Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Kategorie Archiv: Aktivitäten – Aus dem Unterricht


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MINT-Mobil am Landesmusikgymnasium Montabaur

Mint-Mobil_03(WAG, 18.01.2023) Montabaur: Eine gelungene Abwechslung für den Grundkurs Biologie der Klasse 12 am Landesmusikgymnasium in Montabaur: Das MINT-Mobil der Hochschule Koblenz war am 06.01.2023 einen ganzen Vormittag vor Ort und brachte einiges an Experimenten zum Mit- und Selbermachen mit. Den angehenden Abiturient*innen gefiel das Schnuppern in einen anderen naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Nach einigen „Sicherheitshinweisen“, ähnlich wie bei jedem Linienflug, nur hier für den Bereich Löten, konnte dann auch losgelegt werden. Die Praxis stand hier im Vordergrund. Ganz ohne Erklärungen der technischen Funktion geht es aber meist nicht, daher ging das praktische Aufbauen mit der Theorie einher. Der „Blumenstrauß“ der Versuche war bunt gemischt: Ob ein USB-Ladegerät für ein Smartphone, einen Mini-Audioverstärker fürs Smartphone, einen kleinen Elektromotor, eine Tesla-Spule oder ein Lauflicht – all diese Versuche wurden im Lauf des Vormittags von den Schüler*innen realisiert. „Wir haben mit dem MINT-Mobil einen anderen Ansatz: Wir kommen an die Schulen und bringen die Versuche in Kisten und Schuhkartons mit. Dann lernen wir vornehmlich durchs Aufbauen, also durchs Machen. Das Interesse, wie das Gemachte funktioniert, kommt dann von ganz alleine. Theorie folgt Praxis.“, so Projektleiter Prof. Dr. Johannes Stolz.

Mint-Mobil_05Dank der Förderung des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit sind die Aktionen des MINT-Mobils der Hochschule Koblenz kostenfrei. Schulen können sich für Termine bewerben; neue Termine bis zum Schuljahresende wurden kürzlich eingestellt. www.hs-koblenz.de/mint-mobil

Cambridge Certificate 2022

LMGler erfolgreich bei Cambridge Sprachprüfung

(PO, 04.01.2023) 17 Schülerinnen und Schüler der MSS 12 und 13 erhielten im Dezember endlich ihr „Cambridge Certificate in Advanced English“ – die Urkunde zu ihrer im Laufe des Jahres 2022 mit Unterstützung der Schule abgelegten, renommierten Sprachprüfung. Dabei erreichten 14 Teilnehmende das Ergebnis C1 und drei sogar das fast muttersprachliche Niveau C2. Schuldirektor Dr. Rademacher zeigte sich beeindruckt von den Leistungen, die die Jugendlichen freiwillig und parallel zur normalen Unterrichtsbelastung erbracht haben. Die Zertifikate sind international anerkannt und können z.B. im Berufsleben oder bei Studienaufenthalten im Ausland dem Nachweis der Sprachkompetenz dienen.

Die Gruppe hatte sich im letzten Quartal des Schuljahres 2021/22 unter Leitung von Herrn Silberbauer, aus der Ferne unterstützt durch Frau Corcilius (in Mutterschutz), in nachmittäglichen Sitzungen fleißig auf die Prüfung vorbereitet. Kurz vor den Sommerferien 2022 kamen schließlich   Beauftragte der VHS Koblenz, welche die Prüfungen für die University of Cambridge abwickelt, nach Montabaur, um Tests in Hör- und Leseverständnis, sprachlichem Wissen, schriftlicher Textproduktion sowie Sprechen abzunehmen. Zwei Prüfungen mussten wegen Coronaerkrankung nachgeholt werden, weswegen sich die Aushändigung der Urkunden verzögerte.

Das Angebot konnte unsere Schule im Schuljahr 2021/22 durch eine Kooperation mit dem benachbarten MTG durchführen, an dem weitere drei Schülerinnen und Schüler Interesse an der Sprachprüfung hatten. Auch 2022/23 soll die Vorbereitung auf das Cambridge Certificate und die zentrale Prüfung wieder ermöglicht werden.

Die MSS 11 vor der Konstantinbasilika in Trier

Die Jahrgangsstufe 11 unternahm eine Reise in die römische Antike

(PAB, 19.12.2022) Der Leistungskurs und der Grundkurs Geschichte der MSS 11 fuhren am 3. November 2022 unter der Leitung von Frau Muscheid und Frau Pabst nach Trier, um einen Tag lang in die Welt der Römer einzutauchen.

Nachdem sie sich im Unterricht mit den kulturellen Leistungen der Römer und verschiedenen Phasen ihrer Geschichte befasst hatten, wurden die SchülerInnen nun im Rheinischen Landesmuseum ausführlich über den Zerfall des Imperium Romanum aufgeklärt. Eine zweite Ausstellung im Museum am Dom führte ihnen die Rolle des Christentums im untergehenden Römischen Reich vor Augen. Wer dann noch Energie hatte, konnte die Vielfalt der Rezeption Roms in der Kunst im Stadtmuseum Simeonstift bewundern. Trotz der Fülle an Informationen, die sie verarbeiten mussten, waren die SchülerInnen guter Dinge und machten die Exkursion zu einer gelungenen Veranstaltung.

„Ich fand den Ausflug nach Trier sehr schön. Die Ausstellungen waren interessant, vor allem, weil man schon Vorwissen hatte und so die Sachen besser verstehen konnte. Außerdem war es toll, einiges aus der damaligen Zeit in echt und nicht in Bildern zu sehen, weil man sich besser in die Zeit damals versetzen konnte. Ich fand es auch nicht zu viel auf einmal, die Zeit war gut eingeteilt und der Tag war meiner Meinung nach ein Erfolg!“ (Esther Welsch)

„Die Römerzeit konnte gut ‚erlebt‘ werden.“ (Max Hannus)

„Nicht nur die Führung durch die Museen hat mir gefallen, sondern auch die Freizeit, die wir in der Stadt hatten.“ (Charlotte Bergmann)

Wir danken dem Land Rheinland-Pfalz, das im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ die Exkursion ermöglicht und finanziell getragen hat.

 

Foto: Die MSS 11 vor der Konstantinbasilika in Trier

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Wie lebten die Menschen in der Steinzeit? Eine Ausstellung der Klasse 7a

(PAB, 03.12.2022) Erst seit Beginn des Schuljahrs 2022/23 erhält die Klasse 7a Unterricht in Geschichte, und schon ist sie bereit, nach Abschluss einer Unterrichtseinheit zum Thema Steinzeit, eine kleine Ausstellung zu erarbeiten.

Ihre Geschichtslehrerin Ilona Pabst gab nur den thematischen Rahmen vor, dann legte die Klasse sofort los. Die SchülerInnen diskutierten Inhalt und Gestaltung, bastelten, bauten und schrieben Texte.

Herausgekommen ist eine erstaunlich kreative Ausstellung, die einen plastischen Eindruck von Lebensformen und Alltag in der Steinzeit vermittelt. Sie konnte anlässlich des Infotags des Landesmusikgymnasiums am 12.11.2022 gezeigt werden. Die zu Recht stolzen jungen HistorikerInnen der 7a führten interessierte BesucherInnen selbstständig durch die Ausstellung. Einen kleinen Eindruck von ihrer Schau vermittelt die Bildergalerie.

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Weihnachten im Schuhkarton 2022

(KLN, 07.12.2022) Fleißig hat sich die Klasse 5b an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt und viele Kartons weihnachtlich gestaltet sowie mit lieben Präsenten versehen, um Kindern in Not eine Weihnachtsfreude zu bereiten.

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Stufenfahrt der Klassen 6 nach Mengerskirchen

Studienfahrt_6_01(PE, 20.09.2022) Unsere Stufenfahrt startete am 07.09.2022. Wir fuhren zum Hildegardishof in Mengerskirchen mit der ganzen Stufe 6. Unser Ziel auf der Stufenfahrt war es, unsere Gemeinschaft zu fördern.

Als ich aus dem Bus stieg, atmete ich durch die Nase ein. Es roch, wie es auf dem Land riechen soll. Schon würzig. Doch ich hatte keine Zeit mehr, mir darüber Gedanken zu machen. Schon fing es mit der Zimmerverteilung an. Die Jungs stürmten sofort los! Als wir unser Zimmer betraten, staunten wir nicht schlecht. Es war total modern eingerichtet, alles war blitzeblank. Wir stellten unsere Sachen ab und gingen runter in den großen Saal.

Wir spielten viele verschiedene Gemeinschaftsspiele, wie zum Beispiel das Hai-Spiel. Es ging so: Jeder hatte ein Blatt bekommen und wir mussten über einen See. Es war zwar nur eine Wiese, über die wir kommen mussten, doch das war egal. Die Blätter waren Eisschollen und sie konnten schwimmen. Man durfte nur mit zwei Füßen auf eine Eisscholle. Das Problem war dabei der Hai, der uns die Eisschollen weggenommen hat, wenn niemand darauf stand.

Studienfahrt_6_03Doch das war natürlich noch nicht alles, denn die Nachtwanderung war auch ein tolles Erlebnis. Zusammen mit der ganzen Stufe gingen wir durch den Wald, über die Felder und ein Stück die Straße entlang. Auch wenn einige recht laut waren, konnte man am Ende der „Karawane“ die Nacht genießen. Spannend war auch, dass wir keine Taschenlampen mitnehmen durften und somit nur im Licht des Mondes den Weg erkunden und entlanglaufen    konnten.

Studienfahrt_6_04Am nächsten Morgen gab es leckeres Frühstück. Kurze Zeit später trafen wir uns draußen. Dort wurden wir blind herumgeführt. Dafür muss man sehr viel Vertrauen zu seinem Partner haben, denn man kletterte über hohe Steine. Für mich war das ein tolles Erlebnis. Die ganze Zeit dachte ich: „Oh, ist das cool! Hoffentlich falle ich jetzt nicht hin.“ Aber das bin ich zum Glück nicht. Später spielten wir „stilles Hüpf-Schach“. Das ist eine abgewandelte Version von Schach, in der man allerdings nicht reden durfte und jeder von uns das gleiche machen konnte. Ziel war es, entweder alle Gegner zu schlagen oder über die Grundlinie des Gegners zu kommen. Das Schlagen funktionierte, indem man versuchte, den Gegner zu berühren. Dabei hatte man allerdings nur einen Schlagversuch und der Gegner durfte ausweichen. Dieses Schach trägt den Namen „Hüpf-Schach“, weil man nur hüpfen durfte und das auch nur zur Seite, nach vorn oder hinten. Sobald man diagonal hüpfte oder nicht direkt auf beiden Beinen landete, war man raus. Wenn man raus war, durfte man immer noch nicht reden. Das hätte sonst dazu geführt, dass Spieler aus dem Spiel auch rausfliegen. Das Lavaspiel war ebenfalls sehr cool. Die ganze Gruppe muss dabei über ein Feld aus Quadraten kommen. An manchen Stellen ist dort die „Lava“ flüssig beziehungsweise fest. Das war sehr schwierig, aber wir haben es geschafft. Wir brauchten mehrere Versuche. Am zweiten Abend haben wir das Eisbärspiel gespielt. Bei dem Spiel gibt es einen Eisbär, der versucht, auf einen freien Stuhl zu kommen. Der freie Stuhl muss immer wieder besetzt werden, damit der Eisbär nicht rankommt. In der ersten Runde haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. Wir waren so stolz auf uns! Später wurde unser Rekord wieder gebrochen, aber wir waren trotzdem noch stolz, da wir als Klasse sehr gut zusammengearbeitet haben.

Studienfahrt_6_05Mein schönstes Erlebnis war das Hühnerspiel. Dabei waren wir zwischen einem 50cm hohen, einem 1m hohen und einem 1,5m hohen Seil eingesperrt. Über das kleine Seil durften höchstens drei Spieler rübergehen, über das hohe Seil mussten mindestens vier Spieler rüber und bei dem mittleren war das egal. Ziel war es, alle Spieler sicher über die Seile zu bringen, ohne dass jemand die Seile berührt. Unter dem Seil durchlaufen war verboten. Geschafft haben wir es dann so: Zuerst sind zwei Kinder über das tiefste Seil gegangen und haben sich von außen an das höchste Seil gestellt. Von innen stellten sich wiederum zwei größere Kinder an das höchste Seil. Dann wurden vier Kinder per Räuberleiter gehoben. Das Gefühl dort oben war wundervoll. Man wusste, dass viele Hände einen fangen würden. Das war schön. Nun sind alle zum mittleren Seil gegangen, wo die meisten anderen per Räuberleiter rüber kamen. Das schafften wir in drei oder vier Versuchen. Alle waren sehr stolz. Abends haben wir noch ein letztes Spiel gespielt, bei dem wir als Belohnung Süßigkeiten bekamen.

Studienfahrt_6_06Am nächsten Tag machten wir einen Spaziergang und sind danach mit dem Bus zur Schule gefahren. Es hat einen riesigen Spaß gemacht und die beiden Klassen hatten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Uns wurde nochmal klar gemacht, wie wichtig Gemeinschaft doch ist und wie gut wir das können. Am Anfang haben wir das nicht ernst genommen und drüber gelacht. Wir fanden es oft lächerlich, einem anderen Jungen zu helfen. Nach den ganzen Spielen und Anleitungen haben wir echt viel dazu gelernt. Dazu hat es richtig viel Spaß gemacht. Insgesamt fand ich die Stufenfahrt schön, auch wenn ich nicht viel geschlafen habe. Ich will noch mehr solcher cooler Ding mit meiner Stufe erleben.

Zusammengetragen aus Erlebniserzählungen der Schülerinnen und Schüler aus Jahrgangsstufe 6

Oboen_2022

Oboe und mehr!

(Merle Braun/M. Schaeferdiek, 19.09.2022) Am Samstag, den 10. September 2022 ging es für uns Oboen endlich wieder los! Seit Langem konnten wir wieder unsere Zimmer in der Landesmusikakademie in Engers beziehen und uns auf ein abwechslungsreiches Wochenende freuen. Nicht nur für die Vorbereitung der Ensembles auf den anstehenden Wettbewerb „Jugend musiziert“ waren die beiden Tage mit Proben bei den Dozenten Marc Schaeferdiek und Annette Dornauf sehr hilfreich und produktiv. Auch mit Blick auf die Gemeinschaft, einen entspannten Spieleabend und den entstehenden Austausch zwischen den Montabäurer- und Bonner-Oboen, war es eine gelungene Zeit in angenehmer Atmosphäre.

Neben den Ensembleproben standen einige interessante Einheiten zum Thema Rohrbau und Tipps und Tricks in der Rohrbearbeitung auf dem Programm.

Wir freuen uns darauf, wenn uns die OboistInnen aus Bonn zusammen mit Frau Dornauf im November noch einmal an den „Bläsertagen Montabaur“ besuchen kommen. Zu diesem Anlass sollen auch ein paar Stücke im großen Ensemble mit allen zusammen nochmal aufgegriffen werden, an denen wir bereits am Wochenende in Engers viel Spaß hatten.

Herzlichen Dank an den LMR Rheinland-Pfalz für die Förderung! 

Wie schön, dass solche Begegnungen wieder möglich sind! 

Sport am LMG

Sport am Musikgymnasium? – Na klar!

(HAN, 04.07.2022) Leonie Schuh und Nora Beer aus der Klasse 8a beweisen, Musiker haben auch sportlich was drauf!

Wildkräuterworkshop_02

Hainbuche, Spitzahorn und Löwenzahn – guten Appetit! Erster Wildkräuterworkshop am Landesmusikgymnasium

(SIL, 24.05.2022) Hainbuche, Spitzwegerich, Löwenzahn, Schafsgabe und Knoblauchrauke – was zunächst nach einem Herbarium für den Biologieunterricht klingt, bestimmt im Wildkräuterworkshop den Speiseplan des ersten Wildkräuterworkshops am Landesmusikgymnasium.

Unter der Anleitung des Küchenchefs der Mensa am Landesmusikgymnasium, Alexander Stahlschmidt, lernten interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 11 am 24. Mai im Rahmen eines nachmittäglichen Workshops zunächst bei einer Kräuterwanderung im Umfeld der Schule die essbaren Pflanzen und deren Fundorte samt passender Erklärungen kennen.

Wildkräuterworkshop_01Im Anschluss daran wurden in der Mensa dann unter fachkundiger Anleitung von Herrn Stahlschmidt nicht nur die Salate, sondern gleich auch noch die passenden Dressings dazu angefertigt.

Frischgebackenes Brot mit Kräuterbutter aus der eigenen Herstellung und Apfel-Banane-Brennnessel- Smoothies begeisterten die Gruppe zum krönenden Abschluss und  stießen gleichzeitig schon wieder Diskussionen zu einem möglichen nächsten Workshopthema an – wie können wir eigenes Brot backen.

Bibelmuseum_2022_01

Ausflug zum Bibelhaus Erlebnis Museum Frankfurt

Bibelmuseum_2022_02 (WAG, 19.05.2022) „Wie im Flug“ verging die Zeit im Bibelhaus Erlebnis Museum Frankfurt, welches der evangelische Religionskurs 11 des Landesmusikgymnasiums Montabaur am 10. Mai 2022 besuchte.

Zu Beginn bekam jede(r) Schüler*in eine Person aus der Zeit Jesu zugewiesen, wie z.B. Pharisäer, Maria, Zeloten oder ein reicher Mensch, über die man sich an ausgewiesenen Stationen per Audioguide erkundigen sollte. Nach 20 Minuten trug jeder Schüler/jede Schülerin die wichtigsten Informationen vor, sodass am Ende alle voneinander gelernt haben. Unser Museumsführer Herr Lichtenecker informierte uns über die geografischen, politischen, sozialen und religiösen Verhältnisse zur Zeit Jesu und stellte immer wieder Verbindungen her zu neutestamentlichen Bibelstellen. Das Modell des Tempels von Jerusalem machte seine gigantischen Dimensionen deutlich. Die Geschichte über die Entdeckung der inzwischen weltberühmten Qumranrollen im Jahre 1947 ist faszinierend. Ein Hirtenjunge, der auf der Suche nach einem verlorenen gegangenen Tier, Steine in die zahlreichen Höhlen warf, hörte plötzlich ein klirrendes Geräusch.

Bibelmuseum_2022_03Als er in die Höhle kletterte, entdeckte er Tongefäße mit Pergamentrollen. Die Beduinen ahnten damals nicht, welchen sensationellen Fund sie gemacht hatten. Insgesamt fand man in den kommenden Jahren 900 Schriftrollen mit Abschriften von hebräischen heiligen Schriften des Judentums, die mehr als 2000 Jahre alt waren und durch die Radiocarbonmethode auf die Jahre 200 v. Chr. bis 70 n. Chr. datiert wurden. Das Besondere war, dass man keine Abschreibfehler im Vergleich zu jüngeren Schriften fand, was auf die besondere Sorgfalt der jüdischen Schreiber hindeutete. Beeindruckend war auch der Nachbau des antiken Wracks eines Bootes vom See Gennesaret, das 1986 bei Ginosar entdeckt wurde. Jesus und seine Freunde, von denen einige Fischer waren, benutzten solche Boote für die Überquerung des Sees Gennesaret. Viele neutestamentlichen Texte beziehen sich auf die Lebenswelt an diesem See.

Bevor wir wieder nach Montabaur zurückfuhren, genossen wir in einem Straßencafé bei herrlichem Sonnenschein ein zweites Frühstück. Unser Dank gilt dem Vorstand des VEFFs (Verein ehemaliger Freunde und Förderer) des Landesmusikgymnasiums RLP, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.