Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Kategorie Archiv: Aktivitäten – Aus dem Unterricht


Bibelmuseum_2022_01

Ausflug zum Bibelhaus Erlebnis Museum Frankfurt

Bibelmuseum_2022_02 (WAG, 19.05.2022) „Wie im Flug“ verging die Zeit im Bibelhaus Erlebnis Museum Frankfurt, welches der evangelische Religionskurs 11 des Landesmusikgymnasiums Montabaur am 10. Mai 2022 besuchte.

Zu Beginn bekam jede(r) Schüler*in eine Person aus der Zeit Jesu zugewiesen, wie z.B. Pharisäer, Maria, Zeloten oder ein reicher Mensch, über die man sich an ausgewiesenen Stationen per Audioguide erkundigen sollte. Nach 20 Minuten trug jeder Schüler/jede Schülerin die wichtigsten Informationen vor, sodass am Ende alle voneinander gelernt haben. Unser Museumsführer Herr Lichtenecker informierte uns über die geografischen, politischen, sozialen und religiösen Verhältnisse zur Zeit Jesu und stellte immer wieder Verbindungen her zu neutestamentlichen Bibelstellen. Das Modell des Tempels von Jerusalem machte seine gigantischen Dimensionen deutlich. Die Geschichte über die Entdeckung der inzwischen weltberühmten Qumranrollen im Jahre 1947 ist faszinierend. Ein Hirtenjunge, der auf der Suche nach einem verlorenen gegangenen Tier, Steine in die zahlreichen Höhlen warf, hörte plötzlich ein klirrendes Geräusch.

Bibelmuseum_2022_03Als er in die Höhle kletterte, entdeckte er Tongefäße mit Pergamentrollen. Die Beduinen ahnten damals nicht, welchen sensationellen Fund sie gemacht hatten. Insgesamt fand man in den kommenden Jahren 900 Schriftrollen mit Abschriften von hebräischen heiligen Schriften des Judentums, die mehr als 2000 Jahre alt waren und durch die Radiocarbonmethode auf die Jahre 200 v. Chr. bis 70 n. Chr. datiert wurden. Das Besondere war, dass man keine Abschreibfehler im Vergleich zu jüngeren Schriften fand, was auf die besondere Sorgfalt der jüdischen Schreiber hindeutete. Beeindruckend war auch der Nachbau des antiken Wracks eines Bootes vom See Gennesaret, das 1986 bei Ginosar entdeckt wurde. Jesus und seine Freunde, von denen einige Fischer waren, benutzten solche Boote für die Überquerung des Sees Gennesaret. Viele neutestamentlichen Texte beziehen sich auf die Lebenswelt an diesem See.

Bevor wir wieder nach Montabaur zurückfuhren, genossen wir in einem Straßencafé bei herrlichem Sonnenschein ein zweites Frühstück. Unser Dank gilt dem Vorstand des VEFFs (Verein ehemaliger Freunde und Förderer) des Landesmusikgymnasiums RLP, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Fahrt nicht möglich gewesen wäre.

Senkenberg-Besuch_2022_03

Schüler*innen des LMG Montabaur fahren ins Senckenberg Naturmuseum Frankfurt – Ein krönender Abschluss

Senkenberg-Besuch_2022_02(WAG, 02.05.2022) Evolution war seit Wochen Thema unseres Biologieunterrichtes in der 12. Jahrgangsstufe. Wie entstand die Evolutionstheorie DARWINS? Kann man das Alter von Fossilien bestimmen? Welche Erdzeitalter gibt es? Solche und viele andere Fragen hatten wir erarbeitet, bevor wir uns am 28.04.22 zum Senckenberg Naturmuseum nach Frankfurt aufmachten. Bei herrlichem Wetter fuhren wir mit ICE und Straßenbahn Richtung Frankfurt und waren nach etwas mehr als einer Stunde am Ziel. Das Museum befindet sich in einem ehrwürdigen, denkmalgeschützen Haus, vor dem eine Nachahmung eines imposanten Diplodocus longus steht, der zu den längsten aller Dinosauriern gehört. Die Buchung der Online-Tickets mit festgelegten Zeitfenster (von 9 bis 13 Uhr ) konnte bequem von zu Hause aus gebucht werden. Die Abwicklung vor Ort verlief schnell und unkompliziert. Alle Mitarbeiter des Museums sind überaus freundlich und auf Schülergruppen jeder Altersstufe eingestellt. In der Eingangshalle beeindrucken und „begrüßen“ uns verschiedene Dinosaurier. Den unter der Decke schwebenden Flugsaurier entdeckte ich erst auf den zweiten Blick. Ebenso den Embryo des fossilen Fischsauriers Stenopterygius quadriscissus. Die einzelnen Abteilungen haben unterschiedliche Schwerpunkte und verteilen sich über drei Ebenen: von fossilen Wasser- und Landlebewesen bis hin zu rezenten Tierarten aller Kontinente, aufgeteilt in Säugetiere, Amphibien, Reptilien, Vögel und Insekten. Senkenberg-Besuch_2022_01

Die Sonderausstellungen zum Lebensraum Fluss, Korallenriff und Tiefsee, sowie der Frage „Wie wollen wir leben?“ – „Zukunft gestalten“ waren nicht weniger beeindruckend. Die Aufbereitung der Exponate und ihrer Textinformationen sind ausführlich, abwechslungsreich, kreativ, detailgetreu und faszinierend. Die Schüler*innen empfanden es als einen krönenden Abschluss, die erlernten Unterrichtsinhalte wieder zu entdecken und darüber hinaus Neues kennenzulernen. Wir bedanken uns herzlich beim Vorstand des VEFFs (Verein ehemaliger Freunde und Förderer) des Landesmusikgymnasiums RLP für die großzügige finanzielle Unterstützung, ohne die die Fahrt nicht hätte stattfinden können.

 

Prakt_Math_01

Praktische Mathematik im Leistungskurs Mathematik 12

Prakt_Math_03(WEL, 25.04.2022) „Wie lange muss man mit verschlossenen Augen aus einer Tüte Gummibärchen ziehen, um mit mindestens 85%iger Wahrscheinlichkeit mindestens ein grünes Gummibärchen zu ziehen, wenn 20% der Bärchen grün sind?“ Eine typische Frage aus dem Kapitel Wahrscheinlichkeitsrechnung, die sich rechnerisch mit Hilfe der Binomialverteilung beantworten lässt. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

In einer Gruppenarbeit wurden 4 Tüten à 200g untersucht. Die erste Frage war: „Sind wirklich 20% grün?“ Die Stichprobe musste natürlich in allen Gruppen angepasst werden, damit das Experiment der Aufgabenstellung entspricht.

Prakt_Math_02Dann ging es los mit den Versuchsreihen. Es stellte sich schnell heraus, dass offenbar die Stichprobe zu klein war, denn die Gruppen kamen nur in seltenen Fällen auf das zuvor berechnete Ergebnis. Nach Zusammenlegen aller Stichproben (einer Vervierfachung der Gesamtmenge) näherten wir uns schon eher dem zu erwartenden Ergebnis.

Fazit des Kurses: Die Größe der Stichprobe spielt eine wichtige Rolle und selbst wenn sie genügend groß ist, müssen Ergebnisse nicht so eintreffen, wie man sie berechnet hat!

Digitale Bildung am LMG

Tablet-Test: 8b arbeitet für einige Wochen im iPad-gestützten Unterricht

(PL, 22.04.2022) Ein Blick in eine beliebige Oberstufenklasse am LMG genügt und man erkennt sofort: die Arbeit am (eigenen) Tablet wird zunehmend üblich. Viele ältere Schülerinnen und Schüler besitzen ein eigenes Chromebook, iPad, Galaxy Tab oder ähnlich und verwenden es, um z.B. Unterrichtsnotizen anzufertigen oder eine Onlinerecherche auszuführen. Während die Ausstattung mit privaten Endgeräten ab Ende der Mittelstufe zwar zunimmt, ist sie gleichzeitig nicht flächendeckend. Wie ließe es sich aber unterrichten und lernen, wenn jeder Schüler, jede Schülerin ein eigenes Tablet besäße und dieses konsequent als Schulbuch, Kreativwerkzeug und Informationsquelle nutzen könnte? Dies testet seit März 2022 die 8b des Landesmusikgymnasiums und wurde zu diesem Zwecke mit Leih-iPads ausgestattet.

Christian Jeuck weist die 8b in die Einrichtung der Leihgeräte ein

Christian Jeuck weist die 8b in die Einrichtung der Leihgeräte ein

Die Leihgeräte werden komplett durch die Schule verwaltet, d.h. die unterrichtenden Lehrkräfte bestimmen, wann welche App genutzt werden darf oder das Internet freigeschaltet wird. Die Schulbuchverlage habe Zugänge zu den digitalen Schulbüchern zur Verfügung gestellt, so dass die Klasse keine schweren Mathe-, Englisch- und Deutschbücher mehr schleppen muss – alles ist in einem handlichen, leichten Kästchen verpackt. Dies sehen Kollegium und Schülerschaft auch als wesentlichen Vorteil: Der Ranzen wird leichter, und in den digitalen Texten kann aktiv gearbeitet und mit digitalen Stiften farbenfroh markiert werden. Zudem können z.B. interaktive Quizze, online-Videos und Internetrecherchen problemlos in den Unterricht integriert werden.

Die Testphase, welche noch bis in den Frühsommer andauern wird, soll die Schule bei der Planung ihrer weiteren digitalen Ausrichtung helfen. Seit 2019 hat die Digitalisierung am LMG an Fahrt aufgenommen: So wurden beispielsweise die Lehrenden mit Tablets ausgestattet und in den Unterrichtsräumen Bildschirme installiert, welche sich fix mit den Lehrgeräten verbinden. So kann man vorbereitete Aufgaben zeigen, interaktive Modelle projizieren oder Hörtexte aus dem Internet abspielen. Dazu gibt es Tablet-Klassensätze, die digitale Unterrichtsstunden ermöglichen: Apps helfen dann beim Einüben mathematischer Lösungswege, dem Erstellen eigener Präsentationen oder der Schulung des Gehörs. Über den Messengerdienst der Schule läuft sichere Kommunikation sowie problemloser Austausch von Dateien, und natürlich sind auch der Stundenplan und Hausaufgaben online einzusehen.

Die aktuelle Tablettestphase in der Mittelstufe kann dem Kollegium nun bei der Entscheidung helfen, wie und ab wann digitale Unterrichts- und Lernwerkzeuge am LMG noch intensiver genutzt werden sollen.

Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Zukunft der Heimatregion auseinander

(BEU / ULM / Hans-Peter Metternich, 06.04.2022) Für unsere beiden 10-er Klassen stand im Februar eine externe, fächerübergreifende Ergänzung der politischen Bildung auf dem Stundenplan. In Zeiten, in denen unser normales, aktives Schulleben durch die Corona-Einschränkungen fast vollständig lahmgelegt ist, kein Konzert und oft noch nicht einmal gemeinsames Üben möglich ist, ist allein schon die Realisierbarkeit eines solch langfristig geplanten Projekts ein Erfolg.

Die Klassen 10 a und 10 b nahmen jeweils einen Vormittag an dem Projekt „Cohesion in your region“ teil, das von „Eurosoc-Digital“ durchgeführt wurde. Dies ist eine unabhängige und gemeinnützige Denkwerkstatt in Berlin, die Städte und Organisationen in der internationalen Zusammenarbeit, der Europa- und Migrationspolitik berät und „Zukunftswerkstätten“ zu Europa in der Heimatregion in interessierte Schulen bringt. Die von „Eurosoc-Digital“ deutschlandweit nur 15 Mal im Jahr angebotenen „Werkstätten“ verfolgen das Ziel, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit der Zukunft der Heimatregion auseinandersetzen. Das LMG ist die einzige Schule in Rheinland-Pfalz, die dieses Jahr in den Genuss des Projekts gekommen ist.

Es war inhaltlich schon ein bisschen wie Unterricht, aber eben anders organisiert und schon deshalb interessant. Die Referentin Mareike Meyer fand den richtigen Ton, die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu begeistern. Zunächst gab sie einen Überblick über die von der EU eingerichteter Kohäsionsfonds, mit denen der Ausbau von Verkehrswegen und der Schutz der Umwelt in wirtschaftlich schwächeren EU-Staaten gefördert werden. Bei der anschließenden kritischen Betrachtung der regionalen Lage sollten in einer so genannten Fantasie-Phase Lösungsansätze für ausgewählte Probleme formuliert werden („geht nicht gibt’s nicht“), und schließlich hatte jede Gruppe in einer Präsentation darzulegen, wie die Lösungen der angesprochenen Probleme vermarktet und schließlich realisiert werden könnten. Viele haben begriffen, dass die EU ihnen Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement und damit für die Mitgestaltung unserer Zukunft bietet.

Am Ende des Projekts stand eine Diskussionsrunde mit politischen Entscheidungsträgern. Ein hohes Maß an Engagement und Allgemeinbildung, Weitblick für die Kohäsion in der Region mit Blick über den Tellerrand und soziale Kompetenz bescheinigten Tanja Machalet (MdB-SPD) am ersten Projekttag sowie Jenny Groß (MdL –CDU) und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Ulrich Richter-Hopprich, am zweiten Projekttag den Schülerinnen und Schülern, deren Beiträge alles andere als „bloßes Abarbeiten“ eines Themas im Lehrplan gewesen seien.

 

Für die beiden 10-er Klassen stand eine etwas andere politische Bildung auf dem Stundenplan.

Für die beiden 10-er Klassen stand eine etwas andere politische Bildung auf dem Stundenplan.

Der Montabaurer VG Chef Ulrich Richter-Hopprich und die Landtagsabgeordnete Jenny Groß.

Der Montabaurer VG Chef Ulrich Richter-Hopprich und die Landtagsabgeordnete Jenny Groß.

Die Referentin Mareike Meyer mit einer Planungsgruppe der Zukunftswerkstatt.

Die Referentin Mareike Meyer mit einer Planungsgruppe der Zukunftswerkstatt.

 

 

(Foto Hans-Peter Metternich)

Frz_Norma-Besuch_2022_02

Die Liebe zu Französisch geht durch den Magen. Eine Wörterrallye der 7b

Die zufriedene 7b nach der Wörterrallye

Die zufriedene 7b nach der Wörterrallye

(PAB, 02.04.2022) Es stimmt, dass Englisch uns in der Musik und in den Medien häufiger begegnet als Französisch und uns deshalb vertrauter ist. Schaut man aber genauer hin, gibt es auch im deutschen Alltag vielfältige Möglichkeiten, außerhalb des Unterrichts mit der französischen Sprache in Kontakt zu treten.

Eine kurzweilige Herausforderung bietet das lebende Lexikon des Supermarkts „Norma“. Diese Ladenkette hat u.a. Filialen in Frankreich und versieht deshalb einen Großteil ihrer Produkte mit deutsch-französischen Bezeichnungen und kurzen Erläuterungen: also geradezu perfekt für unsere SchülerInnen, die in der Regel in der 7. Klasse in die Welt des französischen Essens eintauchen und interkulturelle Unterschiede kennenlernen.

Deshalb ist es am LMG fast schon eine kleine Tradition geworden, nach Abschluss dieses Kapitels eine Wörterrallye zu unternehmen. Ausgestattet mit einem umfangreichen Fragebogen begaben sich die SchülerInnen der Französischklasse 7b am 7. März mit ihrer Lehrerin Frau Pabst zum nahegelegenen „Norma“ und bearbeiteten konzentriert in Gruppenarbeit die Aufgaben, nahmen Produkte aus den Regalen, flitzten von einer Ecke in die andere, um weitere Antworten zu finden. Zurück in der Schule, trugen sie stolz ihre Ergebnisse vor und genossen die süßen Preise, die es selbstverständlich auch gab.

 

Gottesdienst_Palmsonnatg_MSS12_2022

Evangelische Religion 12 – Ein besonderes Projekt

(SMU, 24.03.2022) Wir gestalten einen Gottesdienst zu Palmsonntag

Im Religionsunterricht der Oberstufe entwickeln wir regelmäßig in der Jahrgangsstufe 12 einen außergewöhnlichen Gottesdienst. Im diesjährigen Kurs haben wir den Palmsonntag ausgewählt. Zunächst haben wir uns im Kurs klar gemacht, warum der Palmsonntag eine so besondere Bedeutung hat. Mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, seinem umjubelten Empfang durch seine Anhänger und die darauffolgenden Ereignisse in der Karwoche bis hin zu seinem Tod, wird das Paradoxe dieses Geschehens deutlich:

Der Gerechte muss viel leiden!

Rechtsbeugung, das Streben nach Machterhalt, Angst vor dem Verlust gesellschaftlichen Einflusses, das sind die Gründe dafür, dass Jesus am Ende sterben muss.

Die Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen stechen ins Auge!

Da wir mit den Planungen zu unserem Gottesdienst noch vor Ausbruch des Krieges begonnen haben, stand zunächst im Mittelpunkt der Gedanke des umjubelten Einzuges Jesu in Jerusalem.

Wofür steht Jesus ein?

An welchen Leitsätzen seiner Botschaft orientieren wir uns?

Aus dieser Diskussion im Reli-Kurs entstanden dann Ideen für einen Wandel-Gottesdienst, bei dem wir die Besucher dazu einladen, mit uns weiter- und nachzudenken!

In der Ev. Kirche in Wirges präsentieren die Kursteilnehmer:innen Nach-Denk-Male mit Gebeten, Texten und musikalischen Impulsen.

Die Gottesdienstteilnehmer:innen sind eingeladen, einen Weg zu gehen, sich zum Nachdenken anregen zu lassen und mit der Gruppe am Ende auch ins Gespräch zu kommen.

Wir laden herzlich zu diesem besonderen Gottesdienst ein. (Der Besuch ist ohne Beschränkungen möglich!)

Grundkurs evR 12 und Pfr. Schamuhn

EmilZierold_Kreisentscheid

Emil Zierold gewinnt den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs!

(SIL, 07.03.2022) In diesem Schuljahr kommt der Sieger Kreisentscheids des Vorlesewettbewerbs vom Landesmusikgymnasium. Nach dem Emil Zierold aus der Klasse 6b im vergangenen Dezember bereits den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs gewonnen hatte, darf er sich nun auch Kreissieger nennen! Coronabedingt wurde diese Runde des Wettbewerbs online ausgetragen.
 
Unter diesem Link finden Sie den erfolgreichen Beitrag Emils.
 
Alles Gute für den Bezirksentscheid, lieber Emil!

 

EnglTheatre2022_01

Be a pirate ship! Der Leistungskurs Englisch zu Besuch im English Theatre Frankfurt

EnglTheatre2022_02

(SIL, 04.03.2022) Am 3. März 2022 besuchte der Leistungskurs Englisch 2 das English Theatre in Frankfurt und nahm dort an einem Theater- und Improvisationsworkshop mit der Produzentin und Schauspiellehrerin René Marie Becker teil.

Im Rahmen des Programms machte sich der Kurs mit verschiedenen Schauspiel- und Auftrittstechniken vertraut. Der Schwerpunkt lag bei verschiedenen Improvisationsübungen, die von der aus New York stammenden Theaterpädagogin mit viel Begeisterung vermittelt wurden, so dass am Ende auch „Be a pirate ship“ für die Schülerinnen und Schüler kein Problem mehr waren.

Unterrichtsbeitrag aus dem Deutschunterricht von Frau Peda

(Isabella Martin, 5b, 07.02.2022)

Das Komponieren

Hallo und willkommen zu meiner Präsentation. Ich möchte euch heute über meine Lieblingsfreizeitaktivität erzählen. Diese wäre: Komponieren. Ich möchte euch erzählen, seit wann ich bereits komponiere, was für Stücke ich kreiere und was mir so besonders daran gefällt.

Für diejenigen, die es nicht wissen: das Wort „Komposition“ stammt aus dem Lateinischen, es heißt composito. Ins Deutsche übersetzt bedeutet es wortwörtlich Zusammenstellung bzw. Zusammensetzung. Ich komponiere, seit ich sechs Jahre alt bin, also schon seit 5 Jahren. Zu Beginn habe ich kleinere, eher kurze Stücke komponiert, aber mittlerweile sind diese deutlich länger und dauern etwa 3-4 Minuten. Ich schreibe Stücke, die sehr unterschiedlich sind. Mal sind meine Stücke sehr laut und fröhlich, ein anderes Mal eher langsam und traurig. Das hängt meistens mit meiner Stimmung zusammen. Am liebsten mag ich die Musikrichtungen der Stile: Klassik und Pop. Ich mag es lieber Klavierstücke zu komponieren, aber manchmal mache ich das auch gerne auf der Violine. Ich habe auch schon ein vierhändiges Stück komponiert, dass ich an Weihnachten zusammen mit meiner Schwester meiner Familie vorgetragen habe.

Momentan schreibe ich die von mir komponierten Stücke noch nicht auf, weil ich mir bei der Theorie noch nicht ganz sicher bin. Ich merke mir meine Kompositionen und wiederhole sie immer wieder. Wenn ich etwas älter bin, möchte ich sie aber auch aufschreiben und vielleicht veröffentlichen. Das Komponieren mag ich sehr gerne, weil es mir gefällt und ich dabei kreativ sein kann. Bereits mein Opa, aber auch mein Vater haben komponiert und dabei immer viel Spaß gehabt. Ich kann beim Komponieren meinen Gefühlen freien Lauf lassen und mich voll darauf konzentrieren. Ich habe dabei meine Ruhe und genieße es.

Mein Lieblingsstück heißt „secret garden“ und wurde geschrieben von Roland Louland für Klavier und Violine. Mir gefällt an dem Stück, dass die Melodie leicht klingt und schön verläuft, was auf mich eine sehr beruhigende und inspirierende Wirkung hat. Aber nicht nur dieses Stück inspiriert mich, sondern auch viele weitere. Jedes Mal, wenn ich Hausaufgaben mache, denke ich mir neue Melodien aus und habe Lust sie direkt auf dem Klavier zu spielen. Oft fällt es mir total leicht eine neue Melodie zu erfinden, manchmal ist es schwieriger. Wenn ich nichts zu tun habe, verbringe ich meine Zeit immer gerne mit
dem Komponieren. Meine Familie unterstützt mich dabei und findet es gut, dass ich auch komponiere.

Ich kann mir auch vorstellen beruflich Komponistin zu werden und der Musik mein Leben zu widmen. Ich komponiere wirklich gerne und möchte damit auf jeden Fall weitermachen.

Ich hoffe ihr könnt euch nun besser etwas über meine Lieblingsbeschäftigung vorstellen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.