, Bischof von Münster

http://www.galen-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=6

 

„Doch ich will die Hoffnung nicht ganz aufgeben, wenn es das Schicksal will, kommt auch für mich einmal wieder eine andere Zeit.“

Paula Bottländer

 

„Allgemein herrscht der an Sicherheit grenzende Verdacht, dass diese zahlreichen unerwarteten Todesfälle von Geisteskranken nicht von selbst eintreten, sondern absichtlich herbeigeführt werden.“

Hadamar-Workshop2020_06August Graf von Galen

 

„Jetzt muss ich für heute schließen. Ich freue mich jetzt schon auf deinen Brief,“

Paula Bottländer

 

„Es dauerte ungefähr 30-40 Minuten, bis eine Leiche verbrannt war. Es wurde tags und nachts gearbeitet, bis die Leichen weg waren.“

Hubert Gomerski, „Brenner“ in der ersten Mordphase in Hadamar.

http://www.gedenkstaette-hadamar.de/webcom/show_article.php/_c-1168/_nr-5/_lkm-1418/i.html

 

 

 

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Besuch der 5. Klassen im GIS-Labors der Universität Koblenz-Landau (15.11.2019)

Ausgewählte Schülerarbeiten zum Thema „Orientierung in Rheinland-Pfalz und in Deutschland“

 

Klara Weidlich

Arbeit von Klara Weidlich (5a)

Paula Oslislok

Arbeit von Paula Oslislok (5b)

Die Musiker/innen der Marching Bands vom 28. Juni 2019

Gedenkkonzert vom 28. Juni

(BEU, 11.09.2019) Am 28. Juni 2019 veranstalteten Schülerinnen und Schüler des Landesmusikgymnasium ein bemerkenswertes und auch für diese Schule mit reichhaltigen Erfahrungen in allen Musikrichtungen bisher einzigartiges Konzert: Zwei von Stefan Kohmann (Schlagzeug) und Andreas Steffens (Big Bands) geleitete Marching Bands zogen durch Montabaur, um auf den hundertsten Jahrestag des Friedensvertrags von Versailles und den damit in direktem Zusammenhang stehenden Tod des US-amerikanischen Fliegeroffiziers Walter H. Schulze zu erinnern. Dabei hat das Landesmusikgymnasium eigentlich gar keine Marching Bands, sondern diese wurden in einem Kooperationsprojekt zwischen der gymnasialen Abteilung (Geschichte) und der Instrumentalabteilung (Schlagzeuger und Blechbläser) extra für dieses Gedenkkonzert aus den Schülerinnen und Schülern der beiden Instrumentallehrer aufgestellt.

Den historischen Hintergrund des Konzerts bildete die US-amerikanische Besetzung des „Coblence Bridgehead“ nach dem Waffenstillstand vom November 1918, die letztlich nur eine Zwischenstation darstellte, bis entweder ein Friedensvertrag abgeschlossen wäre oder das Deutsche Reich als Verlierer des Krieges von den Siegermächten vollständig besetzt würde. Nur im Kontext dieser Lösung der politischen und persönlichen Spannung nach 4 1/2 Jahren Krieg und 1/2 Jahr Besatzung ist die Tragödie von Captain Walter H. Schulze zu verstehen, der nach Abwurf des Peace Bulletin an die Besatzungstruppe in Montabaur selbst den Tod fand. Der Überbringer der Friedensbotschaft, der „Peace Messenger“, ist tot, sein junges Leben, seine Hoffnungen sind zerstört, seine Familie trauert. Die Empfänger der Botschaft empfinden diesen Widerspruch, freuen sich aber auf die Heimkehr.

Wie seit Dezember 1918 die Soldaten der Besatzungstruppe und die Einheimischen nach und nach doch miteinander in Berührung kamen und sich die beiden Kulturen kennenlernten, so marschierten die beiden Marching Bands unter der 48-Sterne-US-Flagge von 1919 (mit dem Titel „When we stand together“) und unter der 1919 gerade wieder eingeführten schwarz-rot-goldenen deutschen Flagge (mit dem Titel „Fireball“) von beiden Seiten der Fußgängerzone aufeinander zu und bildeten dann auf dem Großen Markt eine gemeinsame Band, die mit einem Arrangement auf „Oh when the Saints …“ die überraschten Passanten grüßte.

Zum Abschluss dieses Platz-Konzerts wurde von einem Bläserquartett (Sarah, Arda, Steffen, Janne) wahrscheinlich zum ersten Mal seit Anfang der 1920er-Jahre der „Souvenir Song“ vorgetragen, allerdings nach einer von Andreas Steffens extra für dieses Gedenkkonzert neu arrangierten Melodie. Der Souvenir-Song von Woodward Trahern und Anton Dünchem „On the Rhine“ verklärt 1919 nach dem Friedensvertrag einerseits die Aussicht der US-Soldaten auf baldige Heimkehr („you’ll leave with a cheer“), sieht aber auch schon voraus, dass man sich schon bald an die schönen Tage am Rhein und im Westerwald zurücksehnen wird, denn man werde sich nicht nur wehmütig an das typische Kommissleben erinnern, sondern eben auch an den Kontakt mit den Deutschen, vor allem mit den „Fräuleins who had such dreamy eyes“ und am meisten an das gute deutsche Lager-Bier.

Das Lebensgefühl der jungen US-Soldaten von 1919 wurde dann 100 Jahre später nur einen Steinwurf vom Absturzort des „Peace Messenger“ und von der Gedenksäule am Wolfsturm durch die beiden Big Bands des Landesmusikgymnasiums, das Blue Berry Jazz Orchestra und das Yellow Tone Orchestra unter Leitung von Andreas Steffens durch jazzige Rhythmen musikalisch dargestellt. Und als absoluter choreographischer Höhepunkt wurden aus einem historischen Doppeldecker Reprints des Flugblattes von 1919 über dem Wolfsturm abgeworfen.

Und auch über einen überraschenden Nachklang des Gedenkkonzert soll noch kurz berichtet werden: Ein Geschichtelehrer der ehemaligen Schule des abgestürzten Piloten hatte im Internet davon erfahren und machte wenige Wochen nach dem Konzert auf seiner Europatour einen Abstecher nach Montabaur, um den Absturzort und die Gedenksäule persönlich zu besuchen.

Damit hat eine langjährige historische Arbeit einen sehr befriedigenden Abschluss gefunden, die 1992 mit der Teilnahme einer kleinen Gruppe von drei Schülerinnen am Geschichtswettbewerb begann[1], dann durch mehrere Jahre fortgeführt wurde[2] und 2016 in die Wiederaufstellung einer Gedenksäule für Captain Schulze mündete[3].

 

 

[1] Der Wettbewerbsbeitrag von Britta Kuhnen / Barbara Metternich / Kerstin Thiede „Denkmal  –  Zerstörung und Errichtung von Denkmälern in Montabaur 1933-1945“, Montabaur 1993, untersucht unter anderem die Entfernung einer 1922 für den „Peace Messenger“ aufgestellten Gedenksäule im „Dritten Reich“.

[2] C.P. Beuttenmüller, „Der Tod des Friedensboten“, in: „Wäller Heimat“, Jahrbuch des Westerwald-Kreises, Montabaur 2010

[3] Initiiert von Jannik Henkes und Moritz Wetzlar als Beitrag zum Wandelkonzert des Landesmusikgymnasiums anlässlich der 25-Jahr-Feier des Landesmusikgymnasiums und der 725-Jahr-Feier der Stadt Montabaur am 3. Juli 2016

 

 

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MSS12 bei den Körperwelten

(WAG, 16.08.2019) Am diesjährigen Wandertag machten sich nahezu alle Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Landesmusikgymnasiums RLF auf, um in Heidelberg die Ausstellung „Körperwelten“ zu besuchen. Begleitet wurden sie neben Frau Wagener von Herrn Schürings und Danika Gottbrecht, unserer Fremdsprachenassistentin aus Pennsylvania. 
 
Mit mehr als 48 Millionen Besuchern ist „Körperwelten“ die erfolgreichste Ausstellung weltweit. Nachdem sie in über 140 Städten auf vier Kontinenten gastierte, ist sie nun dauerhaft in Heidelberg ansässig. Die Initiatoren sind Dr. Angelina Whaley und Dr. Gunther von Hagens, der auch gleichzeitig der Erfinder der Plastination ist. 
 
Die Ausstellung „Körperwelten“ ermöglicht einem breiten Laienpublikum Einblicke in die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Sie zeigt eindrucksvoll die Auswirkungen ungesunder Lebensweisen z.B. an der Gegenüberstellung einer Raucherlunge mit einer gesunden Lunge.
Für alle Biologen unter den Schülern war sie eine gute Vorbereitung auf das Thema Neurophysiologie, da sie nicht nur das menschliche Nervensystem, sondern auch den Aufbau des Gehirns und Rückenmarks detailliert erklärt. 
Krankheiten wie Alzheimer, Arteriosklerose, Fettleibigkeit und Brustkrebs, um nur einige zu nennen, werden erläutert und dargestellt. 
Eindrucksvoll war das eislaufende Paar in Hebefigur, welches die Möglichkeiten des menschlichen Körpers deutlich aufzeigt. 
Wir lernten, dass „Lachen“ die „beste Medizin“ ist und dass „man ist, was man isst“. 
Die Ausstellung beschäftigt sich außerdem mit der Entwicklung des ungeborenen Kindes und der Frage, ob Kinder glücklich machen.
 
Nach dem Besuch der Ausstellung blieb genug Zeit, um Heidelberg – einer der schönsten Städte Deutschlands – bei sonnigem Wetter zu erkunden. Am späteren Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg und kamen planmäßig in Montabaur an. 
 

Schnuppertag an der Hochschule für Musik Mainz

(Felix Wagner MSS12/HEB, 09.06.2019) Am 04. Juni 2019 fuhren wir, zehn Schüler der MSS 12, mit Herrn Hebgen zur Musikhochschule der Johannes Gutenberg-Universität nach Mainz. Dort hatten wir im Zuge eines privaten Schnuppertages Gelegenheit, einen Einblick in verschiedene Musikstudiengänge zu bekommen.

UNI_Schnuppertag_Mainz_2019Neben Informationen zum Musikstudium im Allgemeinen, spezifischen Angaben zum Lehramtsstudiengang und der Vorstellung des Studienbereichs Jazz bekamen wir Gelegenheit, im Unterricht verschiedener Professoren zu hospitieren und an regulären Seminaren teilzunehmen: Beispielsweise erstellten wir in der Lehrveranstaltung für Interkulturelle Musikpädagogik in Zusammenarbeit mit Lehramtsstudenten einen eigenen Blues und versuchten im Seminar für Rhythmus und Percussion, komplexe Rhythmen zu verstehen und zu klatschen. Besondere Höhepunkte bildeten aber auch eine spontane Improvisationseinheit zusammen mit Studenten der JGU und eine eigene Unterrichtseinheit im Schulpraktischen Klavierspiel. Bei persönlichen Fragen konnten wir uns sowohl an Dozenten als auch an Lernende wenden.

Auch wenn sich nach der Fahrt noch nicht alle der zehn Schüler sicher sind, was sie nach der Schule machen wollen und ob sie ein musikalisches Studium anstreben möchten, war der Schnuppertag insofern Gewinn bringend, dass nun alle Schüler unmittelbare Erfahrungen an einer Musikhochschule sammeln konnten und dadurch einen Eindruck bekamen, wie ein Musikstudium ablaufen kann.

Die Fahrt nach Mainz soll zu Beginn einer Kooperation des Landesmusikgymnasiums mit der Musikhochschule Mainz stehen, durch die Schüler auch in Zukunft die Gelegenheit bekommen sollen, einen Tag lang einen Einblick in ein Musikstudium zu bekommen.

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Die Klasse 7b hilft im Tierheim

(SIL, 11.05.2019) Nachdem viele Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b an den vergangenen Projekttagen unverschämterweise nicht ihrem Klassenlehrer und seinem Projekt „Hilfe für das Tierheim“ zugeteilt worden waren, bot sich nun am vergangenen Freitag eine erste Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Acht Schülerinnen und Schüler verbrachten den Nachmittag im Tierheim kratzten zunächst fleißig Unkraut aus den Fugen und misteten die Ställe aus, ehe es im Anschluss Zeit gab, sich mehr mit den Bewohnern zu beschäftigen. Die Esel wurden gestriegelt, Hunde bespaßt und Vergleiche zwischen Esels- und Lehrerbart angestellt. 
 
Und zwischendrin gibt es dann diese stillen Momente, wenn auch ein ganz ängstlicher Hund sich doch traut und Freundschaft mit den Eindringlingen schließt. 
 
Da das Tierheim immer Hilfe gebrauchen kann, wird es nicht der letzte Arbeitsnachmittag gewesen sein.
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Eröffnung der Klettersteigsaison am LMG

(SIL, 09.05.2019) Am vergangenen Freitag wurden erstmals in diesem Schuljahr wieder Helme, Klettersteigsets und Klettergurte eingepackt und los ging es zum Mittelrhein-Klettersteig nach Boppard. Dort erkundeten dann Roman Althof, Peter Geppert, Jakob Liebe und Noah Schneider aus der Klasse 7b nach einen gründlichen Sicherheitseinführung gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Jan Silberbauer die Elemente des Klettersteigs und hatten viel Freude – teilweise sogar Spaß – sowohl beim Klettern wie auch bei der Orientierungsleistung ihres Lehrers auf dem letzten Wegstück.
 
Ziel ist es, in diesem Schuljahr noch mehrere Exkursionen zum Klettersteig in der schulfreien Zeit durchzuführen, um weiteren Schülerinnen und Schülern, auch aus anderen Klassen dieses Erlebnis zu ermöglichen.
 
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TV- Tipp: Die Klasse 7b auf dem KiKa am 05.06.2019

(SIL, 30.04.2019) Die Klasse 7b bei der besten Klasse Deutschlands – kein Grammatikfehler, sondern ein großes Glück! Unter mehr als 1200 Bewerbungen wurde die Klasse 7b des Landesmusikgymnasiums als eine von 32 Klassen bundesweit ausgewählt, um an der beliebten Quizshow teilzunehmen. Inzwischen steht nun der Sendetermin der Show, die bereits vor den Osterferien aufgezeichnet wurde, fest:
 
Am Mittwoch, 05. Juni 2019 um 19.25 Uhr auf dem Kinderkanal der ARD und ZDF (KiKa) kann man nun sehen, wie sich die 7b geschlagen hat und was es mit der Gelbbauchunke auf sich hat. Einschalten!
 
 
Bild: copyright KiKA/Melanie Grande 2019.  Mit freundlicher Genehmigung des Kinderkanals ARD und ZDF