Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz

Kategorie Archiv: Aktivitäten – Aus dem Unterricht


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Mathematikum Gießen begeistert am Landesmusikgymnasium Montabaur

(GEC, 18.06.2024) Vom 04. bis 14. Juni machte das Mathematikum Gießen Station am Landesmusikgymnasium Montabaur und bot „Mathematik zum Anfassen“. Besucherinnen und Besucher konnten mathematische Phänomene direkt erleben – keine Gleichungen, Formeln oder Rechenaufgaben, sondern Seifenblasen, Kugelbahnen, Knobelspiele und Puzzles luden zum Staunen und Mitmachen ein. Das Motto lautete: „Hands on“. Durch reale Erfahrungen näherten sich die Besucher der Mathematik und erlebten diese ohne formale Sprache und Theorien. Am Ende des Besuchs waren sich alle einig: „Mathe macht glücklich!

Über 40 Schulklassen aus verschiedenen Schulformen und über den Westerwaldkreis hinaus nutzten das Angebot der Mitmachstationen. Besonders beliebt war die Riesen-Seifenblasenhaut, die viele Besucher faszinierte.

IMG_0039Auch viele Familien nutzten am Wochenende und an den Nachmittagen die Gelegenheit, Mathematik begreifbar und für jedes Alter motivierend zu erleben. Viele erlebten Aha-Effekte…und selbst die begleitenden Mathematiklehrkräfte konnten sich nur schwer von der Ausstellung trennen, da manche Knobelaufgabe sich der mathematischen Logik entzog.

Für die Grundschulklassen war der Besuch ein doppeltes Vergnügen. Neben den Mathestationen bot Musiklehrer Herr Hebgen mit seinem 11er-Musik-LK ein mathematisches Musik-Mitmach-Projekt an, das von dem Pippi-Langstrumpf-Song inspiriert war. Viele Grundschülerinnen und Grundschüler waren so begeistert, dass sie beschlossen: „Ich komme wieder…“

Das Mathematikum Gießen hat auch unseren SchülerInnen des LMGs gezeigt, dass Mathematik nicht nur aus Zahlen und Formeln besteht, sondern Spaß und Freude bereiten kann. Eine spannende und motivierende Zeit liegt hinter uns…wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch der „Mathematik zum Anfassen“.

 

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Demokratie-Projekttag am 21.06.: LemaS-Projekt von SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9

csm_Podcast_Lemas_8d61304bed(GEC, 06.06.2024) Im Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) haben engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 den Wunsch geäußert, sich über den Unterricht hinaus für ein Demokratie-Projekt zu engagieren. Sie haben diesen Wunsch im Drehtürmodell während einzelner Sozialkundestunden und in ihrer Freizeit von der Idee über die Planung und Organisation bis zur Durchführung selbstorganisiert umgesetzt.

Nicht erst seit der Teilnahme an der bundesweiten Initiative LemaS ist es das Ziel unserer Schule, alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entdeckung und Förderung von Talenten, Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler.

Den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9b ist es gelungen, mit Unterstützung der projektbetreuenden Lehrkräfte Frau Peda und Frau Stanke einen Unterrichtstag zur Demokratie zu entwickeln. Dieser besondere Tag findet am 21.06. für die Jahrgänge der Mittelstufe 7-10 statt. Um verschiedene Einblicke in das „Leben von Demokratie“ zu ermöglichen, wird es interaktive Stationen in verschiedenen Klassenräumen geben. Im Mittelpunkt stehen Modell- und Planspiele sowie Diskussionsrunden.

Ein besonderes Highlight des Demokratietags wird die Diskussionsmöglichkeit mit der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Tanja Machalet sein. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Chance, direkt mit einer Politikerin über aktuelle Themen und Fragen zur Demokratie zu sprechen.

Der Demokratietag soll den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie wichtig Demokratie ist und wie sie aktiv gelebt werden kann. Wir sind stolz auf das Engagement und die Eigeninitiative unserer Schülerinnen und Schüler und freuen uns auf einen inspirierenden und lehrreichen Tag.

Juniorwahl am LMG

(STA, 06.06.2024) Es ist mittlerweile Tradition, dass am LMG in der Woche vor den Landtags-, Bundestags- oder Europawahlen die s.g. Juniorwahl stattfindet. Dieses Projekt soll den jungen Menschen verdeutlichen, welche Rolle den Wahlen in der parlamentarischen Demokratie zukommt. Durch die politische Grundlagenbildung und zugleich die Partizipation soll die Demokratie erfahrbar gemacht und die Jugendlichen dazu motiviert werden, sich mit politischen Fragen zu befassen und sich vor Ort zu engagieren.

Im Vorfeld der Juniorwahl setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8-12 u.a. im Rahmen des Sozialkundeunterrichts mit den Themen „Demokratie“, „Europäische Union“, „Europawahlen“ auseinander und nahmen die zugelassenen Parteien und sonstige politische Vereinigungen sowie ihre Programme genauer unter die Lupe.

In den Wochen direkt davor bereiteten die fleißigen Helfer aus der Klasse 10b die Wahlbenachrichtigungen und Wahllisten vor. Auch am Wahltag selbst sorgten sie mit großem Engagement und der nötigen Sorgfalt für den reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe. Unterstützt wurden sie dabei von den SchülerInnen des Ethikkurses neun. Zeitweise war der Andrang nämlich ziemlich groß. Ihre Stimme gaben insgesamt knapp 82% der Wahlberechtigten ab. Diese votierten mit unterschiedlicher Anzahl an Stimmen für 24 von 34 zur Wahl stehenden Parteien. Die genauen Wahlergebnisse werden am Sonntagabend veröffentlicht. 

Für die engagierte Organisation und Durchführung dieser Form der Demokratieerziehung bedankt sich das LMG herzlich bei Frau Stanke und den SchülerInnen der Klasse 10b.

Download der Ergebnisse zur EU-Wahl

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Breakdance-Projekt „En Route Vers Paris 2024“ begeistert Schülerinnen und Schüler

(JAE, 03.06.2024) Im Hinblick auf die Olympischen und Paralympischen Spiele hat das Projekt „Breakdance, en route vers Paris 2024“ Schülerinnen und Schüler rund um den Sport und die Frankophonie zusammengebracht. Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Paris ist Breakdance erstmals eine olympische Disziplin, weshalb die französische Botschaft und das Institut Français den Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Abdel Chouari, bekannt als B-Boy Abd-L, ausgeschrieben haben. Dieser Wettbewerb förderte den interdisziplinären Austausch an der Schule, insbesondere zwischen den Französisch- und den Sportlehrkräften.

Abdel Chouari, ein viermaliger Weltmeister im Breakdance, unterstützte das Projekt durch die Erstellung von Video-Tutorials, die den Schülerinnen und Schülern Breakdance näherbrachten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aufgefordert, ein Video ihrer Breakdance-Choreografie einzureichen, inspiriert von Chouaris Tanzschritten. Zudem sollte in den Videos die Werbung für Französisch, Frankreich oder die Frankophonie deutlich werden. Jede Gruppe reichte einen Crew-Namen ein und schrieb einen kurzen Text über ihren Bezug zum Wettbewerb. Die Tänze wurden zu Musik von DJ Victaz aufgeführt.

Die Französischlehrerin Frau Jaeger war von dieser Idee begeistert und fand Unterstützung durch die Sportlehrerin Frau Gutmann. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b waren ebenfalls sehr motiviert und einige Gruppen schickten ihre einstudierten Choreografien ein.

Wir gratulieren herzlich den Gewinnergruppen der Silbermedaille: „Passion Béats Crew“ mit Maja Hebel, James Schlichenmaier, Vuk Jankovic, Pauline Reusch und Michael Späth sowie „Les Flammes dansantes“ mit Alice Hoffmann, Alina Hüttenbrauck, Paula Oslislok und Johanna Schughart. Diese Gruppen dürfen bald einen Olympiastützpunkt besuchen.

Ein tolles Projekt, das die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b inspirierend umgesetzt haben und das den interdisziplinären Austausch und die Begeisterung für die Frankophonie und den Sport gefördert hat.

Dekratietag

Projekttag zur Demokratie am Landesmusikgymnasium: Ein Blick in die Vergangenheit und Lehren für die Zukunft

(GEC/PAB, 23.05.2024) Am 04.06.2024 findet am Vormittag am Landesmusikgymnasium ein bedeutsamer Projekttag zur Demokratie für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10-12 statt. Dieser Projekttag, der anknüpfend an den Verfassungstag am 23.05. mit „75 Jahre Grundgesetz – Bewährtes Fundament der Gesellschaft“ organisiert wurde, verspricht tiefgehende Einblicke in die deutsche Geschichte und die Bedeutung demokratischer Werte.

Die Klassen 10a und 10b, unter der Leitung von Frau Pabst, haben diesen Tag im Geschichtsunterricht intensiv vorbereitet. Dabei setzten sie sich mit den dunklen Kapiteln des Nationalsozialismus und des Holocaust auseinander und beschäftigten sich eingehend mit dem Buch „Arthur Venn, ein deutscher Journalist“.

Zudem erarbeitet die Jahrgangsstufe 10 am LMG traditionell fachübergreifend in Musik, Geschichte und Religion das Projekt „Lebensmelodien“ vor. Dies sind Lieder, die in den Jahren 1933 bis 1945 in den Ghettos und Lagern entstanden sind. Diese Musikstücke halfen den Verfolgten und Ermordeten, in den unmenschlichsten Situationen Trost zu finden oder sich von dieser Welt zu verabschieden. Sie erzählen von den Lebensgeschichten jüdischer Schicksale und werden im Rahmen des Projekts präsentiert.

Im Zentrum des Projekttags wird die Auseinandersetzung mit der Biografie des Journalisten Dr. Arthur Venn sein. Arthur Venn (1905-1979) war ein langjähriges Mitglied der NSDAP, Redakteur einer NSDAP-Parteizeitung und freiwilliger Angehöriger der Waffen-SS. Trotz seiner tiefen Verstrickung in das NS-Regime gelang es ihm, nach dem Krieg eine Karriere im Nachkriegsdeutschland aufzubauen.

Um ein umfassendes Bild von Arthur Venns Leben und Karriere zu zeichnen, werden der Historiker Ralph Klein und der Rechtsanwalt Nikolai Venn, Enkel von Arthur Venn, zum ersten Mal gemeinsam an einem Tisch sitzen und befragt werden. Ralph Klein ist ein renommierter Historiker und Autor des Buches „Arthur Venn, ein deutscher Journalist. SS-Kriegsberichter, Himmlers Pressereferent, Leiter der Wittener WAZ-Redaktion“. Nikolai Venn wird Einblicke in die familiäre Auseinandersetzung mit der NS-Biografie seines Großvaters geben.

Die Veranstaltung knüpft an ein früheres Podiumsgespräch mit Dr. Harald Wieser an, der 2017 über den Fall des Journalisten Werner Höfer berichtete. Höfer hatte während der Nazizeit einen Artikel verfasst, in dem er die Hinrichtung des Musikers Karlrobert Kreiten bejubelte.

Ziel des Projekttags ist es, die Geschichte eines typischen Vertreters der sogenannten Funktionselite des Nationalsozialismus zu beleuchten und zu verstehen, wie Familien mit der belastenden NS-Vergangenheit ihrer Vorfahren umgehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen aus dieser Auseinandersetzung Lehren für die Gegenwart und Zukunft ziehen, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten, um damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Stärkung demokratischer Werte zu leisten.

Mathematikum in Giessen.

Das Mathematische Mitmachmuseum. Museum Mathematik 

Naturwissenschaft. Logik. Denken Zahlen.

Foto: Wegst

Mathematik zum Anfassen – Mathematikum am Landesmusikgymnasium

Logo Mathematikum MzARiesenseifenhaut 2(GEC, 07.05.2024) Das Mathematikum Gießen ist unterwegs – und macht Station am Landesmusikgymnasium in Montabaur. Hier gibt es „Mathematik zum Anfassen“ – mathematische Phänomene können direkt erlebt werden. Keine Gleichungen, Formeln und Rechenaufgaben warten auf den Besucher, sondern Seifenblasen, Kugelbahnen, Knobelspiele und Puzzles laden Klein und Groß dazu ein, sich mit einer der ältesten Wissenschaften auseinanderzusetzen. „Hands on“ heißt die Devise. Man nähert sich der Mathematik mit realen Erfahrungen, nicht mit formaler Sprache und Theorien. Am Ende des Besuches werden Besucher sagen: „Mathe macht glücklich!“.

Penrose-Puzzle 1Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ wurde vom Mathematikum Gießen entwickelt und tourt durch Deutschland, Europa und die Welt. Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Es begeistert jährlich etwa 120.000 Besucher. Die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ präsentiert eine Auswahl der beliebtesten Experimente. Die Zusammenstellung der interaktiven Exponate eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einen neuen, spielerischen Zugang zur Mathematik und spiegelt eine große Themenvielfalt der Mathematik wider. Die Besucher erwartet eine Mischung aus Aktion und Konzentration, aus Handeln und Denken, aus Einsicht und Vergnügen. Die Ausstellung richtet sich an alle Menschen ab acht Jahren. Sie ist ideal für Schulklassen- aber auch Privatbesuche geeignet.

„Selber machen und selber denken“, lautet das Erfolgsgeheimnis, verrät Prof. Albrecht Beutelspacher, Direktor und Initiator des Mathematikums. „Wer die transportable Brücke von Leonardo da Vinci nachbaut, hantiert plötzlich mit Winkeln. Wer den Textverschlüsselungen des römischen Feldherren Julius Cäsar nachspürt, landet unversehens in der spannenden Welt der Kryptografie. Jeder darf so weit gehen, wie er möchte“, erläutert Beutelspacher. Das heißt im Umkehrschluss: Wer den mathematischen Formeln nicht weiter auf den Grund gehen will, belässt es bei seinen Erfahrungen mit dem Experiment.

Mozart_Das musikalische WürfelspielDas Mathematikum gastiert vom 04. – 14. Juni am LMG und öffnet die Ausstellung täglich von 08:00 – 16:00 Uhr für Besucher (am Wochenende von 09:00 – 15:00 Uhr).

Zur Unterstützung der Kostendeckung bitten wir um eine Spende bei Besuch der Ausstellung.

Melden Sie sich für einen Besuchstermin bitte frühzeitig im Sekretariat an, sodass ein reibungsloser Ablauf vor Ort gewährleistet werden kann: info@musikgymnasium.de oder 02602 134980.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gerne an Frau Gecks (gecks@musikgymnasium.de).

 

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse und Ihren Besuch am Landesmusikgymnasium.

Osterkarten

Ostergrüße mit Herz – SchülerInnen am LMG verbreiten Osterfreude mit aufwendig gestalteten Karten

Osterkarten basten Glückswerkstatt(GEC, 08.04.2024) An eine schöne Tradition des Therapiezentrums Simon (Straßenhaus/Ehlscheid) knüpfen Schülerinnen und Schüler des Ganztagsbereichs am Landesmusikgymnasium unter der Leitung von Frau Brausch an. Sie gestalten individuelle Osterkarten, um einsamen Menschen über die Feiertage eine Freude zu bereiten.

Der Workshop namens „Glückswerkstatt“, den Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 im Ganztagsbereich besuchen, war der Ausgangspunkt für diese herzerwärmende Initiative. Unterstützt wurden sie dabei von älteren Schülerinnen und Schülern aus den höheren Jahrgangsstufen. Über viele Wochen hinweg, während der gesamten Fastenzeit, investierten die engagierten Jugendlichen zahlreiche Stunden ihrer Freizeit, um die aufwendig gestalteten Osterkarten zu kreieren.

Mit persönlichen Grüßen zum Osterfest versehen, wurden die liebevoll gestalteten Karten gesammelt und an Menschen in Seniorenheimen versandt, die zum Teil über die Ostertage alleine blieben. Die Schülerinnen und Schüler hatten ein klares Ziel vor Augen: anderen Menschen durch ihre Kreativität und ihre Zeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Weit über 100 Karten wurden angefertigt, um möglichst vielen Menschen eine Freude bereiten zu können.

Besonders bewegend war die persönliche Übergabe einiger Karten im Seniorenzentrum Obere Rheinaue, wo die Empfängerinnen und Empfänger die warmherzigen Grüße direkt entgegennehmen konnten. Diese persönliche Note verstärkte den emotionalen Wert der Aktion und zeigte den Senioren, dass sie nicht allein sind und dass die jüngere Generation an sie denkt.

Diese Initiative verdeutlicht einmal mehr, dass die Schülerinnen und Schüler des Landesmusikgymnasiums nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihrer Kreativität und ihrem sozialen Engagement Freude und Gemeinschaft in die Welt tragen. Ihre Tat ist nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie junge Menschen mit ihrer Zeit und ihren Fähigkeiten Positives bewirken können.

DELF-Prüflinge 2023-24

Félicitations – DELF-Prüflinge am Landesmusikgymnasium

(GEC, 03.03.2024) Wie schon in den vergangenen Jahren legten auch in diesem Schuljahr viele Französisch-SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9-13 erfolgreich die Prüfungen für das DELF-Diplom ab. Dieses Diplôme d´études en langue franVaise, ein international anerkanntes Sprachdiplom, das vom französischen Bildungsministerium ausgestellt wird, zertifiziert den SchülerInnen einen kompetenten Umgang im schriftlichen wie im mündlichen Französisch und qualifiziert sie für ein Studium der französischen Sprache. Zudem stellt es eine wertvolle Zusatzqualifikation für die späteren Bewerbungsunterlagen dar. Den schriftlichen Prüfungen an der Schule, die bereits im Sommer stattfanden, und den mündlichen Prüfungen am Institut FranVais ging eine intensive Auseinandersetzung mit der Sprache unter der Leitung der Französisch-KollegInnen voraus.

Neben hervorragenden Leistungen der jüngeren SchülerInnen auf A2- und B1-Niveau erreichten die diesjährigen Abiturientinnen gar das Niveau B2: das höchste Niveau auf schulischer Ebene – très bien und toutes nos félicitations!

 

Die diesjährigen Absolventinnen sind:

Hannah Balser, Finja Bommel, Jule Braun, Hannah Burggraf, Leonie Jeuck, Lea Kreutz, Nina Kuch, Lara Maria Leidig, Svea Machatsch, Josefin Reusch,  Julia Rogall, Tanja Schneider, Emily Simon, Lilith Sturm, Romy Camille Versmisse, Lina Sophia Wede, Lara Wendel, Marie Zamyslova

GeLKimStaatsarchiv

Exkursion nach Koblenz – LK Geschichte unterwegs zwischen Mittelalter und Zeitgeschichte

(PL, 27.02.2024) Vom romanischen Kirchenbau über mittelalterliche Königsurkunden bis zu Teilen der Berliner Mauer war alles dabei – bei der Exkursion eines der beiden Geschichts-LKs der MSS 11 nach Koblenz. Elf Schülerinnen und Schüler machten sich mit ihrer Kursleiterin und den öffentlichen Verkehrsmitteln auf, die geschichtsträchtige Stadt an Rhein und Mosel zu erkunden. Im Mittelpunkt stand dabei der Besuch im Landeshauptarchiv in der Nähe der Rheinpromenade, wo die Gruppe eine Führung durch Werkstatt, Magazin und Lesesaal bekam. Überraschung: Der Archivar, der uns zwei Stunden lang mit viel Enthusiasmus begleitete, war zur Zeit des Aufbaugymnasiums selbst Schüler unserer Schule und daher besonders an uns – und an aktuellen Geschichten aus dem Internat – interessiert. Höhepunkt der Führung war eine ca. 700 Jahre alte Urkunde, in der König HeinrichVII. das Stadtrecht für Montabaur bekräftigt und die wir im Original betrachten durften. Das Entziffern der Handschrift und der lateinischen Formeln stellte sich dabei als ziemliche Hürde heraus. Nach ausführlicher Stärkung in einer Pizzeria war das Program mit St.-Kastor-Basilika, Deutschherrenhaus und Kaiserdenkmal noch so gut gefüllt, dass der Bus nach Montabaur nur im Schlussspurt erreicht werden konnte.

Besuch der Gedenkstätte in Hadamar

(Romy Falk, Felix Kettemer, Janne Spitzner (MSS12), 01.02.2024) Am 11.01.23 haben wir als Stufe 12 gemeinsam mit unseren Religionsfachlehrerinnen Frau Hannappel und Frau Jäger die Gedenkstätte in Hadamar besucht, welche an den Genozid an psychisch und körperlich Kranken und Beeinträchtigten erinnert, der sich in Hadamar zur Zeit des 2. Weltkriegs zugetragen hat.

Die Exkursion zur Gedenkstätte Hadamar war unserer Meinung nach ziemlich gelungen. Besonders gefallen hat uns die Art und Weise, wie wir an das Thema herangeführt wurden. In Form eines Zeitstrahls sollten wir Zitate über beeinträchtigte Menschen einer bestimmten Dekade zuordnen. Bei der Auflösung war es durchaus erschreckend, dass einige Zitate, die wir für sehr alt gehalten haben, nicht so lang her waren. Außerdem haben wir uns in Gruppen mit den Biografien Betroffener auseinandergesetzt, indem wir uns mit Boxen mit Infomaterial und personenbezogenen Gegenständen beschäftigt und unsere Ergebnisse einander vorgestellt haben. Vor allem der abschließende Actionbound, ein interaktiver Guide auf I-Pads, hat uns persönlich sehr zugesagt. Dieser war wie eine Art Ralley durch die Gedenkstätte aufgebaut. So hatte man die Möglichkeit, in kleineren Gruppen das Gelände besser zu erkunden und Punkte, die man vorher weniger
beachtet hatte noch einmal besser zu verinnerlichen. Durch diese interaktiven Aufgaben bekam man das Gefühl, nicht einer langweiligen Führung zuzuhören, sondern sich das Wissen über diesen historischen Ort selber zu erarbeiten.

Abschließend lässt sich sagen, dass uns die Exkursion sehr zugesagt hat und wir sind der Ansicht, dass auch für weitere Schulklassen dieser Ort auf jeden Fall eine Besichtigung wert ist, da man nochmal einen anderen Blickwinkel auf die NS-Zeit und die dazugehörige Euthanasie-Thematik erhält.